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Fendt
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Wird das Jahr 2011 ein Rekordjahr für das Unternehmen Fendt? Der Hersteller möchte jedenfalls so viele Traktoren wie im Rekordjahr 2008 verkaufen.

Auf dem Fendt-Gelände in Marktoberdorf soll in den kommenden Monaten einiges entstehen. Laut Augsburger Allgemeine stehen die Fundamente für die Lackieranlage und den Fertigstellungsbereich bereits. Dazwischen soll das Herzstück der neuen Endmontage errichtet werden. „Wir bauen hier das modernste und effizienteste Traktorenwerk der Welt“, sagt Peter J. Paffen, Sprecher der Fendt-Geschäftsführung, nicht ohne Stolz.

Zukunftsprojekt „Fendt ahead2“

Hubert Köhne ist Geschäftsführer des Bereichs Produktion. Er rechnet vor, was das in Zahlen heißt: 172 Millionen Euro steckt die US-Mutter AGCO in das Zukunftsprojekt „Fendt ahead2“. Auch auf dem Fendt-Standort im Bäumenheim im Kreis Donau-Ries soll eine neue Fertigungshalle und Endmontage entstehen. In beiden Standorten soll die Produktionsfläche laut der Augsburger Allgemeinen verdoppelt werden. Zudem soll die Kapazität um 40 Prozent gesteigert werden.

Fendt produziert an der Kapazitätsgrenze

In den beiden vergangenen Jahren hatte Fendt mit erheblichen Absatzeinbrüchen zu kämpfen. Jetzt produziert Fendt wieder an der Kapazitätsgrenze. „Auftragseingang und Auftragsbestand liegen auf Rekordniveau“, sagt Paffen laut der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Fendt möchte in diesem Jahr 15.000 Schlepper verkaufen. Das sind 20 Prozent mehr als im schwachen Vorjahr. Mit diesem Absatz möchte Fendt den Absatz im Rekordjahr 2008 knacken.

Probleme bei der Belieferung

Das Einzige, was uns davon abhalten könnte, sind unsere Zulieferer“, sagt Paffen laut der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Unternehmen wie Bosch fertigen auch für boomende Auto- und Bauindustrie. Aus diesem Grund kommen die Zulieferer mit der Lieferung von Hydraulikventilen und -pumpen nicht nach. Deshalb gab es bei Fendt bereits einige Produktionsstopps. Ein anderes Mal fehlten Reifen, Räder oder Lager. Allein ein nicht verfügbarer Artikel im Wert von 2,50 Euro könne die Produktion behindern. Paffen stellt klar: „Wir dürfen keinen einzigen Produktionstag mehr verlieren.“ Denn sonst sei man nicht in der Lage, die Ausfälle zu kompensieren.

Agrarmärkte erholen sich

Fendt gilt in Deutschland als Marktführer für Traktoren ab 51 PS. So profitiert das Unternehmen vor allem davon, dass sich die Agrarmärkte erholen. AGCO-Präsident ist Martin Richenhagen. Er ist sicher, dass die Landwirte jetzt wieder mehr investieren.

120 neue Stellen

Fendt beschäftigt an seinen drei Standorten insgesamt 3.300 Mitarbeiter. Jetzt will der Traktorhersteller am Standort Marktoberdorf 120 weitere Stellen schaffen. Am Standort werden deshalb stellen für Ingenieure und Elektroniker angeboten. In der Produktion sind laut Augsburger Allgemeine keine neuen Stellen geplant.

www.fendt.com

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