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Der Klimawandel im Ostallgäu: Migration, Tourismus und Extremwetterereignisse
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Landratsamt Ostallgäu

Der Klimawandel im Ostallgäu: Migration, Tourismus und Extremwetterereignisse

Symbolbild. Foto: heidemarie baier / pixelio.de

Auf dem Klimagipfel in Paris haben sich Politiker aus der ganzen Welt mit der konstanten Erderwärmung auseinander gesetzt. Auch im Ostallgäu sind die Entwicklungen Thema. Was sich ändern wird, worauf sich der Landkreis einstellen muss und welche Gefahren der Klimawandel birgt – das stellte nun Dr. Hans-Jörg Barth vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu in der jüngsten Sitzung des Klimabeirates Ostallgäu vor.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Was in Paris im großen Stil diskutiert wurde, beschäftigt auch das Ostallgäu. Denn der Klimawandel birgt für den Landkreis mehr als eine Gefahr. Dr. Hans-Jörg Barth vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu referierte in der jüngsten Sitzung des Klimabeirates Ostallgäu darüber, welche Auswirkungen in der Region zu erwarten sind.

Ostallgäu setzt sich schon länger mit dem Thema auseinander

Laut dem Experten befindet sich die Erde momentan in einer „Warmzeit“. Der Mensch setzt durch seine klimaschädlichen Handlungen sogar „noch einen oben drauf“. Dr. Barth erklärte, dass der Unterschied der mittleren Temperatur zwischen einer Eis- und Warmzeit etwa vier bis fünf Grad Celsius beträgt. Durch die vom Menschen verursachte weitere Erwärmung des Planeten erwarte man Temperaturen, wie sie zuletzt zur Zeit der Dinosaurier geherrscht haben müssen. Keine überraschende Neuigkeit für Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Es ist uns klar, dass Veränderungen auf uns zukommen und wir befassen uns damit seit längerem verstärkt, um den Landkreis möglichst gut an den Wandel anzupassen“, betont die Landrätin daher.

Der Wintertourismus im Ostallgäu ist in Gefahr

Der Wandel wird sich in mehreren Bereichen zeigen. So ist zum einem mit mehr Extremwetterereignissen zu rechnen. Diese umfassen Trockenheit, Hitze, Starkregen und Stürme. Daraus resultiert eine leichte Verschiebung der Niederschläge vom Sommer- zum Winterhalbjahr, was eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Trockenperioden zur Folge hat. Auch mit abnehmenden Schneemengen, Eis- und Frosttagen ist laut Dr. Barth zu rechnen. Wärmere Winter und damit schlechtere Bedingungen für Wintertourismus sind die Folge. Gerade für das Ostallgäu, das hier eine seiner attraktivsten Umsatzzeiten hat, ist das ein herber Schlag.

Überschwemmungen und Migration: Starkregen lässt den Meeresspiegel ansteigen

Mit der Erderwärmung steigt auch das  Risiko für lokale Starkregenereignisse. Diese können zu Überschwemmungen auch außerhalb von Flussbereichen sowie Hangrutschen und Bodenerosion führen. Der Experte empfahl, dies bei der Planung von Abwassersystemen zu berücksichtigen. Eine weitere Maßnahme kann sein, den Wald hin zu trockenheitsresistenteren Arten „umzubauen“, wie es derzeit beispielsweise schon von der „Bergwaldoffensive“ praktiziert wird. Da in einigen Weltregionen durch Trockenheit oder Meeresspiegelanstieg heute bewohnte Regionen unbewohnbar werden, kann auch von Migration im größeren Ausmaß ausgegangen werden.

Bachelorarbeit zum Klimawandel soll Basis für Anpassungsmaßnahmen im Ostallgäu begründen

„Wir sind uns der globalen Veränderungen sehr bewusst und treiben die lokale Anpassung voran“, erklärte Landrätin Zinnecker zum Abschluss. So wird derzeit im Landratsamt eine Bachelorarbeit geschrieben, die die Basis für das mittelfristige Ziel einer Risikoabschätzung legt. Diese soll aufzeigen, in welchen Bereichen des Landkreises welche Gefährdungen auftreten können. Bevölkerung, Gemeinden und Unternehmen bekommen diese Analyse dann zur Verfügung gestellt, um weitere Anpassungsmaßnahmen planen zu können. 

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