Baustelle

Baumaßnahme in Hohenschwangau vorgezogen

Die Sanierung der Kreuzung der Staatsstraßen St 2008 und St 2016 in Hohenschwangau konnte aufgrund der derzeitigen Schließung der Königsschlösser vorgezogen werden. Wie die Corona-Pandemie hierfür positiv genutzt werden soll.

Die Kreuzung der Staatstraßen St 2008 und St 2016 in Hohenschwangau ist normalerweise sehr belastet. Aufgrund des Corona-Virus sind die Königsschlösser vor Ort jedoch derzeit geschlossen. Das wiederrum sorgt für weniger Verkehr. Deshalb konnten die Straßensanierungsarbeiten nun vorgezogen werden.

Langfristige Verbesserung des Straßenzustands

 Bayerns Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek, der sich gestern vor Ort ein Bild von der Baumaßnahme machte, zeigt sich erfreut: „Dank der Flexibilität des Staatlichen Bauamts Kempten können wir das Zeitfenster, dass sich durch die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung bietet, für langfristige Verbesserungen des Straßenzustands in Hohenschwangau nutzen.“

Schwangau und Freistaat Bayern tragen die Kosten

Seit dem 4. Mai werden neue Asphaltschichten aufgebracht und eine neue, an die durch die Lage im Wasserschutzgebiet bedingten Anforderungen angepasste Entwässerung eingebaut. Die Kosten für die etwa vierwöchige Baumaßnahme, die am 29. Mai abgeschlossen werden soll, belaufen sich auf 210.000 Euro, wovon 30.000 Euro die Gemeinde Schwangau, den Rest der Freistaat Bayern trägt.

Einhaltung der Hygienemaßnahmen

Durch die vorgezogene Baumaßnahme profitieren auch die beauftragten Firmen. Staatliche Aufträge können über etwaige Corona-bedingte wirtschaftliche Einbußen im privaten Bausektor hinweghelfen. Staatssekretär Holetschek sagt: „Für die Staatsbauverwaltung war von Anfang an klar, dass wir alle staatlichen Baumaßnahmen auch während der Pandemie weiter fortführen – selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Hygienemaßnahmen. Die Bauwirtschaft hat auch in dieser schwierigen Zeit im Freistaat Bayern einen verlässlichen Partner.“

Positiver Nebeneffekt für Baumaßnahmen

Das Vorziehen der Maßnahme habe darüber hinaus noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Nach Abschluss der Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung können künftig erforderliche Bestandserhaltungsmaßnahmen an den beiden Staatsstraßen leichter durchgeführt werden, da von nun an Umleitungsmöglichkeiten über die jeweils nicht von Bauarbeiten betroffene Straße gegeben sind.

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Einhaltung der Hygienemaßnahmen

Durch die vorgezogene Baumaßnahme profitieren auch die beauftragten Firmen. Staatliche Aufträge können über etwaige Corona-bedingte wirtschaftliche Einbußen im privaten Bausektor hinweghelfen. Staatssekretär Holetschek sagt: „Für die Staatsbauverwaltung war von Anfang an klar, dass wir alle staatlichen Baumaßnahmen auch während der Pandemie weiter fortführen – selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Hygienemaßnahmen. Die Bauwirtschaft hat auch in dieser schwierigen Zeit im Freistaat Bayern einen verlässlichen Partner.“

Positiver Nebeneffekt für Baumaßnahmen

Das Vorziehen der Maßnahme habe darüber hinaus noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Nach Abschluss der Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung können künftig erforderliche Bestandserhaltungsmaßnahmen an den beiden Staatsstraßen leichter durchgeführt werden, da von nun an Umleitungsmöglichkeiten über die jeweils nicht von Bauarbeiten betroffene Straße gegeben sind.

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