FendtONE

AGCO/Fendt präsentiert weltweites Industrie-Novum in Marktoberdorf

Roland Schmidt, Peter-Josef Paffen und Dr. Rob Smith. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Immer selbstständiger, immer smarter – das ist der Weg, den der Landmaschinen-Hersteller mit seinen Maschinen geht. Mit FendtONE bringt das Unternehmen nach eigener Aussage nun ein weltweites „Industrie-Novum“ auf den Markt.

Neben den aktuellen Konzernzahlen stellten die Verantwortlichen am 2. Juli die neusten technischen Entwicklungen von Fendt vor. Die Gäste erhielten einen exklusiven Vorabblick auf die Neuheiten der Agritechnica 2019 im November. Außerdem stellte das Unternehmen die „Weltneuheit FendtONE“ vor.

Die neue Plattform FendtONE

„Ein Novum in der Industrie“, nannte es Roland Schmidt, Vice President Fendt Marketing. Diese Kombination von Offboard und Onboard gebe es sonst nirgends in der Industrie. Fendt nehme hier mit der Landwirtschafts-Industrie ganz klar eine Vorreiter-Rolle ein. FendtONE ist der Name der neuen durchgängige Fendt Plattform. Sie funktioniert sowohl in der Fahrerkabine, als auch im Büro oder ortsunabhängig auf mobilen Geräten. Damit verbindet Fendt die Bedienung des Traktors über das Terminal mit einer Plattform für Planungs- oder Kontrollaufgaben, die im Büro stattfinden.

Die Ansicht im Traktorterminal und online haben dabei eine einheitliche, durchgängige Ansicht und seien intuitiv bedienbar. Der Anwender kann seine Aufträge oder Felddaten ortsunabhängig auf einem Computer oder Smart Device planen, um sie anschließend über Mobilfunk auf den Traktor zu übertragen. FendtONE bindet auch die Datenaustauschplattform agrirouter ein. Damit ist der Landwirt bei Betriebssystem und Maschinen vom Hersteller unabhängig. FendtONE wird zunächst beim Modell 700 Vario in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich eingeführt.

Weltneuheit „Intelligent Hay“

Auch sonst treibt Fendt den Digitalisierungs-Grad seiner Maschinen kontinuierlich weiter voran. Mit „Intelligent Hay“ präsentierte das Unternehmen eine weitere Weltneuheit, wie Schmidt betonte. Zum Einsatz kommt die Technik bei der neuen Quaderballenpresse. Eines der sechs Garne für die Ballen enthält alle zwei Meter einen Chip. Dieser speichert alle relevanten Daten. Neben Größe und Gewicht des Ballens können das auch Qualität und GPS-Position sein. Das sorge beim Verkauf des Heus für maximale Transparenz. Aber auch bei Eigennutzung sei so eine optimale Übersicht möglich.

Weitere Techniken

Mit OptiNozzle werde künftig die Abdriftung bei Spritzen vermindert. Das schütze Gewässer und Umwelt. Gleichzeitig soll die Effizienz durch Zeiteinsparungen gesteigert werden. 3D-Umfeld Erkennung und auf  ein bis zwei Zentimeter genaue Laser-Erkennung automatisieren künftig den Fendt Weinbautraktor. Nur wenden müsse man noch händisch. Beim Fendt IDEAL 10 steigt das Unternehmen außerdem auf eine Lenkradfreie Joystick-Steuerung „IDEAL Drive“ um. Die IDEAL Reihe wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Bis Jahresende 2019 will Fendt 150 dieser weltweit aktiv wissen.

Fendt präsentiert seine neusten Maschinen 2019

18.000 Maschinen für 2019

„Wir wachsen schneller als der Markt“, erklärte Dr. Rob Smith, Senior Vice President and General Manager EME (Europa, Mittlerer Osten). Zwar würde sich der Markt Richtung Rezession entwickeln, doch „wir entwickeln uns gegen den Trend“, betonte Peter-Josef Paffen Vorsitzender der Geschäftsführung AGCO/Fendt. Trotz leichtem Gegenwind sieht er der Zukunft positiv entgegen. Das erste Halbjahr 2019 sei für AGCO/Fendt und die Region gut verlaufen. Über 18.000 Maschinen sollen dieses Jahr verkauft werden. 2018 waren es rund 16.800. Auch die EU-Marktanteil steigen weiter.

Strategie 2020 in der Umsetzung

Damit setzt Fendt konsequent die 2020 Strategie um. „Wir stehen im dritten Jahr der Umsetzung und sind mit den konkreten Themen und Zielen gut unterwegs“, sagte Paffen „Der Start der Markteinführung von Fendt dieses Jahr in Brasilien, steigende Absatzzahlen in Nordamerika und in der Region Asia/Pazifik/Afrika (APA) und weiter steigende Marktanteile in ganz Europa zeigen eindeutig, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unserem Ziel mit 20.000 Fendt Traktoren im Jahr 2020 kommen wir somit in diesem Jahr einen großen Schritt näher.“

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Neben den aktuellen Konzernzahlen stellten die Verantwortlichen am 2. Juli die neusten technischen Entwicklungen von Fendt vor. Die Gäste erhielten einen exklusiven Vorabblick auf die Neuheiten der Agritechnica 2019 im November. Außerdem stellte das Unternehmen die „Weltneuheit FendtONE“ vor.

Die neue Plattform FendtONE

„Ein Novum in der Industrie“, nannte es Roland Schmidt, Vice President Fendt Marketing. Diese Kombination von Offboard und Onboard gebe es sonst nirgends in der Industrie. Fendt nehme hier mit der Landwirtschafts-Industrie ganz klar eine Vorreiter-Rolle ein. FendtONE ist der Name der neuen durchgängige Fendt Plattform. Sie funktioniert sowohl in der Fahrerkabine, als auch im Büro oder ortsunabhängig auf mobilen Geräten. Damit verbindet Fendt die Bedienung des Traktors über das Terminal mit einer Plattform für Planungs- oder Kontrollaufgaben, die im Büro stattfinden.

Die Ansicht im Traktorterminal und online haben dabei eine einheitliche, durchgängige Ansicht und seien intuitiv bedienbar. Der Anwender kann seine Aufträge oder Felddaten ortsunabhängig auf einem Computer oder Smart Device planen, um sie anschließend über Mobilfunk auf den Traktor zu übertragen. FendtONE bindet auch die Datenaustauschplattform agrirouter ein. Damit ist der Landwirt bei Betriebssystem und Maschinen vom Hersteller unabhängig. FendtONE wird zunächst beim Modell 700 Vario in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich eingeführt.

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Mit OptiNozzle werde künftig die Abdriftung bei Spritzen vermindert. Das schütze Gewässer und Umwelt. Gleichzeitig soll die Effizienz durch Zeiteinsparungen gesteigert werden. 3D-Umfeld Erkennung und auf  ein bis zwei Zentimeter genaue Laser-Erkennung automatisieren künftig den Fendt Weinbautraktor. Nur wenden müsse man noch händisch. Beim Fendt IDEAL 10 steigt das Unternehmen außerdem auf eine Lenkradfreie Joystick-Steuerung „IDEAL Drive“ um. Die IDEAL Reihe wurde erst vor wenigen Jahren eingeführt. Bis Jahresende 2019 will Fendt 150 dieser weltweit aktiv wissen.

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18.000 Maschinen für 2019

„Wir wachsen schneller als der Markt“, erklärte Dr. Rob Smith, Senior Vice President and General Manager EME (Europa, Mittlerer Osten). Zwar würde sich der Markt Richtung Rezession entwickeln, doch „wir entwickeln uns gegen den Trend“, betonte Peter-Josef Paffen Vorsitzender der Geschäftsführung AGCO/Fendt. Trotz leichtem Gegenwind sieht er der Zukunft positiv entgegen. Das erste Halbjahr 2019 sei für AGCO/Fendt und die Region gut verlaufen. Über 18.000 Maschinen sollen dieses Jahr verkauft werden. 2018 waren es rund 16.800. Auch die EU-Marktanteil steigen weiter.

Strategie 2020 in der Umsetzung

Damit setzt Fendt konsequent die 2020 Strategie um. „Wir stehen im dritten Jahr der Umsetzung und sind mit den konkreten Themen und Zielen gut unterwegs“, sagte Paffen „Der Start der Markteinführung von Fendt dieses Jahr in Brasilien, steigende Absatzzahlen in Nordamerika und in der Region Asia/Pazifik/Afrika (APA) und weiter steigende Marktanteile in ganz Europa zeigen eindeutig, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unserem Ziel mit 20.000 Fendt Traktoren im Jahr 2020 kommen wir somit in diesem Jahr einen großen Schritt näher.“

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