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Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) legt Studie zum vorzeitigen Atom-Ausstieg vor. Sind 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr?

Die vbw hat am Montag in München eine Energie-Studie vorgelegt. Die Konsequenzen verschiedener vorgezogener Atom-Ausstiegs-Szenarien sollten ermittelt werden. Es ging um die Folgen für die Versorgungs-Sicherheit mit Energie, die Strompreise und den CO2-Ausstoß.

Verlust von Arbeitsplätzen und zusätzliche Umwelt-Belastungen?

„Das Ziel einer Energie-Wende muss unverrückbar die Gewährleistung von Versorgungs-Sicherheit, Preiswürdigkeit und Klimaschutz sein. Alles andere würden wir mit dem Verlust von Arbeitsplätzen und zusätzlichen Umwelt-Belastungen bezahlen. Nach den Ergebnissen der Studie würde ein überstürzter Atom-Ausstieg aber gerade dazu führen“, sagt Bertram Brossardt. Er ist der vbw Haupt-Geschäftsführer.

Atom-Ausstieg nur unter gewissen Bedingungen

Laut Brossardt ist ein beschleunigter Atom-Ausstieg nur unter gewissen Bedingungen mögliche. „Es muss erstens Planungs- und Investitions-Sicherheit mit konkreten Zeitplänen für die laufenden Atomkraftwerke geben. Zweitens muss sofort mit der Schaffung von Planungssicherheit und dem Ausbau der Stromnetze begonnen werden. Nur so können die erforderlichen 3.600 Kilometer Hochspannungs-Leitung zügig gebaut werden. Drittens muss der mit dem Atom-Ausstieg verbundene Anstieg der Strompreise moderat bleiben. Der zu erwartende Industriestrom-Preis ist völlig inakzeptabel. Bis 2020 soll dieser um knappe 40 Prozent steigen. Die deutsche Industrie hat bereits die höchsten Stromkosten weltweit zu tragen“, sagt Brossardt.

100.000 Arbeitsplätze durch Atom-Ausstieg auf dem Spiel?

Brossardt betont: „Die Industrie muss von Preiserhöhungen ausgenommen werden. Andererseits ist – konservativ gerechnet – ein Verlust von über 100.000 Arbeitsplätzen in Bayern zu erwarten.“

Bundes-Regierung soll handeln

Zudem fordert Brossardt die Bundes- und Staatsregierung auf, zügig ihre Entscheidungen zu treffen. „Der Ausstieg ist davon abhängig, wie zügig es uns gelingt, die Maßnahmen für den Atom-Ausstieg umzusetzen. Und hier müssen wir an Geschwindigkeit deutlich zulegen. Man bedenke, dass in den vergangenen 20 Jahren nur 100 Kilometer Hochspannungs-Leitungen realisiert wurden. Es ist klar, dass wir für die jetzt benötigten 3.600 Kilometer eine Entscheidungs- und Umsetzungs-Kultur brauchen.“

Lösungs-Vorschläge von Brossardt

Der Hauptgeschäfts-Führer des vbw hat auch Lösungen für die Atom-Ausstiegs-Problematik anzubieten. Zum Beispiel fordert er ein international verbindliches Klimaabkommen. Dieses soll bis 2020 in Kraft treten. Auch müssen die Eigenheiten der erneuerbaren Energien stärker berücksichtigt werden. Vor allem bei deren Preisbildung auf dem Energie-Markt. En sofortiger Beginn des Ausbaus der Stromnetze sei zudem unerlässlich, meint Brossardt.

 

http://www.vbw-bayern.de

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