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„TOP 15 unter Dualen Partner“: BKH Günzburg erhält Gütesiegel der DHBW
Bezirkskliniken Schwaben

„TOP 15 unter Dualen Partner“: BKH Günzburg erhält Gütesiegel der DHBW

Thomas Becker, Thomas Düll, Georg Baur, Claudia Winkelmann, Manfred Träger und Andreas Mahr. Bild: Georg Schalk
Thomas Becker, Thomas Düll, Georg Baur, Claudia Winkelmann, Manfred Träger und Andreas Mahr. Bild: Georg Schalk

Mit dem Gütesiegel für besonders starke Partnerschaft zeichnete kürzlich die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heidenheim den Standort Günzburg der Bezirkskliniken Schwaben aus. Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg engagiert sich von Anfang an am Aufbau von Dualen Studiengängen im Bereich Gesundheit an der DHBW.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Zum 1. Oktober 2013 startete der erste Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsvorsorge“. Seitdem hat das BKH dafür 31 Studienplätze bereit gestellt. „Sie gehören damit zu den TOP 15 unter unseren 900 Dualen Partnern“, so Professor Dr. Andreas Mahr, Prorektor der DHBW Heidenheim, bei einer Feierstunde im Hörsaal des BKH Günzburg.

Pilot-Projekt geglückt

Pro Studienjahrgang stellt das BKH je vier Studienplätze für die drei Berufe Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie und Ergotherapie zur Verfügung. Professor Manfred Träger, der Rektor der DHBW Heidenheim, sprach dabei von einer Erfolgsgeschichte. „Für sie und für uns war es Neuland. Die Hoffnung, dass sich der von uns erwartete synergetische Effekt einstellt, hat sich erfüllt. Wir sind glücklich“, so Träger. Die Hochschule sieht in dem neuen Studiengang eine Chance zur Weiterentwicklung. Mit dem Gütesiegel, so der Rektor weiter, wolle die Hochschule ihre „große Wertschätzung und Freude“ der Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen.

Zukünftige Projekte bereits in Planung

Mitte November 2016 steht in Heidenheim die Bachelor-Abschlussfeier des ersten Jahrgangs aus Günzburg auf dem Programm. „Was Sie als Dualer Partner geleistet haben, ist herausragend“, sagte Mahr in Richtung der Vertreter der Bezirkskliniken Schwaben und des BKH Günzburg. Allerdings befinde man sich immer noch in der Einarbeitungsphase. „Wir werden in den nächsten Jahren noch einiges entwickeln“, kündigte der Prorektor daraufhin an.

„Wir wollen den Weg unbedingt weitergehen“

Professor Dr. Claudia Winkelmann, Studiendekanin des Studienzentrums Gesundheit und Leiterin des Studiengangs Interprofessionelle Gesundheitsvorsorge an der DHBW Heidenheim, betonte, dass die Zusammenarbeit stets vertrauensvoll und durch Synergieeffekte geprägt sei. Die Leitungen der drei Berufsfachschulen für Krankenpflege, Ergotherapie Physiotherapie am Standort Günzburg hätten dabei das „Günzburger Modell“ entwickelt. „Die Schulleitungen sind Triebfedern und Initiatoren für uns gewesen“, betonte BKH-Pflegedirektor Georg Baur. „Wir wollen den Weg unbedingt weitergehen, fördern und unterstützen, um letztlich die Versorgungsqualität der Patienten weiter zu verbessern“, so Baur weiter.

Länderübergreifende Kooperation ist etwas „Besonderes“

Durch die Zusammenarbeit mit der Universität Ulm bestanden bereits studentische Kooperationen des BKH. „Nun haben wir auch Studenten außerhalb der Medizin“, so der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben Thomas Düll. Bemerkenswert findet er vor allem, dass die Kooperationen, die die Bezirkskliniken Schwaben am Standort Günzburg schließen, häufig über die Landesgrenze Bayerns und Baden-Württembergs hinausgehen. „Für uns ist das etwas Besonderes“, so Düll. Denn in Bayern habe man für den Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ keinen passenden Partner gefunden.

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