Corona-Virus

So ist die aktuelle Lage im Landkreis Günzburg

Auch im Landkreis Günzburg haben sich inzwischen einige mit dem Corona-Virus infiziert. Auch in Zeiten der Ausgangsbeschränkung, ist vielen nicht klar was nun noch erlaubt ist. So will das Landratsamt Günzburg aufklären.

Die Zahl der infizierten Menschen steigt auch im Landkreis Günzburg. Die auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen sind, laut Pressemitteilung vom 23. März, auf 26 angestiegen. Aktuell werden die neuesten Zahlen zu Verdachtsfällen und zu den unter Quarantäne befindlichen Personen veröffentlicht.

Bürgertelefon verlängert Servicezeiten

Auch das Bürgertelefon des Landkreises läuft auf Hochtouren. Durch diese starke Inanspruchnahme sollen nun die Servicezeiten ausgeweitet werden. So entschied die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK). Dementsprechend soll das Bürgertelefon auch personell verstärkt werden. Nichts destotrotz könne es auf Grund der hohen Nachfrage zu Wartezeiten kommen, hierfür bittet die Landkreisverwaltung um Verständnis.

So erweitern sich nun die Servicezeiten des Bürgertelefons auf Dienstag bis Donnerstag zwischen acht und 16 Uhr sowie freitags zwischen acht und 12 Uhr. Am Wochenende ist es von zehn bis 14 Uhr erreichbar.

Keine medizinische Beratung

Allerdings soll jeder einzelne beachten, dass es sich beim Bürgertelefon um keine medizinische Beratung handelt. Es werden lediglich allgemeine Fragen zur Corona-Pandemie beantwortet. Somit ist das Bürgertelefon kein Ersatz für den Kontakt zu Hausärzten. Das bedeutet auch, dass bei einem Verdacht auf Infektion der Hausarzt oder die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktiert werden soll.

Auch Testergebnisse werden lediglich über KVB, Hausarzt oder das Gesundheitsamt mitgeteilt. Dazu hat die Corona Hotline keine Informationen.

Wen darf man besuchen?

In Bayern gilt aktuell die Ausgangbeschränkung. Dabei handelt es sich allerdings um keine direkte Ausgangssperre. Somit ist vielen unklar unter welchen Umständen sie das Haus verlassen dürfen. Im Allgemeinen, wird jeder dazu aufgerufen, Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ein triftiger Grund die eigene Wohnung zu verlassen, kann ein Besuch bei älteren Menschen sein. Jedoch gelte bei dieser Personengruppe ein höheres Ansteckungsrisiko. Deshalb sollten die Besuche auf Hilfestellungen im Alltag beschränkt werden.

Auch andere soziale Kontakte müssen auf ein nötiges Minimum reduziert werden. Somit sei es auch untersagt, Freunde einzuladen oder sich gemeinsam zum Sport zu verabreden.

Eine Sonderregelung gilt hier beim Lebenspartner. Damit ist allerdings nicht die Rechtsform gemeint, sondern die Beziehung, unabhängig von der Rechtsform. Hier sind Besuche sowie gemeinsame Spaziergänge erlaubt.

Getrenntlebende Erziehungsberechtigten haben nach wie vor die Möglichkeit, das Kind einander zu übergeben. Das bedeutet, Minderjährige begleiten sowie das Sorgerecht wahrnehmen, ist erlaubt.

Im Fall einer Kontrolle

Die Polizei ist in der aktuellen Lage darauf angewiesen, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die Gründe für das Verlassen der Wohnung glaubhaft zu machen. Einen Passierschein wird dazu allerdings nicht benötigt.

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So erweitern sich nun die Servicezeiten des Bürgertelefons auf Dienstag bis Donnerstag zwischen acht und 16 Uhr sowie freitags zwischen acht und 12 Uhr. Am Wochenende ist es von zehn bis 14 Uhr erreichbar.

Keine medizinische Beratung

Allerdings soll jeder einzelne beachten, dass es sich beim Bürgertelefon um keine medizinische Beratung handelt. Es werden lediglich allgemeine Fragen zur Corona-Pandemie beantwortet. Somit ist das Bürgertelefon kein Ersatz für den Kontakt zu Hausärzten. Das bedeutet auch, dass bei einem Verdacht auf Infektion der Hausarzt oder die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktiert werden soll.

Auch Testergebnisse werden lediglich über KVB, Hausarzt oder das Gesundheitsamt mitgeteilt. Dazu hat die Corona Hotline keine Informationen.

Wen darf man besuchen?

In Bayern gilt aktuell die Ausgangbeschränkung. Dabei handelt es sich allerdings um keine direkte Ausgangssperre. Somit ist vielen unklar unter welchen Umständen sie das Haus verlassen dürfen. Im Allgemeinen, wird jeder dazu aufgerufen, Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ein triftiger Grund die eigene Wohnung zu verlassen, kann ein Besuch bei älteren Menschen sein. Jedoch gelte bei dieser Personengruppe ein höheres Ansteckungsrisiko. Deshalb sollten die Besuche auf Hilfestellungen im Alltag beschränkt werden.

Auch andere soziale Kontakte müssen auf ein nötiges Minimum reduziert werden. Somit sei es auch untersagt, Freunde einzuladen oder sich gemeinsam zum Sport zu verabreden.

Eine Sonderregelung gilt hier beim Lebenspartner. Damit ist allerdings nicht die Rechtsform gemeint, sondern die Beziehung, unabhängig von der Rechtsform. Hier sind Besuche sowie gemeinsame Spaziergänge erlaubt.

Getrenntlebende Erziehungsberechtigten haben nach wie vor die Möglichkeit, das Kind einander zu übergeben. Das bedeutet, Minderjährige begleiten sowie das Sorgerecht wahrnehmen, ist erlaubt.

Im Fall einer Kontrolle

Die Polizei ist in der aktuellen Lage darauf angewiesen, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die Gründe für das Verlassen der Wohnung glaubhaft zu machen. Einen Passierschein wird dazu allerdings nicht benötigt.

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