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KKW Gundremmingen
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KKW Gundremmingen

KKW Gundremmingen

In einem offenen Brief wenden sich die Mitarbeiter des KKW Gundremmingen an den Ministerpräsidenten. „Lassen Sie uns bitte nicht im Stich!“ lautet der Hilferuf, denn ihre Zukunft ist ungewiss.

Ratlosigkeit und Verärgerung im Kernkraftwerk Gundremmingen. In einem offenen Brief hat sich der Betriebsratsvorsitzende Anton Failer im Namen der Angestellten an Ministerpräsident Seehofer gewandt.

Kurzschlussreaktion Atomausstieg

„Wir haben uns stets mit unserer ganzen Kraft für einen sicheren Betrieb unserer Kraftwerke eingesetzt“, erklärt Failer. Und dennoch wird das Kernkraftwerk Gundremmingen jetzt „von Politik und Medien in den Schmutz gezogen. Das haben wir nicht verdient!“, so Failer weiter. „Mit unseren beiden Blöcken trägt die Kernenergie am Standort Gundremmingen seit über 25 Jahren mit einem Anteil von ca. 30 Prozent zur sicheren, bezahlbaren und umweltschonenden bayerischen Energieversorgung bei. Wir behaupten mit Fug und Recht, dass wir eine tragende Säule des Wohlstands unserer bayerischen Heimat sind“, so Failer in seinem Schreiben.

Den Grünen auf den Leim gegangen

„Wir können es nicht mehr nachvollziehen, dass die gesamte politische Elite der grünen Ideologie auf den Leim gegangen ist.“ Auch die Beschäftigten in Gundremmingen sind ratlos. In Gundremmingen versteht man nicht, wieso die Fakten keine Rolle spielen „Der überstürzte Ausstieg aus der Kerntechnik in Bayern und ganz Deutschland kann nur als Kurzschlussreaktion bezeichnet werden. Kein vernünftiger Mensch würde sich freiwillig den Rückweg verbauen, ohne zu wissen, ob er sich in einer Sackgasse befindet.“

Bürger werden unter Energiewende leiden

Failer kritisiert weiterhin, dass alle Folgen der Energiewende einfach so billigend in Kauf genommen werden. Die Wahrscheinlichkeit großflächiger Stromausfälle werde steigen. Ganze Industriezweige werden abwandern. Und die „milliardenschwere Mehrbelastung“ wird zwangsläufig auf die Bürger abgewälzt, so Failer.

Seehofer in der Verantwortung

Direkt verantwortlich für die bevorstehenden Probleme in Folge der Energiewende sieht Failer den Ministerpräsidenten. „Wenn Sie bei der Kernenergie nicht verantwortlich handeln, werden Sie als Totengräber der bayerischen Industrie und als Wegbegleiter einer rot-grünen bayerischen Regierung in die Geschichtsbücher eingehen.“ Failer ruft Seehofer weiterhin dazu auf, auf den Weg der Vernunft zurückzukehren. „Zwischen Trugbildern und Realität ist es nicht einfach den Kurs der Vernunft zu halten. Kehren Sie dahin zurück!“ ermahnt Failer den Ministerpräsidenten.

Deutschland als weltweiter Maßstab in der Kernenergie

 Failer ist sich bewusst, dass es vor allem um die Sicherheit geht. Er ist jedoch überzeugt, dass die deutschen Kernkraftwerke einen hervorragenden Sicherheitsstandard haben.  „Deutschland hat weltweit die sichersten Anlagen. Wenn Deutschland aussteigt, wird die Messlatte niedriger gelegt. Mit dem Ausstiegsbeschluss des Besten wird automatisch der Zweitbeste zum Maßstab für die Sicherheit der weltweit 418 Kernkraftwerke.“

Vorzeitige Abschaltung ist Akt der Willkür

Abschließend appellierte Failer an den Ministerpräsidenten, sich dafür einzusetzen, dass „beide Blöcke in Gundremmingen noch lange in Betrieb bleiben können.“ Immerhin seien die Blöcke baugleich womit die „vorzeitige Abschaltung eines Blockes […] als Akt der Willkür“ gesehen werden muss.

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