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Kernkraftwerk Gundremmingen
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Kernkraftwerk Gundremmingen

Kernkraftwerk Gundremmingen

Das Kern-Kraftwerk Gundremmingen ist in die Kritik geraten. Der Vorwurf: Gundremmingen sei gegen schwere Erdbeben nicht gesichert und veraltet. Die Betreiber des Atom-Kraftwerks Gundremmingen halten dagegen.

Auch in Deutschland sind schwere Erdbeben der Stärke 10 auf der MSK-Skala theoretisch möglich (B4B SCHWABEN berichtete). Dafür sind die deutschen Atom-Kraftwerke wie das Kern-Kraftwerk Gundremmingen nicht ausgelegt. Dies war der Vorwurf der Atom-Kraft-Gegner, der in letzter Zeit laut wurde. Die RWE Power AG, die das Kern-Kraftwerk Gundremmingen betreibt, meldete sich zu Wort. „Eine solche Katastrophe wie in Japan kann in Deutschland – also auch in Gundremmingen – nicht passieren“, so der RWE Power Sprecher Manfred Lang.

Kern-Kraftwerk Gundremmingen: Gegen Erdbeben gesichert?

Die Behauptung, das Kern-Kraftwerk Gundremmingen sei im Falle schwerer Erdbeben nicht sicher, versuchte die RWE Power zu entkräften. Beim Bau jedes deutschen Atom-Kraftwerks wird laut RWE dasjenige Erdbeben als Auslegungs-Grundlage herangezogen, welches einmal in 100.000 Jahren auftreten kann. Somit wäre auch das Kern-Kraftwerk Gundremmingen sehr erdbebensicher.

Deutsches Atomforum: "Unglückliche Verkettung von Ereignissen in Japan"

Auch das Deutsche Atomforum wiegelt Sicherheits-Bedenken hinsichtlich der Erdbeben-Sicherheit der Atom-Kraftwerke ab. Ein Atom-Unfall wie in Japan sei in Gundremmingen nicht möglich. Dieser ist schließlich nicht nur auf das schwere Erdbeben zurückzuführen. Erst der Tsunami hätte die Notstrom-Anlage und des Kühlsystems ausfallen lassen. “Eine Verkettung eines derart schweren Erdbebens und eines schweren Tsunamis ist in Deutschland nicht vorstellbar“, so das Deutsche Atomforum in einer Presse-Mitteilung.

Kern-Kraftwerk Gundremmingen moderner als Fukushima I

Ein weiterer Vorwurf der Atom-Kraft-Gegner: Das Kern-Kraftwerk Gundremmingen ist veraltet. Mehr als 40 Jahre ist das Kern-Kraftwerk Gundremmingen immerhin schon in Betrieb. Die Betreiber des Kernkraftwerkes Gundremmingen halten auch hier dagegen. Sie hätten allein im vergangenen Jahr 50 Millionen Euro für Revisionen, Ausbau und Modernisierung investiert. Im Vergleich zum japanischen Atom-Kraftwerk sei der Reaktor in Gundremmingen außerdem neuerer Bauart.

Sicherheitsmaßnahmen im Kern-Kraftwerk Gundremmningen

Das Kern-Kraftwerk Gundremmingen ist im Falle eines Strom-Ausfalls (z.B. durch Erdbeben) mehrfach abgesichert. So kann laut den Betreibern die Kühlung des Reaktors gewährleistet werden. Je Block stehen beispielsweise fünf Diesel-Generatoren für die Notstrom-Erzeugung zur Verfügung. Zwei davon sind besonders gegen Erdbeben geschützt. Außerdem ist ein weiteres Diesel-Aggregat mit Luftkühlung vorhanden. Trotz aller Maßnahmen: ein ungutes Gefühl bleibt bei der schwäbischen Bevölkerung, nicht nur in Gundremmingen. Viele Fragen bleiben offen: Was passiert z.B. bei einem Terror-Anschlag auf ein Kern-Kraftwerk wie das in Gundremmingen?

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