Günzburger Steigtechnik GmbH | Augsburg Innovationspark GmbH

„Jetzt werden die Weichen gestellt“: Günzburger Steigtechnik wagt neue Wege im Technologiezentrum Augsburg

Die Günzburger Steigtechnik gehört zu den ersten Nutzern des Technologiezentrums Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Günzburger Steigtechnik hat sich als erstes mittelständisches Familienunternehmen im Technologiezentrum Augsburg angesiedelt. Im Interview spricht Geschäftsführer Ferdinand Munk über die Gründe für diesen Schritt und erklärt, warum er keine Angst vor der Konkurrenz hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Munk, welche Fläche nutzen Sie im Technologiezentrum Augsburg?

Ferdinand Munk: Wir sind sowohl in einer Werkstatt als auch in einem Büro vor Ort vertreten. Unsere Produkte, Profile, Zeichnungen: Alles ist vor Ort und komplett mit dem Hauptwerk in Günzburg vernetzt. Wir können auf alle Rechner zugreifen.

Warum nutzt die Günzburger Steigtechnik das Technologiezentrum Augsburg?

Wir wollten sofort von Anfang an mit dabei sein. Denn jetzt werden die Weichen gestellt und Ziele definiert. Wir verstehen uns als Sprachrohr für diesen Wandel und nicht nur als Nutznießer.

Sich permanent verändernde Marktsituationen und steigende Arbeitssicherheitsanforderungen erfordern schnelles Reagieren und schnelle Umsetzung innovativer Konzepte. Neue  Technologien, Materialien wie auch  Synergieeffekte sichern uns dabei unsere  Marktposition im Premiumbereich.

Mit der Teilnahme am Innovationspark Augsburg können wir in punkto neue Technologien und Materialien aus dem Vollen schöpfen. Wir profitieren von kurzen Wegen, einer hohen und breiten Wissenskonzentration und dem engen Netzwerk in das auch wir unsere langjährige Erfahrung mit einbringen wollen. Ein Geben und Nehmen macht diese Idee tragfähig.

Sie sagten bereits, dass das Technologiezentrum Augsburg von einer „Ja wir wollen“-Kultur profitiert. Was genau meinen Sie damit?

Das Innovationsklima ist absolut entscheidend. Man muss es wollen. Unsere Leute müssen das Gefühl haben, dass ein Schub da ist, dass Innovationen da sind. Das muss genau jetzt passieren, wo es der Wirtschaft gut geht und wir im Aufschwung sind. Dann sind wir auch in der nächsten Krise sicher.

Auch unsere Mitarbeiter sollen sich das Technologiezentrum Augsburg ansehen können. Jeder muss die Möglichkeit haben, sich einzubringen und stolz auf das sein zu können, was wir machen. Wir wollen in Günzburg und in ganz Europa sagen: Bringt uns eure Ideen, wir machen da was draus.

Was genau erhoffen Sie sich als Nutzer des Technologiezentrums Augsburg für Ihr Unternehmen?

Die Günzburger Steigtechnik ist auf vier Säulen aufgebaut: Leitern, Gerüste, Sonderkonstruktionen und Rettungstechnik. Wir entwickeln uns stetig weiter, beispielsweise was die Materialen angeht. Auch neue Antriebs- und Verbindungstechniken beschäftigen uns.

Mit unseren Produkten wollen wir immer leichter, ergonomischer und einfach immer besser werden. Mehrwert und höchste Arbeitssicherheit sind unsere Maxime. Der Vernetzung mit Technologieführern anderer Branchen und Synergieeffekte daraus kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Im Bereich der Rettungstechnik geht es zudem ganz konkret um Menschenleben. Unsere Produkte durchlaufen viele anspruchsvolle Tests. Sie haben ganz bestimmte Eigenschaften, müssen unter anderem extrem hitze- und kältebeständig sein. All das können wir vor Ort im Technologiezentrum Augsburg entwickeln. Und Probleme, auf die wir stoßen, lassen sich leichter im Gespräch mit anderen lösen.

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Wenn Sie Ihre Ideen mit anderen teilen: Haben Sie keine Angst vor der Konkurrenz?

Wir sind in unserer Branche derzeit der einzige Mieter im Technologiezentrum Augsburg. Natürlich sind wir vorsichtig. Aber uns mit unseren Lösungen unter einer Glasglocke zu verstecken, kommt nicht infrage. Wir wollen schneller und vor allem besser sein als andere. Früher waren wir der Jäger, jetzt sind wir schon lange der Gejagte. Das ist kein Problem für uns, solange wir immer neue Ideen haben. Wir müssen uns weiterentwickeln, dazu gibt es für uns keine Alternative.

Das ist auch unser Vorteil gegenüber den Billig-Ländern. Wir wollen unsere Produktion in Deutschland halten und hier vor allem mit hoher Qualität punkten.

Dann ist der Einzug ins Technologiezentrum Augsburg Teil der Zukunftsstrategie der Günzburger Steigtechnik?

Absolut! Dies ist Teil unseres Plans 2020. Zum Teil werden wir den Bereich Innovation immer mehr nach Augsburg ausweiten. Ist dieses Konzept erfolgreich – und davon bin ich überzeugt –stärkt dies auch den Firmensitz in Günzburg sowie unsere Niederlassungen.

Wie wichtig ist das Technologiezentrums Augsburg für die Region?

Ich kann Augsburg nur beglückwünschen. Hier werden sich sehr, sehr viele Firmen ansiedeln. Was Augsburg da macht, ist fantastisch. Da ist die Stadt anderen Regionen weit voraus. Landrat Martin Sailer, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber haben hier etwas ganz Tolles entwickelt und haben mit Herrn Hehl, Frau Riehr und ihrem Team die richtige Wahl vor Ort getroffen. Es wurden sehr gute Entscheidungen getroffen zu einer schwierigen Zeit, als die Konjunktur in der Region geschwächelt hat. Dieser Schritt wird eine enorme Sogwirkung haben.

Das Interview führte Rebecca Weingarten

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Munk, welche Fläche nutzen Sie im Technologiezentrum Augsburg?

Ferdinand Munk: Wir sind sowohl in einer Werkstatt als auch in einem Büro vor Ort vertreten. Unsere Produkte, Profile, Zeichnungen: Alles ist vor Ort und komplett mit dem Hauptwerk in Günzburg vernetzt. Wir können auf alle Rechner zugreifen.

Warum nutzt die Günzburger Steigtechnik das Technologiezentrum Augsburg?

Wir wollten sofort von Anfang an mit dabei sein. Denn jetzt werden die Weichen gestellt und Ziele definiert. Wir verstehen uns als Sprachrohr für diesen Wandel und nicht nur als Nutznießer.

Sich permanent verändernde Marktsituationen und steigende Arbeitssicherheitsanforderungen erfordern schnelles Reagieren und schnelle Umsetzung innovativer Konzepte. Neue  Technologien, Materialien wie auch  Synergieeffekte sichern uns dabei unsere  Marktposition im Premiumbereich.

Mit der Teilnahme am Innovationspark Augsburg können wir in punkto neue Technologien und Materialien aus dem Vollen schöpfen. Wir profitieren von kurzen Wegen, einer hohen und breiten Wissenskonzentration und dem engen Netzwerk in das auch wir unsere langjährige Erfahrung mit einbringen wollen. Ein Geben und Nehmen macht diese Idee tragfähig.

Sie sagten bereits, dass das Technologiezentrum Augsburg von einer „Ja wir wollen“-Kultur profitiert. Was genau meinen Sie damit?

Das Innovationsklima ist absolut entscheidend. Man muss es wollen. Unsere Leute müssen das Gefühl haben, dass ein Schub da ist, dass Innovationen da sind. Das muss genau jetzt passieren, wo es der Wirtschaft gut geht und wir im Aufschwung sind. Dann sind wir auch in der nächsten Krise sicher.

Auch unsere Mitarbeiter sollen sich das Technologiezentrum Augsburg ansehen können. Jeder muss die Möglichkeit haben, sich einzubringen und stolz auf das sein zu können, was wir machen. Wir wollen in Günzburg und in ganz Europa sagen: Bringt uns eure Ideen, wir machen da was draus.

Was genau erhoffen Sie sich als Nutzer des Technologiezentrums Augsburg für Ihr Unternehmen?

Die Günzburger Steigtechnik ist auf vier Säulen aufgebaut: Leitern, Gerüste, Sonderkonstruktionen und Rettungstechnik. Wir entwickeln uns stetig weiter, beispielsweise was die Materialen angeht. Auch neue Antriebs- und Verbindungstechniken beschäftigen uns.

Mit unseren Produkten wollen wir immer leichter, ergonomischer und einfach immer besser werden. Mehrwert und höchste Arbeitssicherheit sind unsere Maxime. Der Vernetzung mit Technologieführern anderer Branchen und Synergieeffekte daraus kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Im Bereich der Rettungstechnik geht es zudem ganz konkret um Menschenleben. Unsere Produkte durchlaufen viele anspruchsvolle Tests. Sie haben ganz bestimmte Eigenschaften, müssen unter anderem extrem hitze- und kältebeständig sein. All das können wir vor Ort im Technologiezentrum Augsburg entwickeln. Und Probleme, auf die wir stoßen, lassen sich leichter im Gespräch mit anderen lösen.

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Wir sind in unserer Branche derzeit der einzige Mieter im Technologiezentrum Augsburg. Natürlich sind wir vorsichtig. Aber uns mit unseren Lösungen unter einer Glasglocke zu verstecken, kommt nicht infrage. Wir wollen schneller und vor allem besser sein als andere. Früher waren wir der Jäger, jetzt sind wir schon lange der Gejagte. Das ist kein Problem für uns, solange wir immer neue Ideen haben. Wir müssen uns weiterentwickeln, dazu gibt es für uns keine Alternative.

Das ist auch unser Vorteil gegenüber den Billig-Ländern. Wir wollen unsere Produktion in Deutschland halten und hier vor allem mit hoher Qualität punkten.

Dann ist der Einzug ins Technologiezentrum Augsburg Teil der Zukunftsstrategie der Günzburger Steigtechnik?

Absolut! Dies ist Teil unseres Plans 2020. Zum Teil werden wir den Bereich Innovation immer mehr nach Augsburg ausweiten. Ist dieses Konzept erfolgreich – und davon bin ich überzeugt –stärkt dies auch den Firmensitz in Günzburg sowie unsere Niederlassungen.

Wie wichtig ist das Technologiezentrums Augsburg für die Region?

Ich kann Augsburg nur beglückwünschen. Hier werden sich sehr, sehr viele Firmen ansiedeln. Was Augsburg da macht, ist fantastisch. Da ist die Stadt anderen Regionen weit voraus. Landrat Martin Sailer, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber haben hier etwas ganz Tolles entwickelt und haben mit Herrn Hehl, Frau Riehr und ihrem Team die richtige Wahl vor Ort getroffen. Es wurden sehr gute Entscheidungen getroffen zu einer schwierigen Zeit, als die Konjunktur in der Region geschwächelt hat. Dieser Schritt wird eine enorme Sogwirkung haben.

Das Interview führte Rebecca Weingarten

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