Einzelhandel

Händler leiden in Günzburg unter fehlender Kauflaune

Der „Lockdown light“ trifft die Wirtschaft erneut. Obwohl dieses Mal die Geschäfte offen bleiben dürfen, seien die Kassen ähnlich wie bereits im Frühjahr leer. Was nun für die Betroffenen die einzige Hoffnung bleibt.

Viele der rund 1.650 Einzelhändler im Landkreis Günzburg trifft der neuerliche Lockdown oftmals ähnlich hart wie im Frühjahr. Die Händler im Unterschied zum ersten Lockdown ihre Geschäfte zwar nicht schließen, die Kassen bleiben dennoch leer. „Die Kunden meiden die Innenstädte. Wenn es sie doch nach Günzburg oder Krumbach zieht, dann sind sie nicht in Kauflaune“, stellt Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg fest. Für viele Einzelhändler bleibt nur die Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft oder auf neue Hilfe vom Staat.

Unplanbarkeit als größtes wirtschaftliches Risiko

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Hutter betont weiter: „Der überwiegende Teil unserer Einzelhändler zeigte sich noch Ende September davon überzeugt, dass das Schlimmste überstanden ist. Was dann kam, waren steigende Inzidenzzahlen, der zweite Lockdown und leere Geschäfte. Die Unplanbarkeit der Corona-Krise ist das größte wirtschaftliche Risiko für die Unternehmen.“

Umsätze bleiben aus

Gerade in innerstädtischen 1a Lagen, in den normalerweise stark besuchten Fußgängerzonen, treffen den Einzelhandel neben Ausgaben für Waren und Personal hohe laufende Kosten: von der Miete bis hin zu den kommunalen Gebühren und Abgaben. „Diese Kosten laufen fast ausnahmslos weiter, während die Einnahmen seit Beginn des November-Lockdowns bei vielen Sortimenten außerhalb des täglichen Bedarfs stark gesunken sind. Die Schließung der Gastronomie hat das innerstädtische Einkaufserlebnis deutlich verschlechtert“, sagt Hutter.

Einzelhandel könnte bei Wirtschaftshilfe leer ausgehen

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Während der Hotellerie oder der Gastronomie 75 Prozent ihres Corona bedingten Umsatzverlustes im November durch die Bundesregierung erstattet werden sollen, droht der Einzelhandel leer auszugehen. Hutter erklärt: „Die Überbrückungshilfe II ist daher für viele Einzelhändler die letzte Möglichkeit, um zumindest teilweise ihre unverschuldeten Umsatzverluste auszugleichen.“ Doch auch hier sind, trotz verbesserter Zugangsmöglichkeiten und Konditionen, die Hürden zu staatlichem Geld hoch.

Hoffnung liegt auf dem Weihnachtsgeschäft

„Die große Hoffnung des Einzelhandels liegt auf einem baldigen Ende der derzeitigen Beschränkungen und auf einem dann guten Weihnachtsgeschäft. Der innerstädtische Einzelhandel kann mit einer attraktiven Produktpalette, gutem Service und fachkundiger Beratung punkten. Man muss ihn nur lassen“, betont Hutter.

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