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Der Hackathon war Teil eines Pilotprojekts. Beteiligt waren das Landratsamt Günzburg, die Munk Group und das Dossenberger-Gymnasium. Die Jugendlichen arbeiteten in Teams an einem Proof of Concept für eine intelligente Produktberatung. Ziel war es, Nutzern anhand von Fotos oder kurzen Beschreibungen passende Produkte vorzuschlagen. Als Beispiel diente etwa Steigtechnik für Balkonarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler setzten dabei technisches Know-how ein, mussten unternehmerisch denken und im Team arbeiten.
Unterstützt wurden sie von Georg Ruß, der das Projekt am Gymnasium betreut. Landrat Hans Reichhart, Schulamtsdirektor Thomas Schulze und Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Munk Group, zeigten sich vor Ort begeistert von den kreativen Ansätzen.
Zur Würdigung des Engagements veranstaltete Munk einen Präsentationswettbewerb mit verschiedenen Preisgeldern. Die Teams erhielten hier die Chance, ihre Projekte passend vorzubereiten. Die Ergebnisse sollen zu einem späteren Termin vor einem Führungskreis präsentiert werden.
Die Preisgelder betragen zwischen 100 und 600 Euro. Damit sollen möglichst viele Teams ausgezeichnet werden können. Die Verwendung der Gelder entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst. Möglich sind etwa eine Klassenfahrt oder ein gemeinsames Projekt.
Der Landkreis Günzburg sieht das Projekt als wichtigen Baustein für die Stärkung von künftigen Innovationen. „Wir bringen junge Menschen frühzeitig mit Zukunftstechnologien in Berührung und zeigen ihnen, dass sie selbst Lösungen entwickeln können", erklärt Daniel Kramer vom Landratsamt Günzburg. Langfristig soll ein regionales Netzwerk aus Schulen, Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung entstehen, um ähnliche Projekte auszubauen.
Ferdinand Munk unterstützt das Format ebenfalls weiterhin. „Wer bereits in der Schule eigene Ideen entwickelt und präsentiert, sammelt wertvolle Erfahrungen für Ausbildung und Beruf", so Munk. Gleichzeitig ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, offen für neue Technologien zu bleiben. Lernen sei ein lebenslanger Prozess. Laut Landkreis sprechen die positiven Rückmeldungen bereits dafür, dass das Projekt fortgeführt wird.