Mit Recycling gegen Fachkräftemangel

Günzburger Unternehmen Richard Geiss steht für Nachhaltigkeit

Die Richard Geiss GmbH gehört zu den ökologisch wirtschaftenden Unternehmen aus dem Raum Günzburg. Doch auch das Familienunternehmen steht auch für personelle Nachhaltigkeit, in Form von langfristigen Mitarbeitern.

Das Familien-Unternehme Richard Geiss GmbH, ist seit 1967 zwischen Rettenbach und Offingen ansässig.  Das Unternehmen ist auf die Umwandlung von Lösemittel-Abfällen in hochreine Destillate mittels destillativer Aufarbeitung spezialisiert. Die Lösemittel gehen dann in die industrielle Oberflächen-Reinigung, in die Textilreinigung sowie in die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Lohn-Entfettung bildet das vierte geschäftliche Standbein des Betriebs.

Richard Geiss operiert nachhaltig

Durch das Recyceln der Abfälle können im Vergleich zu neu hergestellten Lösemittel bis zu 90 Prozent an  CO2 eingespart werden. Dank der komplexen und individuellen Umwandlungsprozesse gehört die Richard Geiss GmbH mittlerweile zu den führenden Spezialisten im Bereich der Lösemittelrückgewinnung und steht für Nachhaltigkeit.

Zunehmende Bedeutung des Regionalmarketings

Die Präsenz in der Region ist essentiell für das Familien-Unternehmen. Mit dem zunehmenden Fachkräfte-Mangel rückt diese im Kontext des Personalmarketings immer weiter in den Vordergrund. Regionalmarketing-Geschäftsführer Axel Egermann und seine Stellvertreterin und Verantwortliche für PR/Öffentlichkeitsarbeit, Dagmar Derck, waren im Rahmen der Unternehmensbesuche der RMG kürzlich zu Gast bei Peer Linse. kaufmännischer Geschäftsführer der Richard Geiss GmbH und Marketingleiterin Bettina Nilius. Der Termin war aufgrund der Teilnahme von Geiss an der Unternehmensbefragung der RMG im vergangenen Jahr zustande gekommen und hatte das persönliche Kennenlernen und ein Abstimmen von Kooperationspotenzialen zum Ziel.

Die Verteilung der Mitarbeiter

Von den aktuell 110 Angestellten sind 40 in der Verwaltung und Vertrieb, knapp 20 als Fahrer und rund 50 in der Produktion tätig. Die meisten Mitarbeiter stammen aus dem Landkreis, einige wechselten aber auch von aus namhaften deutschen Chemiestandorten nach Rettenbach. Richard Geiss sorgt aber auch dafür, dass immer wieder Fachkräfte und Auszubildende nachrücken. So werden momentan sieben Azubis ausgebildet. Das Unternehmen bietet folgende Ausbildungsberufe an: Industriekaufmann, Konstruktionsmechaniker, Fachkraft für Metalltechnik, Elektroniker, Industrieelektriker, Chemikant und Produktionsfachkraft Chemie.

„Wir möchten unsere Mitarbeiter langfristig halten“

„Wir möchten unseren Mitarbeitern einen attraktiven Standort bieten und sie langfristig halten“, so Linse zu den Herausforderungen, die er – gerade in Hinblick auf gemeinsame Ziele mit dem Regionalmarketing – sieht. Das von Axel Egermann vorgestellte Karriereportal, geplante Marketing-Bausteine oder eine Woche der offenen Ausbildungsstätte sind für ihn und seine Marketing-Kollegin in diesem Kontext durchaus interessant.

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