Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg gestiegen

In Günzburg hat sich die Arbeitslosenquote durch einen erneuten Anstieg verschlechtert. Was der Lockdown light laut dem Vorsitzendem der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth damit zu tun hat.

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Günzburg hat sich im November leider etwas verschlechtert. Aktuell sind 2.075 Menschen arbeitslos gemeldet, 103 mehr als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,8 Prozent und liegt mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Der für November angeordnete ‚Lockdown light‘ bereitete der zunächst verlängerten Saison bei Legoland ein abruptes Ende“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Arbeitslosigkeit ist keine starre Größe, sondern im Laufe eines Monates herrscht viel Bewegung. Im November haben sich 611 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 342 aus einer Erwerbs-tätigkeit. Im Gegenzug beendeten 503 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 190 eine Beschäftigung auf“, so der Agenturleiter weiter.

Vermehrter Anstieg der Kurzarbeit

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„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 30,7 Prozent bzw. 487 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“, resümiert Richard Paul. Von den 2.075 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.625 bei der Arbeitsagentur und 450 im Jobcenter Günzburg gemeldet.

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauf-folgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 56 An-zeigen für 400 Personen ein; im Oktober waren es 16 Anzeigen für 559 Beschäftigte“, berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Zurückhaltung der Arbeitgeber

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„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. „So meldeten die Unternehmen der Region seit Jahresbeginn 2.725 zu besetzende Arbeitsstellen, 2.416 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 47 Prozent.“

Das sagt die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zu den Zahlen

„Die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent und ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen in Bayern um rund 7.300 Personen sind angesichts der Corona-Pandemie noch erfreulich. Die Zahlen spiegeln die reale Lage aber nicht wider. Der Teil-Lockdown ist nur partiell eingepreist. Die Zahl der offenen Stellen liegt rund 19 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden wieder steigen“, fasst Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die allgemeinen Zahlen vom bayerischen Arbeitsmarkt im November zusammen.

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