Agentur für Arbeit Donauwörth

Agentur für Arbeit Günzburg bietet Umschulung zur Erzieherin an

Jennifer Streiber mit zwei Kindern in der KiTA Sonnenschein Donaualtheim. Foto: Agentur für Arbeit Donauwörth

Erzieherinnen gesucht! Auch wenn die Zahl der im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege Beschäftigten in den letzten 1,5 Jahren gestiegen ist, fehlt es noch immer an genügend Personal. Mit einer Umschulung zur Erzieherin bietet die Agentur für Arbeit Günzburg Interessenten eine praktische Möglichkeit, sich für diese Tätigkeit ausbilden zu lassen. Beginn des Teilzeit-Umschulungskurses für Erzieherinnen ist im Herbst 2015.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Wer Familie und Beruf unter einen Hut bringen möchte, für den sind sie Gold wert: Die Rede ist von den Erzieherinnen. Im Agenturbezirk Donauwörth gibt es derzeit 7.880 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege. Dies entspricht einem Plus von mehr als 600 Angestellten in 1,5 Jahren. Doch auch wenn die Agentur für Arbeit Günzburg eine steigende Tendenz verzeichnen kann, ist noch immer vielerorts Not am Mann. Ein Teilzeit-Umschulungskurs ermöglicht es nun seit geraumer Zeit, diesem Minus an Fachkräften entgegen zu wirken.

Mutter und Azubi – Jennifer Streiber erfüllt sich einen Traum

Eine der Teilnehmerinnen ist Jennifer Streiber. Die gebürtige Argentinierin macht seit Herbst 2014 eine Umschulung zur Erzieherin, die von der Agentur für Arbeit gefördert wird. Jennifer Streiber ist zudem selbst Mutter von drei Kindern. Sie las zufällig von diesem Umschulungskurs: „In der Zeitung habe ich zufällig über den Kurs gelesen und war sofort interessiert. Denn ein Beruf in der sozialen Richtung sollte es werden, bis dahin dachte ich mehr an die Heilerziehungspflege. Aber hier in der Kinderkrippe gefällt es mir ausgesprochen gut und mit dem Abschluss als Erzieherin stehen mir viele Türen offen.“

Examen nach zwei Jahren Praxis und Theorie Vorbereitung

Die Ausbildungskosten werden von der Arbeitsagentur übernommen und Teilnehmerinnen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten dieses für die zwei Jahre der Teilzeitausbildung. Während das erste Jahr mit viel Praxisarbeit und vereinzelten Theorietagen verbunden ist, wird im zweiten gezielt auf das Examen zur staatlich anerkannten Erzieherin hingearbeitet. „Ich sehe der Abschlussprüfung im Frühjahr 2016 positiv entgegen, da die Frauen alle mit großem Einsatz und Engagement dabei sind“, erklärt Kursleiterin Lena Hartmann von der Kolping Akademie Günzburg optimistisch. Geplant ist zudem, die Qualifizierung zur Erzieherin oder zum Erzieher in Teilzeit zu finanzieren. So würde der Druck auf die Teilnehmerinnen gemindert werden.

Hohe Mindestanforderungen an die Kursteilnehmerinnen

Das Alter der momentan zwölf teilnehmenden „Azubis“ liegt zwischen 27 und 52 Jahren. Die Mindestanforderungen verlangen allerdings einen mittleren Schulabschluss und den Nachweis, dass sie die verkürzte Ausbildung schaffen. Auch ein Mindestalter von 23 Jahren bei Kursbeginn und Vorerfahrung im erzieherisch-pflegerischen Bereich (mehrjährige Erziehung der eigenen Kinder oder Pflege von Angehörigen) ist für den Kurs erforderlich.

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von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

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Eine der Teilnehmerinnen ist Jennifer Streiber. Die gebürtige Argentinierin macht seit Herbst 2014 eine Umschulung zur Erzieherin, die von der Agentur für Arbeit gefördert wird. Jennifer Streiber ist zudem selbst Mutter von drei Kindern. Sie las zufällig von diesem Umschulungskurs: „In der Zeitung habe ich zufällig über den Kurs gelesen und war sofort interessiert. Denn ein Beruf in der sozialen Richtung sollte es werden, bis dahin dachte ich mehr an die Heilerziehungspflege. Aber hier in der Kinderkrippe gefällt es mir ausgesprochen gut und mit dem Abschluss als Erzieherin stehen mir viele Türen offen.“

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Die Ausbildungskosten werden von der Arbeitsagentur übernommen und Teilnehmerinnen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten dieses für die zwei Jahre der Teilzeitausbildung. Während das erste Jahr mit viel Praxisarbeit und vereinzelten Theorietagen verbunden ist, wird im zweiten gezielt auf das Examen zur staatlich anerkannten Erzieherin hingearbeitet. „Ich sehe der Abschlussprüfung im Frühjahr 2016 positiv entgegen, da die Frauen alle mit großem Einsatz und Engagement dabei sind“, erklärt Kursleiterin Lena Hartmann von der Kolping Akademie Günzburg optimistisch. Geplant ist zudem, die Qualifizierung zur Erzieherin oder zum Erzieher in Teilzeit zu finanzieren. So würde der Druck auf die Teilnehmerinnen gemindert werden.

Hohe Mindestanforderungen an die Kursteilnehmerinnen

Das Alter der momentan zwölf teilnehmenden „Azubis“ liegt zwischen 27 und 52 Jahren. Die Mindestanforderungen verlangen allerdings einen mittleren Schulabschluss und den Nachweis, dass sie die verkürzte Ausbildung schaffen. Auch ein Mindestalter von 23 Jahren bei Kursbeginn und Vorerfahrung im erzieherisch-pflegerischen Bereich (mehrjährige Erziehung der eigenen Kinder oder Pflege von Angehörigen) ist für den Kurs erforderlich.

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