Corona-Pandemie

Wirtschaft im Donau-Ries steht vor großen Herausforderungen

Mitte August hat die IHK-Regionalversammlung Donau-Ries diskutiert, welche Herausforderungen den Unternehmen wegen der Corona-Krise bevorstehen. Auf diese Ergebnisse kamen teilnehmende Unternehmen bei einem digitalen Treffen.

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Welche Lehren sind aus der Corona-Krise zu ziehen? Mit dieser Frage befassten sich die Mitglieder der IHK-Regionalversammlung Donau-Ries. Die und Unternehmer diskutierten bei ihrem digitalen Treffen auch, wie sie mit den aktuellen Problemen bei den Lieferketten umgehen und wie sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in der Region entwickelt.

So hat Corona einen Digitalisierungsschub ausgelöst

Corona hat einen immensen Digitalisierungsschub in der Region ausgelöst, darin waren sich die Mitglieder der Regionalversammlung einig. Mitglied Frank Söder, der Geschäftsführer des IT-Systemhauses Kutzschbach Electronic in Nördlingen ist, berichtete, dass die Nachfrage nach IT-Leistungen stark gestiegen sei. „Digitalisierung ist aber mehr als Homeoffice. Eine Herausforderung stellen oftmals die vielen ortsgebundenen Prozesse in Unternehmen dar“, so Söder. Die Corona-Zwangspause hatte die Geschäftsreisetätigkeit teilweise vollständig zum Erliegen gebracht. Auch hier nutze man im Donau-Ries nun verstärkt digitale Alternativen. Bernd Motzer, Geschäftsführer des stark international agierenden Werkzeugherstellers Tigra in Oberndorf, glaubt, dass das auch in Zukunft so bleiben wird: „Vor der Pandemie waren bei uns Geschäftsreisen in die USA oder nach China häufig an der Tagesordnung. Zukünftig werden wir diese auch nach Corona teilweise durch digitale Kommunikation ersetzen.“

Unternehmen kämpfen mit Lieferketten-Probleme 

Die IHK Schwaben unterstütze laut eigner Aussage die Bemühungen der Unternehmen rund um die Digitalisierung. Im Donau-Ries gibt es dazu einen eigenen Arbeitskreis, der von Jochen Schmidt geleitet wird. Dieser Arbeitskreis hat vor kurzem eine Handlungsempfehlung herausgegeben, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen den Einstieg in die Digitalisierung angehen sollten. Darin enthalten sind viele Praxistipps. Probleme haben die Unternehmen aktuell mit den Lieferketten, insbesondere im internationalen Handel. „Waren zu bekommen, ist die größte Herausforderung,“ sagte Thomas Kopp, Prokurist bei Hama, dem Zubehörspezialisten für Foto, Video, Audio, Computer und Telekommunikation in Monheim. „Als Reaktion darauf haben wir die Lagerhaltung soweit wie möglich hochgefahren“, so Kopp.

So geht es dem regionalen Ausbildungsmarkt

Thema unter den Mitgliedern der Regionalversammlung war auch der regionale Ausbildungsmarkt. Durch Corona waren viele Maßnahmen der Berufsorientierung weggefallen. Im Jahr 2020 war die Nachfrage der Schülerinnen und Schüler nach Ausbildungsplätzen rückläufig. Dieser Negativtrend konnte im Donau-Ries nun durchbrochen werden, sodass sich die Zahl der Neuverträge für das im September beginnende Ausbildungsjahr stabil auf Vorjahresniveau bewegt.

Im Rahmen der Sitzung würdigte der Vorsitzende der Regionalversammlung, Andreas Dirr, Ehrenmitglied Dieter von Hummel für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Jury des Jugendförderpreis Donau-Ries. Er scheidet nun aus diesem Amt aus. Sein Nachfolger ist Franz Leinfelder.

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So geht es dem regionalen Ausbildungsmarkt

Thema unter den Mitgliedern der Regionalversammlung war auch der regionale Ausbildungsmarkt. Durch Corona waren viele Maßnahmen der Berufsorientierung weggefallen. Im Jahr 2020 war die Nachfrage der Schülerinnen und Schüler nach Ausbildungsplätzen rückläufig. Dieser Negativtrend konnte im Donau-Ries nun durchbrochen werden, sodass sich die Zahl der Neuverträge für das im September beginnende Ausbildungsjahr stabil auf Vorjahresniveau bewegt.

Im Rahmen der Sitzung würdigte der Vorsitzende der Regionalversammlung, Andreas Dirr, Ehrenmitglied Dieter von Hummel für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Jury des Jugendförderpreis Donau-Ries. Er scheidet nun aus diesem Amt aus. Sein Nachfolger ist Franz Leinfelder.

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