Konzernumsatz

Südzucker: Segment Zucker erlitt deutliche Verluste

Obwohl Südzucker ein allgemein verbessertes operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2019/20 erzielte, sank der Umsatz im Segment Zucker. Welche anderen Segmente dafür gewachsen sind und womit sogar ein Rekordergebnis erzielt wurde.

Im Geschäftsjahr 2019/20 verminderte sich der Konzernumsatz bei Südzucker leicht auf 6.671 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Umsatz 6.754 Millionen Euro. Während der Umsatz im Segment Zucker deutlich zurückging, lag er im Segment Frucht auf Vorjahresniveau und stieg in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies an.

Steigerung des operativen Konzernergebnisses 

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Das operative Konzernergebnis konnte auf 116 Millionen Euro gesteigert werden. Das Segment Zucker wies dagegen einen Verlust auf Vorjahresniveau auf, erreichte aber in der zweiten Geschäftsjahreshälfte eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Während das operative Ergebnis im Segment Frucht deutlich zurückging, konnte im Segment Spezialitäten ein deutlicher Anstieg erzielt werden. Das operative Ergebnis im Segment CropEnergies wurde mehr als verdreifacht.

Dividendenvorschlag bleibt unverändert

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019/20 eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie vor. Die Hauptversammlung soll am 16. Juli 2020 in virtueller Form stattfinden.

Segment Zucker mit deutlichen operativen Verlusten

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Der Umsatz im Segment Zucker sank im Geschäftsjahr 2019/20 um 13 Prozent auf 2.258 Millionen Euro. Der Umsatzrückgang ist auf eine deutlich geringere Absatzmenge infolge der trockenheitsbedingt unterdurchschnittlichen Zuckerrübenernten 2018 sowie 2019, und folglich geringere Zuckerproduktion, zurückzuführen. Die wesentlichen Ursachen sind demnach einerseits ein nicht kostendeckendes Preisniveau im EU-Zuckermarkt und andererseits eine deutlich geringere Absatzmenge. Während in der zweiten Geschäftsjahreshälfte 2018/19 die Preise nochmals sanken, zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr seit Oktober 2019 eine Erholung der Preise. Der Preissenkung standen jedoch gestiegene Produktionskosten gegenüber.

Segment Spezialitäten mit deutlicher Ergebnisverbesserung

Infolge der anhaltend positiven Absatzentwicklung erhöhte sich der Umsatz im Segment Spezialitäten auf 2.409 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis hat sich mit einer deutlichen Erhöhung auf 190 Millionen Euro erfreulich entwickelt. Neben den steigenden Absätzen trugen hierzu die höheren Erlöse insbesondere im Bereich Ethanol bei, welche die ebenfalls gestiegenen Rohstoffkosten mehr als kompensieren konnten.

Segment CropEnergies mit Rekordergebnis

Mit 819 Millionen Euro konnte der Umsatz im Segment CropEnergies im Geschäftsjahr 2019/20 deutlich gesteigert werden. Dies ist insbesondere auf gestiegene Ethanolerlöse zurückzuführen, die im letzten Quartal 2019/20 das höchste Niveau des Geschäftsjahres erreichten. Darüber hinaus wurde der Umsatzanstieg durch die Ausweitung des Produktions- und Absatzvolumens begünstigt. Trotz des preisbedingten Anstiegs der Nettorohstoffkosten konnte das operative Ergebnis mit 104 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden. Dieser Anstieg sei insbesondere auf das deutlich höhere Ethanolerlösniveau zurückzuführen.

Segment Fruchtmit Ergebnisrückgang

Im Segment Frucht bewegte sich der Umsatz mit 1.185 Millionen Euro ungefähr auf Vorjahresniveau. Dabei führte das im Jahresdurchschnitt erheblich schlechtere Preisniveau in nahezu sämtlichen Produktgruppen zu deutlichen Umsatzeinbußen bei Fruchtsaftkonzentraten. Diese wurden jedoch durch Absatz- und Erlössteigerungen bei Fruchtzubereitungen ausgeglichen. Beim operativen Ergebnis hingegen zeigte sich ein deutlicher Rückgang auf 58 Millionen Euro.

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Dividendenvorschlag bleibt unverändert

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019/20 eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie vor. Die Hauptversammlung soll am 16. Juli 2020 in virtueller Form stattfinden.

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Der Umsatz im Segment Zucker sank im Geschäftsjahr 2019/20 um 13 Prozent auf 2.258 Millionen Euro. Der Umsatzrückgang ist auf eine deutlich geringere Absatzmenge infolge der trockenheitsbedingt unterdurchschnittlichen Zuckerrübenernten 2018 sowie 2019, und folglich geringere Zuckerproduktion, zurückzuführen. Die wesentlichen Ursachen sind demnach einerseits ein nicht kostendeckendes Preisniveau im EU-Zuckermarkt und andererseits eine deutlich geringere Absatzmenge. Während in der zweiten Geschäftsjahreshälfte 2018/19 die Preise nochmals sanken, zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr seit Oktober 2019 eine Erholung der Preise. Der Preissenkung standen jedoch gestiegene Produktionskosten gegenüber.

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