Konzernumsatz

Fertiggerichte retten Südzucker

Durch die Corona-Krise stieg die Nachfrage nach Fertiggerichten und Tiefkühlpizzen sprunghaft an. Das zeigen die aktuellen Südzucker Zahlen.

Der Konzernumsatz bei Südzucker im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 – vom 1. März bis 31. Mai 2020 – lag mit 1.669 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. 2019 betrug der Konzernumsatz 1.680 Millionen Euro. Während der Umsatz im Segment CropEnergies deutlich und in den Segmenten Zucker und Frucht leicht zurückging, stieg er im Segment Spezialitäten moderat an. Das Konzern-EBITDA erhöhte sich deutlich um 17 Millionen Euro auf 134 Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis stieg deutlich auf 61 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 47 Millionen Euro. Dabei wurde ein Rückgang des operativen Ergebnisses in den Segmenten CropEnergies und Frucht von der Verminderung des Verlusts im Segment Zucker und der Ergebnisverbesserung im Segment Spezialitäten mehr als ausgeglichen.

Segment Zucker mit geringerem Verlust

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Im ersten Quartal ging der Umsatz im Segment Zucker leicht auf 565 Millionen Euro zurück. Der Umsatzrückgang sei auf eine deutlich geringere Absatzmenge zurückzuführen. Ursache sei zum einen die geringere Zuckererzeugung in der Kampagne 2019; zum anderen überlagert zunehmend die geringere Nachfrage der zuckerverarbeitenden Industrie infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die kurzfristig positiven Impulse aus Hamsterkäufen im Einzelhandel zu Beginn des Geschäftsjahres. Der operative Verlust konnte wie erwartet deutlich auf ein Minus von 15 Millionen Euro reduziert werden. Im Vorjahr waren es minus 36 Millionen. Die Verbesserung wird maßgeblich getragen von den höheren Zuckererlösen infolge der Preiserhöhungen seit Beginn des Zuckerwirtschaftsjahres 2019/20. Diese überkompensieren die geringere Absatzmenge und gestiegene Produktionskosten.

Rübenanbau und Verarbeitungskampagne 2020

In der Südzucker-Gruppe hat sich nach der Stilllegung von vier Zuckerfabriken die Rübenfläche 2020 gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent auf 342.000 Hektar reduziert. Die Hauptaussaat begann Ende März und somit etwa eine Woche später als im Vorjahr bei guten Aussaatbedingungen. Kühle Nachttemperaturen und Trockenheit von der Aussaat bis Anfang Juni haben für ein verzögertes und ungewöhnlich heterogenes Pflanzenwachstum gesorgt.

Segment Spezialitäten mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen

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Getragen von einer insgesamt positiven Absatzentwicklung konnte der Umsatz im Segment Spezialitäten im Berichtszeitraum auf 638 Millionen Euro zulegen. Im Vorjahr waren es 602 Millionen Euro. Dabei trug insbesondere die Kapazitätserweiterung im Bereich Stärke zum Absatzwachstum bei. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeigten je nach Produktgruppe unterschiedliche Auswirkungen. Während Südzucker zu Beginn des Quartals einerseits mit teils sprunghaften Nachfragesteigerungen wie beispielsweise bei Tiefkühlpizzen und funktionalen Ballaststoffen konfrontiert war, waren andererseits Produktgruppen wie beispielsweise der Bereich Portionsartikel von einem erheblichen Rückgang betroffen.

Segment CropEnergies mit Umsatz- und Ergebnisreduktion

Der Umsatz im Segment CropEnergies reduzierte sich im ersten Quartal deutlich auf 162 Millionen Euro. Dabei führten die durch die Corona-Pandemie bedingten Verwerfungen bei der Kraftstoffnachfrage infolge von Mobilitätseinschränkungen sowohl absatz- als auch erlösseitig zu einem Rückgang. Dies konnte nur teilweise durch den deutlichen Nachfrageanstieg für Ethanol zur Erzeugung von Desinfektionsmitteln kompensiert werden.

Segment Frucht mit deutlichem Ergebnisrückgang

Im Segment Frucht bewegte sich der Umsatz mit 304 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau. Dem gestiegenen Erlösniveau stand dabei ein rückläufiges Absatzvolumen sowohl bei Fruchtzubereitungen als auch bei Fruchtsaftkonzentraten gegenüber. Dies führte beim operativen Ergebnis zu einem deutlichen Rückgang auf 16 Millionen Euro.

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