Bilanz

Südzucker rechnet mit finanziellen Belastungen

Südzucker kalkuliert mit finanziellen Einbußen. Das geht aus dem Finanzbericht des Unternehmens hervor. Grund ist unter anderem die Corona-Krise. Was dem Konzern jetzt helfen soll.

Südzucker hat im Finanzbericht über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 erläutert, dass bei der ED&F Man Holdings Limited, London/Vereinigtes Königreich (Beteiligungsquote Südzucker rund 35 Prozent), im Rahmen der strategischen Neuausrichtung eine Fokussierung auf das profitable Handelsgeschäft erfolgt. Verschiedene Industriebeteiligungen außerhalb dieses Kerngeschäfts – wie beispielsweise die Zuckermühlen des mexikanischen Joint Ventures Azucar Grupo Saenz –, die das Konzernergebnis von ED&F Man belasten, sollen veräußert werden. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen kommt es insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen und damit zu weiteren Ergebnisbelastungen.

Südzucker kalkuliert mit Fehlbeträgen

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Südzucker geht davon aus, dass ED&F Man das Ende September 2020 beendete Geschäftsjahr 2019/20, insbesondere aufgrund der Verzögerung bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung, mit einem Jahresfehlbetrag abschließt. Zugleich hat sich ED&F Man im September 2020 eine dreijährige Verlängerung der bestehenden Finanzierung gesichert und damit die erforderliche Zeit für die strategische Neuausrichtung gewonnen.

Vor diesem Hintergrund erwartet Südzucker für das At-Equity-Ergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2020/21 – dieses ist nicht Teil des operativen Ergebnisses - erhebliche negative Auswirkungen. Die Belastungen aus der Umstrukturierung bei ED&F Man werden bei Südzucker insbesondere im dritten Quartal anfallen.

Corona-Auswirkungen noch nicht komplett absehbar

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Der Vorstand der Südzucker AG kam auch in diesem Zusammenhang in seiner vergangenen Sitzung zu dem Ergebnis, dass der Beteiligungsansatz an ED&F Man zu den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 signifikant abzuwerten ist. Auf Ebene des Südzucker-Konzerns wird mit einer signifikanten Belastung des Jahresergebnisses in einer Bandbreite von 140 bis 180 Millionen Euro und auf Ebene der Südzucker AG in einer Bandbreite von 200 bis 240 Millionen Euro gerechnet. Diese Belastungen sind nicht zahlungswirksam, erklärte das Unternehmen aus Rain am Lech.

Wie für ED&F Man stellt die Corona-Pandemie auch für den Südzucker-Konzern weiterhin eine große Herausforderung dar. Aufgrund der erneuten umfangreichen weltweiten - und nun auch europäischen – Maßnahmen zur Eindämmung der deutlich angestiegenen Infektionszahlen, die in Ausmaß, Dauer und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen derzeit schwer einschätzbar sind, können sich für den Südzucker-Konzern zusätzliche Chancen und Risiken im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020/21 ergeben.

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Vor diesem Hintergrund erwartet Südzucker für das At-Equity-Ergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2020/21 – dieses ist nicht Teil des operativen Ergebnisses - erhebliche negative Auswirkungen. Die Belastungen aus der Umstrukturierung bei ED&F Man werden bei Südzucker insbesondere im dritten Quartal anfallen.

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Wie für ED&F Man stellt die Corona-Pandemie auch für den Südzucker-Konzern weiterhin eine große Herausforderung dar. Aufgrund der erneuten umfangreichen weltweiten - und nun auch europäischen – Maßnahmen zur Eindämmung der deutlich angestiegenen Infektionszahlen, die in Ausmaß, Dauer und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen derzeit schwer einschätzbar sind, können sich für den Südzucker-Konzern zusätzliche Chancen und Risiken im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020/21 ergeben.

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