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Südzucker erhöht seine Prognose für das Geschäftsjahr deutlich
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Bilanzen

Südzucker erhöht seine Prognose für das Geschäftsjahr deutlich

 Der Südzucker Standort in Rain am Lech. Foto: Foto-Atelier-Nitsche GmbH
Der Südzucker Standort in Rain am Lech. Foto: Foto-Atelier-Nitsche GmbH
Von Ellen Köhler

Die Südzucker AG hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2022/23 den Konzernumsatz deutlich auf rund 2,25 Milliarden Euro und das Konzern-EBITDA auf rund 230 Millionen Euro gesteigert. Ein genauerer Blick in die Zahlen und wie diese Steigerung erreicht werden konnte.

Das operative Konzernergebnis verbesserte sich deutlich auf rund 160 Millionen Euro. Die Verbesserung des Konzern-EBITDA und operativen Konzernergebnisses wird maßgeblich durch das Segment CropEnergies getragen. Bereits am 14. April 2022 hatte Südzucker mitgeteilt, dass für das erste Quartal eine deutliche Steigerung des Konzern-EBITDA und des operativen Konzernergebnisses erwartet wird.

 


Die Erwartungen für das kommende Geschäftsjahr

Für das Geschäftsjahr 2022/23 erwartet Südzucker nunmehr einen Konzernumsatz von 8,9 bis 9,3 Milliarden Euro und ein Konzern-EBITDA von 760 bis 860 Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis wird in einer Bandbreite von 400 bis 500 Millionen Euro gesehen. Die deutliche Verbesserung der Prognose wird maßgeblich durch die Segmente CropEnergies und Spezialitäten getragen.

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Preissteigerungen durch den Ukraine-Krieg

Der seit Geschäftsjahresbeginn 2022/23 andauernde Ukraine-Krieg führte zu einer nochmaligen Verstärkung der bereits bestehenden hohen Volatilitäten auf den Absatzmärkten und Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten. Die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen sowie die Dauer dieser zur Corona-Pandemie zusätzlichen temporären Ausnahmesituation sind nur schwer abschätzbar. Daneben bestehen auch weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

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Angestiegene Preise wirken sich auf neue Kundenkontakte aus

Der Prognose liegen die Annahmen zugrunde, dass der Ukraine-Krieg temporär und regional begrenzt bleibt, die physische Versorgung mit Energie und Rohstoffen gewährleistet ist und sich innerhalb des Geschäftsjahres 2022/23 die Absatz- und Beschaffungsmärkte wieder teilweise normalisieren. Dabei wird der von Südzucker erwarteten Weitergabe der insbesondere im Rohstoff- und Energiebereich deutlich gestiegenen Preise in neue Kundenkontrakte eine entscheidende Bedeutung zukommen. Der vollständige Bericht für das erste Quartal 2022/23 wird am siebten Juli 2022 veröffentlicht.

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