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SPN Schwaben Präzision investiert in vier neue Batteriespeicher
Energiewende

SPN Schwaben Präzision investiert in vier neue Batteriespeicher

Alexander Deffner (Leiter Produktion SPN) und Georg Jaumann (kaufmännischer Geschäftsführer SPN) vor den vier neuen Batteriespei
(v.l.n.r.): Alexander Deffner (Leiter Produktion SPN) und Georg Jaumann (kaufmännischer Geschäftsführer SPN) vor den vier neuen Batteriespeichern. Foto: SPN

Das Unternehmen hat am Standort Nördlingen in die neuen Anlagen investiert. Die Gesamtkapazität liegt bei knapp 1.000 Kilowattstunden. Welchen Effekt man sich erhofft.

SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf baut ihre Energieversorgung aus. Ab dem 1. Januar 2027 sollen vier neue Batteriespeicher am Standort Nördlingen in Betrieb gehen. Zusammen verfügen sie über eine Kapazität von knapp 1.000 Kilowattstunden. Jeder Speicher wiegt rund 3,2 Tonnen. Die Anlagen können jeweils eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt abgeben. Mit der Investition will das Unternehmen seine Energieversorgung effizienter gestalten und unabhängiger vom Stromnetz werden.

Erst kürzlich tätigte SPN eine weitere Investition in Millionenhöhe für eine neue Fräsmaschine, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig abzusichern.

Batteriespeicher sollen Leistungsspitzen senken

Ein wichtiger Grund für die Investition sind die Kosten für den Strombezug. SPN bezieht als Kunde mit eigenem Transformator Strom auf der 20-Kilovolt-Ebene. Dafür fällt jährlich eine leistungsabhängige Bereitstellungsgebühr an. Sie richtet sich nach dem höchsten gemessenen Leistungsbezug. Im Winter liegt dieser Spitzenwert bei knapp 900 Kilowatt. Bei einem Preis von 148 Euro je Kilowatt entstehen laut SPN erhebliche jährliche Fixkosten für das Unternehmen. Mit den neuen Batteriespeichern will SPN den Spitzenwert auf rund 700 Kilowatt reduzieren.

Solarstrom soll länger genutzt werden

SPN erzeugt am Standort eigenen Solarstrom. Im Sommer kann das Unternehmen seinen Energiebedarf bereits weitgehend selbst decken. Überschüssiger Strom wird sogar ins Netz eingespeist. Die neuen Speicher sollen dazu beitragen, diese Unabhängigkeit auf die Herbst- und Wintermonate auszuweiten. Der Grundlastbedarf für Server und Maschinen liegt je nach Jahreszeit bei 150 bis 200 Kilowatt. Dieser Bedarf besteht auch außerhalb der Produktionszeiten. Vor allem in der Nacht sollen die Batteriespeicher künftig einen Großteil des benötigten Stroms bereitstellen. Dadurch muss SPN weniger Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen.

Intelligentes Lastmanagement steuert den Strombezug

Ergänzt werden die Speicher durch ein intelligentes Lastmanagement. Das System ist im Lieferumfang enthalten. Es soll den Stromeinkauf und den Betrieb der Anlagen so steuern, dass Strom möglichst zu günstigen Zeitpunkten bezogen wird. Georg Jaumann, kaufmännischer Geschäftsführer bei SPN, erklärt: „Wir können unsere eigene Solarenergie noch effizienter nutzen, unseren Netzstrombezug reduzieren und damit gleichzeitig einen Beitrag zur Senkung unseres CO₂-Ausstoßes leisten.“

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