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SPN Schwaben Präzision baut Produktion mit Millioneninvestition aus
Investition

SPN Schwaben Präzision baut Produktion mit Millioneninvestition aus

Von links: Rainer Hertle und Stefan Ohmüller vor der neuen Fräse des Typs Index R300. Foto: SPN Schwaben Präzision
Von links: Rainer Hertle und Stefan Ohmüller vor der neuen Fräse des Typs Index R300. Foto: SPN Schwaben Präzision

Der Antriebsspezialist hat mehr als eine Million Euro in eine neue Fräsmaschine investiert. Notwendig ist die Anlage aufgrund anspruchsvoller Langzeitverträge, doch sie soll auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig absichern.

Um langfristige Verträge in der Sparte Robotik abzusichern, hat die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH ihren Maschinenpark erweitert. Eine neue Fräse im Wert von mehr als einer Million Euro ermögliche erhöhte Präzision und erweitere gleichzeitig das Leistungsportfolio des Nördlinger Unternehmens.

SPN investiert auch in die Fachkräftesicherung: Zum Ausbildungsstart 2026 haben acht Nachwuchskräfte bei SPN angefangen.

Anlage bündelt Prozesse und optimiert sich selbst

Die neu angeschaffte Fräse des Typs Index R300 bündele Prozesse, die normalerweise nacheinander auf separaten Anlagen stattfinden. Sogenannte Kegelräder ließen sich damit künftig in einem Durchgang drehen sowie fräsen, ohne das Werkstück zwischendurch neu einspannen zu müssen. Zwei voneinander unabhängige Bearbeitungssysteme sollen für diesen Vorgang parallel auf bis zu 140 verschiedene Werkzeuge zurückgreifen.

Die Maschine ermögliche jedoch nicht nur eine merkliche Zeitersparnis, sondern optimiere sich auch kontinuierlich selbst. Stefan Ohmüller, Leiter der Abteilung Produktionstechnologien bei SPN, erklärt: „Wir arbeiten mit dem Closed-Loop-Verfahren: Auf unserem Verzahnungsmesszentrum werden die topologischen Abweichungen zu vorgegebenen Sollwerten erfasst. Basierend auf dem Modell werden aus den realen Abweichungen Korrekturdaten berechnet und der Prozess angepasst.“ Für Müller ist die Fräse damit ein „gutes Beispiel für Industrie 4.0“.

Investition sichert regionale Wertschöpfung

Durch die Modernisierung sei der Nördlinger Antriebsspezialist in der Lage, besonders anspruchsvolle Fertigungsschritte direkt vor Ort durchzuführen, anstatt sie an externe Dienstleister abzugeben. „Mit der Investition stärkt SPN Schwaben Präzision seine technologische Kompetenz und schafft die Voraussetzungen, Wertschöpfungsanteile künftig gezielt im eigenen Haus abzubilden. Sie erweitert das technologische Leistungsspektrum des Unternehmens und trägt zur weiteren Absicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit bei“, so Rainer Hertle, technischer Geschäftsführer von SPN Schwaben Präzision.

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