Kreishaushalt

Landkreis Donau-Ries investiert 2019 Rekordsumme

Landrat Stefan Rößle. Foto: Landratsamt Donau-Ries
Der Haushalt des Landkreises Donau-Ries befindet sich auf Rekordniveau. Was Landrat Stefan Rößle für 2019 geplant hat.

Der Haushalt des Landkreises Donau-Ries ist aktuell in der Beratungsphase. Das Zahlenmaterial wurde im Kreisausschuss vorgestellt. Die endgültigen Beratungen und die Beschlussfassung im Kreisausschuss und Kreistag stehen in den nächsten Wochen an.

Kreishaushalt übersteigt das Vorjahrsniveau

Nach derzeitigem Stand wird der Kreishaushalt des Landkreises Donau-Ries das Vorjahresniveau deutlich übersteigen. Mit einem Gesamtvolumen von 166 Millionen Euro liegt die Summe um knapp 20 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres.

Investitionen sind 2019 ein Schwerpunkt

Ein Ausgabenschwerpunkt liegt auch dieses Jahr wieder im Bereich der Investitionen. Mit einer Gesamtsumme von 38,5 Millionen Euro (brutto ohne Förderung) investiert der Landkreis beachtliche 12,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ein Großteil der Investitionen wird auch in diesem Jahr in Schul- und Straßenbaumaßnahmen fließen.

Einige Schulbaumaßnahmen

Bei den Schulbaumaßnahmen steht die Fortführung der laufenden Maßnahmen am Theodor-Heuss-Gymnasium in Nördlingen und an der Anton-Jaumann-Realschule in Wemding auf dem Programm. Darüber hinaus nimmt der Landkreis für den Neubau des Schulzentrums in Rain - der Spatenstich fand kürzlich statt - viel Geld in die Hand. Weitere Mittel stellt der Landkreis zudem für die dringende Dachsanierung am Förderzentrum Kaisheim bereit.

Augenmerk auch auf der Infrastruktur

Neben den zahlreichen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen an den kreiseigenen Schulen legt der Landkreis sein Augenmerk auch auf den weiteren Ausbau seiner Infrastruktur und nimmt auch in diesem Jahr eine Reihe von Kreisstraßenbaumaßnahmen in Angriff.

Unter anderem soll der Ausbau der DON 9 östlich Hohenaltheim, der DON 38 Ortsdurchfahrt Oberndorf und der DON 15 Ortsdurchfahrt und östlich Wörnitzostheim realisiert werden. Im Zuge der letztgenannten Maßnahme wird auch die Brücke über den Pointgraben saniert.

Hohe Ausgaben für Bezirksumlage

Weitere hohe Ausgaben muss der Landkreis für die Bezirksumlage veranschlagen. 39 Millionen Euro sind an den Bezirk Schwaben zu zahlen. Daneben fallen beispielsweise für Personalkosten 24 Millionen Euro und Jugendhilfekosten 7,6 Millionen Euro an.

Kreisumlage soll auch 2019 weiter gesenkt werden

Auf der Einnahmenseite des Landkreises fallen am meisten ins Gewicht die Schlüsselzuweisungen mit 15,4 Millionen Euro, Pauschale Finanzzuweisungen, Kostenaufkommen, Grunderwerbsteuer mit zusammen 6,9 Millionen Euro und natürlich die Kreisumlage. Bei einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Umlagesatz von 47 Prozent würden knapp 82 Millionen Euro an den Landkreis fließen.

Aufgrund des 2017 beschlossenen Kreisumlagensenkungs-Konzepts soll jedoch auch 2019 eine weitere Senkung um 0,5 Prozent erfolgen (von 47 Prozent auf 46,5 Prozent). Dies bedeutet, dass die zum jetzigen Stand der Haushaltsberatungen noch offene Deckungslücke von rund 6 Millionen Euro um weitere 872.000 Euro steigt. Landrat Stefan Rößle betont, dass er gegenüber seinen Städten und Gemeinden zu seinem Wort steht. „Auch unsere Kommunen brauchen Verlässlichkeit in ihren Planungen“, so der Landrat.

Schuldenfreiheit des Landkreises muss erhalten bleiben

All die erwähnten Investitionen und Ausgaben kann der Landkreis auch dadurch schultern, weil seit der Rückzahlung der letzten Schuldenrate im Oktober 2017 keine Ausgaben mehr für Zins und Tilgung anfallen. Landrat Rößle legt daher sehr großen Wert darauf, die Schuldenfreiheit des Landkreises auch in Zukunft zu erhalten. Er ist überzeugt, dass die zugegeben hohen Anforderungen auch in den kommenden Jahren ohne Kreditaufnahmen gemeistert werden können.

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Augenmerk auch auf der Infrastruktur

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Unter anderem soll der Ausbau der DON 9 östlich Hohenaltheim, der DON 38 Ortsdurchfahrt Oberndorf und der DON 15 Ortsdurchfahrt und östlich Wörnitzostheim realisiert werden. Im Zuge der letztgenannten Maßnahme wird auch die Brücke über den Pointgraben saniert.

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All die erwähnten Investitionen und Ausgaben kann der Landkreis auch dadurch schultern, weil seit der Rückzahlung der letzten Schuldenrate im Oktober 2017 keine Ausgaben mehr für Zins und Tilgung anfallen. Landrat Rößle legt daher sehr großen Wert darauf, die Schuldenfreiheit des Landkreises auch in Zukunft zu erhalten. Er ist überzeugt, dass die zugegeben hohen Anforderungen auch in den kommenden Jahren ohne Kreditaufnahmen gemeistert werden können.

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