Stadt Augsburg

Nachtrags-Haushalt 2016 könnte neue Großprojekte in Augsburg ermöglichen

Die Stadt Augsburg plant weitere Großprojekte. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Kommende Woche soll der Nachtragehaushalt 2016 eingebracht werden. Dabei sollen dem Finanzausschuss auch einige neue Projekte vorgeschlagen werden. Die guten Einnahmen aus der Gewerbesteuer und die günstige Kreditlage sprechen dafür.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Stadt Augsburg könnte sich viel Geld sparen und neue Großprojekte verwirklichen. Möglich macht dies ein Beschluss des bayerische Innenministers Joachim Herrmann. Dieser gab das Okay, alle Investitionen der Stadt über eine generelle Kredit-Finanzierung laufen zu lassen. Dies war bisher nicht möglich und kostete die Stadt Augsburg viel Geld. Diese neuen Rahmenbedingungen möchte Augsburg nun gerne nutzen.

Verwaltung bringt Vorschläge beim Finanzausschuss ein

Am Dienstag, 18. Oktober, wird im Finanzausschuss der Nachtragshaushalt 2016 eingebracht. Hier schlägt die Verwaltung neben der Fortfinanzierung laufender Projekte dann auch einige neue vor. Ein weiterer Antrag bezieht sich darauf, den Fehlbetrag aus 2015 abzubezahlen. Um 23,69 Millionen Euro soll dieser getilgt werden. Dadurch wird die Haushalts-Aufstellung für 2017 weiter entlastet. Ermöglicht haben dies auch die guten Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Außerdem enthält der Nachtragshaushalt 2016 verschiedene Anpassungen beim Thema Asyl und im Sozial- und Jugendhilfebereich.

Wichtige Großprojekte können bald Gelder erhalten

Großes Thema wird auch die Theatersanierung sein. Diese könnte durch die neuen Kredit-Bedingungen nun doch deutlich billiger werden. Daneben hat die Stadt weitere wichtige Großprojekte ins Auge gefasst. Der Neubau des Elefantenhauses im Augsburger Zoo könnte einen ersten Investitions-Zuschuss von 360.000 Euro erhalten. Für die Sanierung des Perlachturms möchte die Verwaltung 70.000 Euro vorschlagen. Weitere Mittel sollen in den Folgejahren in den Haushalt aufgenommen werden. Selbes gilt für den Neubau der KiTa Schwimmschulstraße (1500.000 Euro) und der KiTa Lützowstraße (570.000 Euro).

Augsburg möchte in Altlastensanierung investieren

Angedacht ist auch, einen Baumkataster einzuführen. Dies könnte rund 750.000 Euro kosten. 440.000 Euro sollen in die Altlastensanierung der Schillstraße fließen. Damit soll die Gegend für die Vermarktung von Wohnbauflächen vorbereitet werden. Das DJK-West könnte bald an den Maierweg verlegt werden. Dafür rechnet die Stadt mit 100.000 Euro für die Planungsmittel. Da die Plärrerwache zu klein wird, sollen weitere 100.000 Euro in die Planung eines Neubaus investiert werden. Am Neubau eines Kinderbeckens im Freibad Fribbe und dem Neubau einer Kletterhalle an der Sportanlage-Süd soll sich weiterhin nichts ändern. Für letzteres hat der Deutsche Alpenverein (DAV) einen Zuschuss zugesichert. Dies soll mit Verpflichtungs-Ermächtigungen abgesichert werden. Ob und wann die Großprojekte realisiert werden, steht noch aus. Die Vorschläge werden am 18. Oktober nun zunächst vorgestellt.

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