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IHK Schwaben fordert höhere Altersgrenze für Mindestlohn
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IHK SCHWABEN

IHK Schwaben fordert höhere Altersgrenze für Mindestlohn

Peter Saalfrank sieht die Forderungen der Arbeitsministerin problematisch. Foto: IHK Schwaben

Arbeitsministerin Andrea Nahles nimmt sich dem Thema Mindestlohn an und stellt neue Forderungen. So setzt sich Nahles für einen Lohn von 8,50 Euro ein, den alle Branchen erhalten sollen. Einzige Ausnahme: Der Mindestlohn soll ab dem 19. Lebensjahr greifen. Die IHK Schwaben sieht das mit Sorge. 

Arbeitsministerin Nahles möchte Jugendliche bis zum Ende der Schulpflicht - und damit dem 18. Lebensjahr - vom Mindestlohn ausschließen. Weitere von der Union geforderte Mindestlohnausnahmen lehnt sie dagegen ab. Doch die IHK Schwaben sieht in den Forderungen nach einem Mindestlohn ab 18 Jahren eine große Problematik: Aus Sicht der IHK Schwaben verbaue dieser die Karrierechancen von jungen Frauen und Männern auf dem Weg der dualen Ausbildung.

Anhebung der Altersgrenze auf 25 Jahre

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, befürchtet, dass Jugendliche verstärkt zur Annahme von Mindestlohnjobs tendieren, anstatt eine Ausbildung zu beginnen. „Die Versuchung den kurzfristigen Vorteil zu sehen und sich gegen eine Ausbildung zu entscheiden, könnte dann gerade Leistungsschwächere blenden. Eine Ausbildung würde in ihren Augen zunächst weniger Geld in der Tasche bedeuten“, äußert sich Saalfrank. „Die IHK Schwaben sieht einen wirksamen Schutz gegen diesen Trend in einer deutlichen Anhebung der Altersgrenze auf 25 Jahre.“

IHK Schwaben: Mindestlohn ab 18 Jahren setzt falschen Anreiz

Die IHK Schwaben sieht in den Forderungen der Arbeitsministerin einen völlig falschen Anreiz, der sogar den Mangel an Auszubildenden noch verschärfen könnte. „Mehr als die Hälfte der Auszubildenden in Schwaben ist zum Ausbildungsbeginn 18 Jahre und älter“, erklärt Hauptgeschäftsführer Saalfrank. „Ein lukrativer  Mindestlohn ab der Volljährigkeit könnte vielen jungen Menschen ein falsches Signal senden.“

Bundesweiter Spitzenplatz der Region

Besonders Schwaben zählt viele Familienunternehmen, die ihre Fachkräfte häufig über die Ausbildung rekrutieren können. 6,25 beträgt die Auszubildenden-Dichte (Auszubildende je 100-SV-Beschäftigte) in der Region und befindet sich dabei an der bundesweiten Spitze. Trotzdem bleiben auch in Schwaben immer öfter Ausbildungsplätze unbesetzt – ein Trend, der unbedingt gestoppt werden muss.

Verabschiedung des Entwurfes Anfang  April

Andrea Nahles muss den Gesetzentwurf zum Mindestlohn jetzt in die Ressortabstimmung  in die anderen Ministerien geben. Anfang April könnte der Entwurf dann vom Kabinett verabschiedet werden. Die IHK Schwaben gibt die Hoffnung noch nicht auf. 

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