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Hans-Leipelt-Schule gedenkt ihrem Namensgeber
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Hans-Leipelt-Schule

Hans-Leipelt-Schule gedenkt ihrem Namensgeber

Die Hans-Leipelt-Schule erinnert sich an ihren Namensgeber. Foto: Karl Rieger
Die Hans-Leipelt-Schule erinnert sich an ihren Namensgeber. Foto: Karl Rieger

Heute vor 70 Jahren wurde Hans Leipelt verhaftet. Er leistete im Namen der Weißen Rose Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth will sich an ihren Namensgeber erinnern. 

Am 8. Oktober wurde Hans Leipelt in München verhaftet. Er war Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Er setzte die Arbeit von Hans und Sophie Scholl nach deren Hinrichtung fort. Der Halbjude war gemeinsam mit Marie-Luise Jahn an der Verbreitung des sechsten und damit letzen Flugblattes der „Weißen Rose“ im Jahr 1943 beteiligt. Leipelt und Jahn unterstützten auch Clara Huber, die Witwe des hingerichteten Professors Kurt Huber, durch Geldsammlungen. Durch kritische Äußerungen gegenüber dem Nationalsozialismus machte sich Hans Leipelt verdächtig. Schließlich wurden er und Marie-Luise Jahn verraten und verhaftet.

Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth

Die Fach- und Berufsschule Donauwörth trägt seit 1995 den Namen „Hans-Leipelt-Schule“. Dem Schulleiter Karl Rieger ist es ein besonderes Anliegen, an die Verhaftung des Widerstandskämpfers zu erinnern. Sie jährt sich heute zum siebzigsten Mal. Nach seiner Verhaftung am 8. Oktober 1943 wurde ein Jahr später in Donauwörth der Prozess gegen Hans Leipelt eröffnet. Das Justizgebäude in München war durch Bombenangriffe zerstört worden, daher wich man nach Donauwörth aus. Mit der Anschuldigung des „Hochverrats, Wehrkraftszersetzung und Feindbegünstigung“ wurde Hans Leipelt zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 29. Januar 1945 in München-Stadelheim vollstreckt. Die Zivilcourage von Leipelt, seine Aufrichtigkeit und sein Einsatz für die Menschlichkeit bleiben unvergessen. „Sein Leben ist ein immerwährendes Vorbild für die Jugend“, so Schulleiter Karl Rieger.

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