Von Schwaben in die Welt | Folge 1

Grenzebach: Erfolgreich auf dem gesamten Globus

Der Hauptstandort von Grenzebach. Foto: Grenzebach Maschinenbau GmbH
Gut jeden zweiten Euro verdient die bayerisch-schwäbische Wirtschaft im Ausland. Das macht sie zur Export-Region. Welche Märkte die größten Chancen für die Zukunft haben und wie fair der Handel im Ausland ist, beantwortet die B4B Reihe „Von Schwaben in die Welt“. Diesmal: Grenzebach.

Auf der ganzen Welt kommen Maschinen von Grenzebach zum Einsatz. Warum die Kontakte in die USA und nach China besonders gut sind und wo eines der aktuell größten Projekte angegangen wird, erklärt Frédéric Erben, verantwortlich für Strategie und Kommunikation, im Interview.   

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie groß ist der Anteil des Exportgeschäfts bei Grenzebach?

Frédéric Erben: Der Exportanteil bei Grenzebach liegt bei über 90 Prozent. Wir bedienen mit unseren Automatisierungslösungen die globalen Märkte der Glas- und Baustoffindustrie sowie der Intralogistik. Unsere Partner sind in der Regel weltweit vertreten und haben Produktionsstätten in allen Regionen. Mit vielen unserer Kunden arbeiten wir dabei seit Jahrzehnten zusammen. Einige davon haben wir deshalb bei der Globalisierung ihres Geschäfts begleitet und betreuen heute Werke in Europa, Asien und den USA. 

Wo befinden sich die größten Absatzmärkte? 

Die größten Absatzmärkte variieren je Produktbereich. In unserem Kerngeschäft Glas liefern wir den Großteil unsere Anlagen nach Asien und in die USA. Bei unseren Intralogistik-Lösungen oder unserem innovatives Rührreibschweiß-Verfahren stammen die Kunden vor allem aus Europa und Nordamerika. Im Bereich der Baustoffe, wozu etwa Werke für die Fertigung von Gipskartonplatten zählen, sind wir sehr diversifiziert und liefern in eine Vielzahl von Ländern. Diese liegen von Südamerika über die arabische Halbinsel bis nach Afrika auf dem gesamten Globus verteilt. Zuletzt konnten wir auch in China wieder ein Großprojekt für uns gewinnen.  

Plant Grenzebach auch neue Märkte zu erschließen?  

Aufgrund unserer großen globalen Präsenz haben wir bereits Projekte in allen Erdteilen abgeschlossen. In den Bau-nahen Produktbereichen, zum Beispiel Gips, Glas, Mineral- und Steinwolle, beobachten wir zum Beispiel sehr genau, wie sich das Bevölkerungswachstum entwickelt. Dadurch können wir ableiten, wo sich neuer Bedarf für unsere Anlagen ergibt.  

Welches Exportland bietet dabei die größten Chancen?

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Bereits sehr früh in der Geschichte von Grenzebach haben wir mit eigenen Produktionsstandorten in den USA und China den Grundstein für eine erfolgreiche Marktbearbeitung gelegt. Seit mehreren Jahrzehnten konnten wir so unsere Kunden direkt lokal vor Ort bedienen. Dadurch haben sich sehr enge Partnerschaften entwickelt. Deshalb sind vor allem China und die USA heute noch sehr starke Regionen für Grenzebach. 

Gibt es Großprojekte im Ausland?  

In China konnten wir im letzten Jahr wieder ein Großprojekt im Bereich der Gipskartonplatten für uns gewinnen. Gemeinsam mit einem neuen Kunden errichten wir dort gerade mehrere Fabriken gleichzeitig. Das ist ein Auftrag im deutlich zweistelligen Millionenbereich.  

Wie reagiert Grenzebach auf internationale Konflikte, die den Markt beeinträchtigen? 

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Unsere Anlagen fertigen wir oft an den verschiedenen Grenzebach-Standorten. Die einzelnen Maschinen werden also vom jeweiligen Standort aus versandt und erst auf der Baustelle des Kunden zu einer Produktionslinie verbunden. Besonders komplexe Maschinen oder kundenspezifische Lösungen fertigen wir häufig am Standort in Asbach-Bäumenheim bei Donauwörth. Etablierte Maschinen am kostengünstigsten Standort für den Kunden. 

Kostengünstig bedeutet in diesem Zusammenhang: Auch wir und unsere Kunden sind von gewissen Disputen zwischen Staaten betroffen. Je nachdem, in welches Land wir liefern, können wir aufgrund unserer Fertigungsstandorte in Deutschland, Rumänien, China und den USA reagieren und die optimale Wertschöpfung realisieren. 

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Wo befinden sich die größten Absatzmärkte? 

Die größten Absatzmärkte variieren je Produktbereich. In unserem Kerngeschäft Glas liefern wir den Großteil unsere Anlagen nach Asien und in die USA. Bei unseren Intralogistik-Lösungen oder unserem innovatives Rührreibschweiß-Verfahren stammen die Kunden vor allem aus Europa und Nordamerika. Im Bereich der Baustoffe, wozu etwa Werke für die Fertigung von Gipskartonplatten zählen, sind wir sehr diversifiziert und liefern in eine Vielzahl von Ländern. Diese liegen von Südamerika über die arabische Halbinsel bis nach Afrika auf dem gesamten Globus verteilt. Zuletzt konnten wir auch in China wieder ein Großprojekt für uns gewinnen.  

Plant Grenzebach auch neue Märkte zu erschließen?  

Aufgrund unserer großen globalen Präsenz haben wir bereits Projekte in allen Erdteilen abgeschlossen. In den Bau-nahen Produktbereichen, zum Beispiel Gips, Glas, Mineral- und Steinwolle, beobachten wir zum Beispiel sehr genau, wie sich das Bevölkerungswachstum entwickelt. Dadurch können wir ableiten, wo sich neuer Bedarf für unsere Anlagen ergibt.  

Welches Exportland bietet dabei die größten Chancen?

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Gibt es Großprojekte im Ausland?  

In China konnten wir im letzten Jahr wieder ein Großprojekt im Bereich der Gipskartonplatten für uns gewinnen. Gemeinsam mit einem neuen Kunden errichten wir dort gerade mehrere Fabriken gleichzeitig. Das ist ein Auftrag im deutlich zweistelligen Millionenbereich.  

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Kostengünstig bedeutet in diesem Zusammenhang: Auch wir und unsere Kunden sind von gewissen Disputen zwischen Staaten betroffen. Je nachdem, in welches Land wir liefern, können wir aufgrund unserer Fertigungsstandorte in Deutschland, Rumänien, China und den USA reagieren und die optimale Wertschöpfung realisieren. 

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