Firmenbesuch

GEDA-Expansion: Straße zwischen Mertingen-Bäumenheim ist im Weg

Das Maschinenbau-Unternehmen hat auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine neue Fläche erworben. Dort will GEDA seinen Firmensitz erweitern. Doch dafür muss die Verbindungsstraße zwischen Mertingen und Bäumenheim verlegt werden.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite des bisherigen Firmengeländes hat GEDA ein 60.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Damit wird die Fläche des Unternehmens künftig mehr als verdoppelt. Der Bau- und Industrieaufzug-Hersteller stellt so die Weichen für die Zukunft. „Mir geht es bei der Expansion vor allem darum, das Unternehmen in die nächste Generation zu führen und natürlich auch eine Ausrichtung auf langfristiger Basis zu schaffen“, erklärt Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter von GEDA.

Exklusiver Rundgang bei GEDA

GEDA investiert rund sechs Millionen Euro

Doch der Geschäftsführer steht derzeit noch vor einem Problem: Zwischen dem Firmengelände und dem neuen Grundstück verläuft die Verbindungsstraße zwischen Mertingen und Bäumenheim. „Wir wollen ein zusammenhängendes Gelände, um den Produktionsfluss gewähren zu können. Nur so können wir die Kosten im Zaum halten. Nur durch die Verlegung der Straße ist uns das möglich“, so Sailer. Auch die Möglichkeit einer Unter- oder Überführung der Straße seien geprüft worden, wären aber zu kostenintensiv. Mertingen hat der neuen Straße östlich der Mertinger Straße bereits zugestimmt, nur der Beschluss der Gemeinde Bäumenheim fehlt noch. Sobald dieser da ist, startet GEDA mit der Planung. Auch die Firma Zott, die sich nur ein paar Meter weiter befindet, unterstützt die neue Straße. Es sollen neue Produktionshallen, neue Bürogebäude, eine Kantine und eventuell auch ein Prüfturm, um die Aufzüge zu testen, entstehen. Im ersten Schritt investiert Sailer rund sechs Millionen Euro.

Immenses Wachstum fordert ein zeitnahes Handeln

Das Unternehmen verzeichnet jedes Jahr ein Wachstum von rund 20 Prozent. Gerade in dem Bereich Vermietmärkte sei ein riesiger Bedarf da, vor allem auch in Zentraleuropa. Ein immenses Wachstum hat GEDA auch bei den Mitarbeitern zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten wächst jährlich um 50 Mitarbeiter. Derzeit sind es 540 Mitarbeiter. Deshalb wurde viel ursprünglich freie Fläche nachträglich bebaut oder als Lagerfläche genutzt. Doch nun ist das Gelände an seinen Grenzen angekommen. Das direkt angeschlossene neue Grundstück sei die einzige Möglichkeit, sich künftig noch zu erweitern.

Klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Donau-Ries

Die Expansion am Firmensitz ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Donau-Ries. „Wir wollen den Standort Asbach-Bäumenheim noch mehr stärken. Das Know-how unserer Mitarbeiter und die Unternehmenskultur sind unsere Erfolgsfaktoren. Das sind auch unsere Vorteile gegenüber China“, so Sailer. Einen Teil des neuen Geländes war schon länger im Besitz von GEDA und den Rest hat das Unternehmen von Landwirten zugekauft. Derzeit wird auf der Fläche noch Mais angebaut. „Bis das Gesamtgelände bebaut ist, reden wir bestimmt von zehn bis 15 Jahren. Wir haben aber den Zugzwang hier etwas zu tun, denn wir haben schlichtweg keinen Platz mehr“, betont Sailer.

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Doch der Geschäftsführer steht derzeit noch vor einem Problem: Zwischen dem Firmengelände und dem neuen Grundstück verläuft die Verbindungsstraße zwischen Mertingen und Bäumenheim. „Wir wollen ein zusammenhängendes Gelände, um den Produktionsfluss gewähren zu können. Nur so können wir die Kosten im Zaum halten. Nur durch die Verlegung der Straße ist uns das möglich“, so Sailer. Auch die Möglichkeit einer Unter- oder Überführung der Straße seien geprüft worden, wären aber zu kostenintensiv. Mertingen hat der neuen Straße östlich der Mertinger Straße bereits zugestimmt, nur der Beschluss der Gemeinde Bäumenheim fehlt noch. Sobald dieser da ist, startet GEDA mit der Planung. Auch die Firma Zott, die sich nur ein paar Meter weiter befindet, unterstützt die neue Straße. Es sollen neue Produktionshallen, neue Bürogebäude, eine Kantine und eventuell auch ein Prüfturm, um die Aufzüge zu testen, entstehen. Im ersten Schritt investiert Sailer rund sechs Millionen Euro.

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