Corona-Pandemie

Donau-Ries gibt Tipps für ein erfolgreiches Azubi-Recruiting

Junge Menschen sind durch die Corona-Krise im Hinblick auf den Ausbildungsmarkt verunsichert. Hier hat die Wirtschaftsregion Donauries nachgeholfen und Tipps vergeben. Was sich daraus ergeben hat.

Die Corona-Krise führt zu einer Verunsicherung vieler junger Menschen im Hinblick auf ihre Chancen am Ausbildungsmarkt. Laut einer aktuellen Jugendumfrage der Bertelsmann Stiftung finden über 60 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen, dass sich die Ausbildungschancen durch Corona verschlechtert haben. Die Befragung zeigt auch, dass trotz der Corona-Pandemie eine berufliche Ausbildung ein sehr attraktiver Bildungsweg ist. Rund zwei Drittel der Schüler mit niedriger und mittlerer Schulbildung möchten eine Ausbildung machen.

Unternehmen „müssen Azubi-Recruiting“ überdenken

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Da weniger Job-Messen, Schnupper- und Infotage in Unternehmen, Berufsinformationstage an Schulen und persönliche Vorstellungsgespräche stattfinden können, müssen Ausbildungsbetriebe ihr Azubi-Recruiting umdenken. Wie Unternehmen online sichtbarer werden und ihre Zielgruppe besser erreichen können, welche konkreten Tools und Wege es zum Azubi-Recruiting über digitale Kanäle und welche regionalen Recruiting Möglichkeiten es gibt – Antworten zu beispielsweise diesen Fragen haben über 45 Teilnehmer aus regionalen und überregionalen Unternehmen im virtuellen Donauries Ende November informiert. Landrat Stefan Rößle: „Es ist ein gutes Zeichen, dass so viele Betriebe in der Wirtschaftsregion Donauries sich Gedanken um Nachwuchsfachkräften machen.“

Ausbildungsbereitschaft in Bayern trotz Corona hoch

Anna Felfeli (Taskforce FKS+) erklärte, wie Unternehmen vom Unterstützungsangebot der Taskforce FKS+ im Bereich Azubi-Recruiting profitieren können. Die Ausbildungsbereitschaft in Bayern sei trotz der Corona-Pandemie hoch und die Chancen auf einen Ausbildungsplatz seien nach wie vor sehr gut. In Donau-Ries kommen auf einen Bewerber im Schnitt 1,5 Berufsausbildungsstellen. Zusätzlich informierte Frau Felfeli über das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, welches kleine und mittelständische Ausbildungsbetriebe finanziell darin unterstützt, die Ausbildung trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie fortzuführen

Einbezug der Teilnehmer durch Live-Umfragen

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Simon Klingenmaier (Bereichsleiter, ISO Software Systeme GmbH) stellte die aktuelle Marktlage im Hinblick auf die Bedürfnisse und das Verhalten der Zielgruppe „Jugend“ vor. „Digital Natives“ nehmen gerne digitalen Bewerbertagen und digitalen Jobmessen teil und die meisten nutzen Google für die Suche nach Ausbildungsplätzen. Das bevorzugte „Kommunikations-Device“ ist das Smartphone und Microlearning, Gamification und Videocontent sind beliebt. Mittels Live-Umfragen wurden die Teilnehmer regelmäßig aktiviert und in den Workshop einbezogen.

Stellenmärkte im Internet optimieren

Außerdem gab es einen Überblick, wie die regionalen Unternehmen im Landkreis Donau-Ries im Netz auffindbar sind. Der Referent hatte sich dazu im Vorfeld in die Rolle der Kandidaten versetzt, um zu sehen, wie gut die teilnehmenden Firmen digital auffindbar sind. Dabei stellte sich heraus, dass gut 90 Prozent ihre Stellenmärkte nicht für Google for Jobs optimiert haben und auch bei den Themen Suchmaschinenoptimierung im Recruiting, Einsatz von Social-Media und Employer-Branding-Profilen noch Optimierungsbedarf besteht.

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Einbezug der Teilnehmer durch Live-Umfragen

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Stellenmärkte im Internet optimieren

Außerdem gab es einen Überblick, wie die regionalen Unternehmen im Landkreis Donau-Ries im Netz auffindbar sind. Der Referent hatte sich dazu im Vorfeld in die Rolle der Kandidaten versetzt, um zu sehen, wie gut die teilnehmenden Firmen digital auffindbar sind. Dabei stellte sich heraus, dass gut 90 Prozent ihre Stellenmärkte nicht für Google for Jobs optimiert haben und auch bei den Themen Suchmaschinenoptimierung im Recruiting, Einsatz von Social-Media und Employer-Branding-Profilen noch Optimierungsbedarf besteht.

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