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BVMW fordert flexiblere Arbeitszeiten für deutsche Arbeitnehmer
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BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V.

BVMW fordert flexiblere Arbeitszeiten für deutsche Arbeitnehmer

 Laut BVMW würden flexiblere Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Foto: Ines Friedrich / pixelio.de

Sind deutsche Arbeitszeiten nicht flexibel genug? Michael Heilig vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) aus der Region Donau-Ries zeigt sich davon überzeugt, dass hier Nachholbedarf besteht. Unter anderem sollen durch weniger starre Reglungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

„Es ist gut, dass Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles sich bei ihrer Sommertour vor Ort ein Bild von der Arbeitsrealität in Deutschland macht“, so Michael Heilig vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)  aus der Region Donau-Ries. Heilig fordert unter anderem flexiblere Arbeitszeiten für deutsche Arbeitnehmer. Der Beauftrage des BVMW ist davon überzeugt: So lassen sich Familie und Beruf in Zukunft besser miteinander vereinen.

Arbeit 4.0 – ein neuer Regulierungsmoloch?

„Wir sind in Sorge, dass am Ende hinter dem Schlagwort Arbeit 4.0 ein neuer Regulierungsmoloch steht. Aber gerade der Mittelstand braucht keine zusätzlichen, neuen Hürden, sondern er braucht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Flexibilität. Wir sprechen uns als BVMW nicht für starre Tages- und Wochenarbeitszeiten aus, sondern für flexiblere Arbeitszeitmodelle mit Langzeitarbeitskonten. Wenn wir wirklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf  fördern wollen, dann ist das der Weg, den wir beschreiten müssen“, ist Michael Heilig vom BVMW überzeugt.

Arbeiten von Zuhause aus? In Deutschland ein rückläufiger Trend

Zur Flexibilität gehört für Michael Heilig, dass im digitalen Zeitalter dort, wo es möglich ist, auch Heimarbeit angeboten wird. Gleichzeitig soll diese Forderung nicht mit einem Rechtsanspruch verbunden werden. „Es ist kein gutes Zeichen, dass wir in Großbritannien 20 Prozent und in Schweden 26 Prozent der Beschäftigten haben, die teils zu Hause arbeiten, während in Deutschland sich die Zahl innerhalb der letzten fünf Jahre von 10 Prozent auf 7,4 Prozent reduziert hat. Hier sollten eigentlich andere Zahlen stehen. Jedoch muss dafür auch das überalterte Arbeitsrecht entrümpelt werden. Es kann nicht sein, dass ein Arbeitnehmer mittags früher nach Hause geht, um für seine Kinder da zu sein, dann abends noch ein wenig im Homeoffice arbeitet und eigentlich nicht um 8 Uhr im Büro sein dürfte, weil eine elfstündige ununterbrochene Ruhezeit vorliegen muss“, erklärt Michael Heilig.

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