BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

BVMW: Donau-Ries will sich digital stark aufstellen

Symbolbild. Foto: iStock / Rawpixel Ltd
Der BVMW Donau-Ries hatte zum Unternehmertreff eingeladen. Foto: Michael Heilig

Wie können sich Unternehmen digital stark aufstellen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des vom BVMW Donau-Ries organisierten Unternehmertreffens.

Michael Heilig vom BVMW Donau-Ries hatte zusammen mit der Telekom und der Taglieber Holzbau GmbH, der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und der Mittelstands-Union Donau-Ries zum Netzwerktreffen eingeladen. Im Vordergrund stand das Thema „Der Digitalisierung gehört die Zukunft“. Die Gäste kamen aus dem Donauries, aus Augsburg, München, dem Allgäu und dem benachbarten Württemberg Ostalb.

Mittelstand darf Digitalisierung nicht verschlafen

„Ich freue mich sehr, dass Sie da sind, hier im Digital Crater – im digitalen Einschlags-Krater“, begann Michael Heilig seine Einführung zum Thema. Das Unternehmer-Treffen bildete den Startschuss und die Pilot-Veranstaltung für eine ganze Reihe geplanter BVMW- Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung. „Mittelständische Firmen, die die aktuellen Entwicklungen verschlafen, werden spätestens in einigen Jahren weg vom Fenster sein. Denn wenn die Verantwortlichen bemerken, dass das Geschäft nicht mehr läuft, ist es für einen digitalen Wandel meist zu spät“, so Michael Heilig. „Bei der Digitalisierung ist es wie mit einer Welle, entweder man lernt darauf zu schwimmen oder man geht unter. Denn es geht nicht mehr um die Frage ob die Digitalisierung den eigenen Betrieb betreffen wird, sondern wann und wie. Wir hier in der Region haben die besten Voraussetzungen um uns zu positionieren.“

Digitale Kanäle gewinnen an Bedeutung

Eine aktuelle Umfrage der Kontor Digital Media in Kooperation mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW ergab Folgendes: Mittelständische Unternehmen treten schon heute mit ihren Kunden eher über digitale Kanäle in Kontakt. Sechs der Top-10-Kanäle zur Kundenansprache sind online. Ganz vorn liegt die Unternehmenswebsite. Für 85 Prozent ist sie der wichtigste Weg für die Kundenansprache und den Unternehmenserfolg. Danach folgen die Präsenz in Suchmaschinen wie Google (60 Prozent) sowie eigene Profile in Social Media (52 Prozent). Erst auf Platz vier und fünf landen Messen (45 Prozent) und der Außendienst (43 Prozent).

Firmen wollen in die Digitalisierung investieren

„In den nächsten zwei Jahren wollen die mittelständischen Unternehmen ihre Kunden noch stärker auf digitalem Weg ansprechen“, so Andreas Feike vom BVMW. Die fünf Kanäle, in die Firmen verstärkt investieren wollen, sind allesamt digital: Fast acht von zehn werden verstärkt auf die Webseite bauen, rund drei Viertel der Befragten werden auf die Präsenz in Suchmaschinen und Social-Media-Accounts setzen. Werbeanzeigen in Social Media sowie Kommunikation per Newsletter wird mehr als die Hälfte der Befragten stärker nutzen. Für etwa ein Viertel kommen eigene Apps oder Online-Shops in Frage.

Nicht-digitale Kanäle verlieren an Relevanz

Die aktuell meistgenutzten nicht-digitalen Kanäle sind Messeauftritte und der Außendienst. Sie werden künftig zwar nicht durchweg ihre Bedeutung einbüßen, verlieren aber an Relevanz im Vergleich zu den genannten digitalen Wegen zur Kundenansprache. Das Ladengeschäft oder Büro sowie Printprodukte verabschieden sich langsam aus dem Marketing-Mix: 31 Prozent planen, Büro oder Geschäft weniger stark einzusetzen. 54 Prozent der Mittelständler werden die Nutzung von gedruckten Katalogen oder Postwurfsendungen reduzieren.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

BVMW: Donau-Ries will sich digital stark aufstellen

Symbolbild. Foto: iStock / Rawpixel Ltd
Der BVMW Donau-Ries hatte zum Unternehmertreff eingeladen. Foto: Michael Heilig

Wie können sich Unternehmen digital stark aufstellen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des vom BVMW Donau-Ries organisierten Unternehmertreffens.

Michael Heilig vom BVMW Donau-Ries hatte zusammen mit der Telekom und der Taglieber Holzbau GmbH, der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und der Mittelstands-Union Donau-Ries zum Netzwerktreffen eingeladen. Im Vordergrund stand das Thema „Der Digitalisierung gehört die Zukunft“. Die Gäste kamen aus dem Donauries, aus Augsburg, München, dem Allgäu und dem benachbarten Württemberg Ostalb.

Mittelstand darf Digitalisierung nicht verschlafen

„Ich freue mich sehr, dass Sie da sind, hier im Digital Crater – im digitalen Einschlags-Krater“, begann Michael Heilig seine Einführung zum Thema. Das Unternehmer-Treffen bildete den Startschuss und die Pilot-Veranstaltung für eine ganze Reihe geplanter BVMW- Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung. „Mittelständische Firmen, die die aktuellen Entwicklungen verschlafen, werden spätestens in einigen Jahren weg vom Fenster sein. Denn wenn die Verantwortlichen bemerken, dass das Geschäft nicht mehr läuft, ist es für einen digitalen Wandel meist zu spät“, so Michael Heilig. „Bei der Digitalisierung ist es wie mit einer Welle, entweder man lernt darauf zu schwimmen oder man geht unter. Denn es geht nicht mehr um die Frage ob die Digitalisierung den eigenen Betrieb betreffen wird, sondern wann und wie. Wir hier in der Region haben die besten Voraussetzungen um uns zu positionieren.“

Digitale Kanäle gewinnen an Bedeutung

Eine aktuelle Umfrage der Kontor Digital Media in Kooperation mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW ergab Folgendes: Mittelständische Unternehmen treten schon heute mit ihren Kunden eher über digitale Kanäle in Kontakt. Sechs der Top-10-Kanäle zur Kundenansprache sind online. Ganz vorn liegt die Unternehmenswebsite. Für 85 Prozent ist sie der wichtigste Weg für die Kundenansprache und den Unternehmenserfolg. Danach folgen die Präsenz in Suchmaschinen wie Google (60 Prozent) sowie eigene Profile in Social Media (52 Prozent). Erst auf Platz vier und fünf landen Messen (45 Prozent) und der Außendienst (43 Prozent).

Firmen wollen in die Digitalisierung investieren

„In den nächsten zwei Jahren wollen die mittelständischen Unternehmen ihre Kunden noch stärker auf digitalem Weg ansprechen“, so Andreas Feike vom BVMW. Die fünf Kanäle, in die Firmen verstärkt investieren wollen, sind allesamt digital: Fast acht von zehn werden verstärkt auf die Webseite bauen, rund drei Viertel der Befragten werden auf die Präsenz in Suchmaschinen und Social-Media-Accounts setzen. Werbeanzeigen in Social Media sowie Kommunikation per Newsletter wird mehr als die Hälfte der Befragten stärker nutzen. Für etwa ein Viertel kommen eigene Apps oder Online-Shops in Frage.

Nicht-digitale Kanäle verlieren an Relevanz

Die aktuell meistgenutzten nicht-digitalen Kanäle sind Messeauftritte und der Außendienst. Sie werden künftig zwar nicht durchweg ihre Bedeutung einbüßen, verlieren aber an Relevanz im Vergleich zu den genannten digitalen Wegen zur Kundenansprache. Das Ladengeschäft oder Büro sowie Printprodukte verabschieden sich langsam aus dem Marketing-Mix: 31 Prozent planen, Büro oder Geschäft weniger stark einzusetzen. 54 Prozent der Mittelständler werden die Nutzung von gedruckten Katalogen oder Postwurfsendungen reduzieren.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben