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Die Bundestraße 25 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern des Donau-Rieses. Das 6,5 Kilometer lange Teilstück wird nun in zwei Bauabschnitten saniert. Dabei wird der gesamte asphaltierte Oberbau heraus gefräst und durch einen auf 30 Zentimeter verstärkten Oberbau ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf circa 5 Millionen Euro.
Der erste Bauabschnitt
Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wird die B 25 ab dem 6. Mai zwischen Möttingen und der Anschlussstelle Großsorheim komplett gesperrt sein. In diesem 2,5 Kilometer langen Bauabschnitt muss neben dem Asphaltoberbau auch die hydraulisch gebundene Tragschicht herausgenommen werden, nachdem diese teerhaltigen Materialien beinhaltet. Diese Schicht wird dann durch eine stärkere Frostschutz- und Asphalttragschicht ersetzt. Die Arbeiten sollen bis zum 5. Juli abgeschlossen sein. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt von Donauwörth aus kommend über die Staatsstraße 2221 nach Munningen und dann über die DON17 und Bundesstraße 466 nach Nördlingen. Von Nördlingen aus kommend wird der Verkehr in Möttingen über die Staatsstraße 2221 zur Bundesstraße 16 und Bundesstraße 2 geleitet.
Der zweite Bauabschnitt
Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wird ab dem 2. September der Bereich zwischen der Anschlussstelle Großsorheim bis nach Harburg für den Gesamtverkehr gesperrt. Auf dem vier Kilometer langen Abschnitt wird der gesamte Asphaltoberbau ausgetauscht. Wenn die Witterung für die Bauarbeiten passend ist, sollen die Arbeiten am 15. November abgeschlossen sein. Die Umleitung verläuft hier über die Bundesstraße 2 von Monheim über Wemding - Fessenheim und die Staatsstraße 2221 via Alerheim zur Bundesstraße 25 und zurück.
Überlastung der Umleitungsstrecken
Während des ersten Bauabschnitts erfolgt die großräumige Umleitung für die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Harburg kommend wie oben beschrieben über Fessenheim, Munningen und Nördlingen. Bereits in den letzten Jahren zählte diese Verbindung jedoch zu den Hauptumleitungsstrecken. Deswegen wurde der Kreisverkehr in Fessenheim zunehmend überbeansprucht, sodass es dort vermehrt zu Lockerungen im Bereich des gepflasterten Innenrings gekommen ist.
Verkehrsrisiko soll behoben werden
Besonders in den letzten Wochen sind diese losen Stellen vermehrt aufgetreten. Diese konnten jedoch vorübergehend durch Sicherungsmaßnahmen der Straßenmeisterei kurzfristig behoben werden. Dies stellt bei einer weiteren großen Umleitung somit ein massives Verkehrssicherheitsrisiko dar. Das Staatliche Bauamt beschloss mit der Verkehrsbehörde und Verkehrspolizei daher, am besagten Kreisverkehrsplatz eine Sofortmaßnahme durchzuführen. So soll die Verkehrssicherheit während der Ende April beginnenden Umleitungen gewährleistet werden.
Hierzu werden die Pflastersteine herausgenommen und anstatt deren eine bituminös gebundene Asphaltschicht aufgebracht. Die Arbeiten erfolgten unter Halbseitiger Sperrung des Kreisverkehrsplatzes mit einer lichtsignalgesteuerten Verkehrsregelung unter Vollsperrung eines Astes.