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Beschäftigung von Menschen mit Handicap lahmt
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Agentur für Arbeit Donauwörth

Beschäftigung von Menschen mit Handicap lahmt

Foto: Bundesagentur für Arbeit
Foto: Bundesagentur für Arbeit

Die Überprüfung der geforderten Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen steht an. Die 5-Prozent-Marke wurde nicht erreicht.

Die Überprüfung der geforderten Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen steht an. Die 5-Prozent-Marke wurde nicht erreicht. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen lag zuletzt bei 3,4 Prozent in Nord- und Westschwaben (Bayern 4,4 Prozent). Die Agentur für Arbeit Donauwörth sieht es als vorrangiges Ziel, deutlich mehr schwerbehinderte Menschen in die Arbeit zu bringen.

Post von der Arbeitsagentur

In den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm erhielten Arbeitgeber im Januar Post von der Arbeitsagentur. Diese Post erhielten private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens zwanzig Arbeitsplätzen. Die Agentur prüft, ob diese Betriebe ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen. Diese schreibt vor, dass auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen sind.

Ausgleichsabgabe bei Nicht-Erfüllung

Arbeitgeber, die ihrer Beschäftigungspflicht nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der tatsächlichen Beschäftigungsquote. Sie kann jedoch durchaus für jeden unbesetzten Pflichtplatz bis zu 290 Euro im Monat betragen.

Frist bis 31. März 2014

Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigungsdaten für das Jahr 2013 bei der Agentur für Arbeit anzeigen. Dies muss bis spätestens 31. März geschehen. Das Einreichen der Beschäftigungsdaten ist auch in elektronischer Form möglich. Auch Unternehmen, die keine Aufforderung erhielten, die Grenze von 19 Mitarbeitern jedoch überschritten haben, müssen ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.

Beschäftigungsquote deutlich unter 5-Prozent-Marke

Nach Angaben der Donauwörther Arbeitsagentur waren im Jahr 2011 im Agenturbezirk insgesamt 3.590 Pflichtplätze besetzt. Zudem waren aber auch 1.809 unbesetzte Pflichtplätze gemeldet. Das entspricht einer Beschäftigungsquote von 3,4 Prozent. Sie liegt somit deutlich unter der gesetzlich geforderten 5-Prozent-Marke.

Appell an öffentliche und private Arbeitgeber

Claudia Wolfinger erklärt hierzu: „Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen ist in Nord- und Westschwaben seit Jahren gestiegen. Allerdings gibt es noch zu viele unbesetzte Pflichtplätze. Deshalb appelliere ich an die öffentlichen und privaten Arbeitgeber in der Region, verstärkt Schwerbehinderte zu beschäftigen und dies auch mit der Anzeige zu belegen. Damit können Sie einen wichtigen Beitrag zur Integration dieser Menschen in Arbeit leisten.“ Claudia Wolfinger ist Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Landkreis Dillingen

167 Arbeitgeber waren verpflichtet, auf 730 Arbeitsplätzen schwerbehinderte Arbeitnehmer zu beschäftigen. Tatsächlich wurden 546 Schwerbehinderte beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag insgesamt bei 3,5 Prozent und somit 1,5 Prozent unter der gesetzlichen Norm sowie 0,9 Prozent unter dem Bayernschnitt. Die 18 öffentlichen Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 5,1 Prozent mit 22 unbesetzten Pflichtplätzen. Die 149 privaten Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 3,3 Prozent mit 239 unbesetzten Pflichtplätzen.

Landkreis Donau-Ries

245 Arbeitgeber waren verpflichtet, auf 1.702 Arbeitsplätzen schwerbehinderte Arbeitnehmer zu beschäftigen. Tatsächlich wurden 1.336 Schwerbehinderte beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag insgesamt bei 3,8 Prozent und somit 1,2 Prozent unter der gesetzlichen Norm sowie 0,6 Prozent unter dem Bayernschnitt. Die 20 öffentlichen Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 4,6 Prozent mit 49 unbesetzten Pflichtplätzen. Die 225 privaten Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 3,7 Prozent mit 524 unbesetzten Pflichtplätzen.

Landkreis Günzburg

241 Arbeitgeber waren verpflichtet, auf 1.295 Arbeitsplätzen schwerbehinderte Arbeitnehmer zu beschäftigen. Tatsächlich wurden 1.336 Schwerbehinderte beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag insgesamt bei 3,5 Prozent und somit 1,5 Prozent unter der gesetzlichen Norm sowie 0,9 Prozent unter dem Bayernschnitt. Die 20 öffentlichen Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 4,6 Prozent mit 49 unbesetzten Pflichtplätzen. Die 219 privaten Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 3,2 Prozent mit 373 unbesetzten Pflichtplätzen.

Landkreis Neu-Ulm

281 Arbeitgeber waren verpflichtet, auf 1.222 Arbeitsplätzen schwerbehinderte Arbeitnehmer zu beschäftigen. Tatsächlich wurden 758 Schwerbehinderte beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag insgesamt bei 2,9 Prozent und somit 2,1 Prozent und der gesetzlichen Norm und 1,5 Prozent unter dem Bayernschnitt. Die 22 öffentlichen Arbeitgeber kommen auf eine Beschäftigungsquote von 4,9 Prozent mit 18 unbesetzten Pflichtplätzen. Die 259 privaten Arbeitgeber auf eine Beschäftigungsquote von 2,6 Prozent mit 523 unbesetzten Pflichtplätzen.

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