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Arbeitslosenquote steigt saisonbedingt
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Agentur für Arbeit Donauwörth

Arbeitslosenquote steigt saisonbedingt

Symbolbild. Die Arbeitslosigkeit in Ulm beträgt derzeit 2,2 Prozent, liegt damit weit unter der deutschen Arbeitslosenrate von 3,1 Prozent. Foto: Agentur für Arbeit Donauwörth

Die Urlaubs- und Winterzeit lässt die Arbeitslosigkeit ansteigen. Die Arbeitslosenquote steigt saisonbedingt auf 3,1 Prozent. Es gibt jedoch deutlich weniger Arbeitslose als vor einem Jahr.

„Die Zeit des Jahreswechsels mit vielen Feiertagen und nun auch eine kühlere Witterung führten zu vermehrten Entlassungen in den letzten Wochen. Dies hat einen saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Folge, es gibt aber deutlich weniger Arbeitslose als vor einem Jahr“, fasst Claudia Wolfinger die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Wolfinger ist Chefin der Agentur für Arbeit Donauwörth. Die Arbeitslosenquote liegt im Januar bei 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stieg sie um 0,4 Prozentpunkte. Die Arbeitslosenquote stieg in allen vier Landkreisen um 0,4 Prozentpunkte, in Günzburg sogar um 0,5 Prozentpunkte. Am Stichtag waren 9.007 Personen arbeitslos gemeldet, 1.211 mehr als im Monat zuvor. Im Stellenpool sind derzeit 2.771 Stelle, 81 weniger als vor einem Monat und 181 mehr als im Vorjahr.

Besondere Personengruppen

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf im Januar alle besonderen Personengruppen. Die Arbeitslosenquote der jungen Leute stieg von Dezember bis Januar um 0,5 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent. Die der älteren Arbeitnehmer ab 50 Jahre stieg im selben Zeitraum um 0,4 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Bei den Ausländern stieg die Arbeitslosenquote sehr deutlich von 5,7 Prozent im Dezember auf 6,9 Prozent im Januar. Claudia Wolfinger sieht folgende Gründe: „Die Außenberufe sind auch in diesem Monat am stärksten von Entlassungen betroffen. Hier sind Überdurchschnittlich viele Ausländer beschäftigt, daher deren deutliche Zunahme.“ Im Januar konnten 2.038 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Dies waren im Ergebnis 49 Personen weniger als vor einem Jahr. Im Gegenzug wurden im Januar 3.247 Menschen neu oder erneut arbeitslos. Dies sind 229 weniger als im Vorjahresmonat.

Stellenmarkt

Der Stellenmarkt verlief ähnlich wie im Vormonat. Es gibt insgesamt 853 neu gemeldete Stellen, 3 mehr als im Vormonat und 185 mehr als ein Jahr zuvor. Der Bestand an offenen Stellen war am Stichtag mit 2.771 Stellen um 81 niedriger als im Vormonat. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar bedingt durch die vielen Feiertage und die teilweise ungünstige Witterung immer etwas geringer als in anderen Monaten. Dass es aber durchschnittlich 85,9 Tage dauert, um eine Stelle zu besetzen, lässt auch den Schluss zu, dass in manchen Berufen hoher Bedarf an Arbeitskräften besteht“, interpretiert Claudia Wolfinger die Entwicklung. 2.188 der insgesamt 2.771 Stellen sind Vollzeitstellen,  333 Teilzeitstellen und die restlichen 250 Stellen können mit Voll- oder Teilzeitkräften besetzt werden.

Betreuung durch Agentur für Arbeit und Jobcenter

Seit der Einführung der sozialen Grundsicherung werden arbeitslose Menschen von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern betreut. Bei den Arbeitsagenturen war eine Zunahme um 1.059 auf 5.530 Arbeitslose im Bestand zu vermelden. In den vier Jobcentern im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth wurde mit 3.477 Arbeitslosen ebenfalls eine Zunahme von 152 registriert. Arbeitslosengeld I bezogen am Stichtag 5.286 Personen. Im SGB II-Bereich gab es insgesamt 7.840 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die Arbeitslosengeld II bezogen.

Landkreis Dillingen

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Dillingen stieg deutlich um 0,4 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent im Januar. Die Arbeitslosenquote stieg bei der Personengruppe der Ausländer am stärksten an. Sie stieg hier von 5,5 Prozent im Dezember auf 6,3 Prozent im Januar. Es wurden 572 Zugänge (Vorjahresmonat: 721) in die Arbeitslosigkeit und 348 Abgänge (Vorjahresmonat: 428) aus der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Im Januar gab es insgesamt 404 offene Stellen. Es wurden 128 neue Stellen gemeldet, dies sind 18 weniger als im Vormonat. Von den 1.483 arbeitslos gemeldeten Menschen wurden am Stichtag 941 Personen im Rechtskreis SGB III (Plus 218 zum Vormonat) und 542 Personen im Rechtskreis SGB II (Plus 8 zum Vormonat) betreut.

Landkreis Donau-Ries

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Donau-Ries stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent im Januar. Die Arbeitslosenquote stieg bei der Personengruppe der Ausländer am stärksten an. Sie stieg hier von 4,1 Prozent im Dezember auf 5,2 Prozent im Januar. Es wurden 720 Zugänge (Vorjahresmonat: 720) in die Arbeitslosigkeit und 430 Abgänge (Vorjahresmonat: 437) aus der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Im Januar gab es insgesamt 748 offene Stellen. Es wurden 236 neue Stellen gemeldet, dies sind 20 mehr als im Vormonat. Von den 1.789 arbeitslos gemeldeten Menschen wurden am Stichtag 1.153 Personen im Rechtskreis SGB III (Plus 250 zum Vormonat) und 636 Personen im Rechtskreis SGB II (Plus 30 zum Vormonat) betreut.

Landkreis Günzburg

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Günzburg stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent an. Die Arbeitslosenquote stieg bei der Personengruppe der Ausländer am stärksten an. Sie stieg hier von 5,8 Prozent im Dezember auf 7,5 Prozent im Januar. Es wurden 861 Zugänge (Vorjahresmonat: 911) in die Arbeitslosigkeit und 500 Abgänge (Vorjahresmonat: 506) aus der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Im Januar gab es insgesamt 690 offene Stellen. Es wurden 235 neue Stellen gemeldet, dies sind 19 mehr als im Vormonat. Von den 2.045 arbeitslos gemeldeten Menschen wurden am Stichtag 1.616 Personen im Rechtskreis SGB III (Plus 313 zum Vormonat) und 789 Personen im Rechtskreis SGB II (Plus 54 zum Vormonat) betreut.

Landkreis Neu-Ulm

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Neu-Ulm stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent im Januar an. Die Arbeitslosenquote stieg bei der Personengruppe der Ausländer am stärksten an. Sie stieg hier von 6,4 Prozent im Dezember auf 7,3 Prozent im Januar. Es wurden 1.094 Zugänge (Vorjahresmonat: 1.124) in die Arbeitslosigkeit und 760 Abgänge (Vorjahresmonat: 716) aus der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Im Januar gab es insgesamt 929 offene Stellen. Es wurden 254 neue Stellen gemeldet, dies sind 18 weniger als im Vormonat. Von den 3.330 arbeitslos gemeldeten Menschen wurden am Stichtag 1.820 Personen im rechtskreis SGB III (Plus 278 zum Vormonat) und 1.510 Personen im Rechtskreis SGB II (Plus 60 zum Vormonat) betreut.

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