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Ausbildungsmarkt: Tendenzen in Nord- & Westschwaben
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Bundesagentur für Arbeit Donauwörth

Ausbildungsmarkt: Tendenzen in Nord- & Westschwaben

 Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt - Zu viele Bewerber interessieren sich für kaufmännische Berufe, Foto: Fotolia DL

Es gibt zwar mehr Berufsausbildungsstellen als Bewerber aber für die Firmen ist es nach wie vor nicht einfach, ihren Fachkräftemangel zu stillen. Das Arbeitsamt empfiehlt auch schwächeren Bewerbern eine Chance zu geben. 

Die Agentur für Arbeit in Donauwörth zieht eine ernüchternde Bilanz für seinen Bezirk. Seit Oktober letzen Jahres stehen den insgesamt 3.556 gemeldeten Bewerbern für Berufsausbildungsstellen 3.974 Berufsausbildungsstellen gegenüber. Obwohl  1.231 junge Leute auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, bleiben 1.721 unbesetzt. Die Chefin der Agentur für Arbeit Donauwörth, Claudia Wolfinger zieht Bilanz: „Für viele Firmen ist es derzeit nicht einfach, qualifizierte Auszubildende zu finden, weil durch die demografische Entwicklung weniger junge Leute die Schulen verlassen. Ich empfehle diesen Firmen, auch schwächeren Bewerbern eine Chance auf einen Berufsabschluss geben. Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor Berufe, in denen es mehr Interessenten als Ausbildungsstellen gibt.“ Sie appelliert auch an junge Leute, über berufliche Alternativen nachzudenken.

Die Entwicklung der einzelnen Landkreise

Seit der letzten Evaluation am 01. Oktober hat die Anzahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen nur im Landkreis Günzburg leicht abgenommen. In Neu-Ulm, Dillingen und Donau-Ries stieg deren Anzahl um jeweils um 27, 20 und 14 Stellen. Nur im Landkreis Donau Ries ist die Anzahl der noch suchenden Bewerber zurückgegangen. In den drei anderen ist sie gestiegen. Vor allem im Verkauf bleiben die meisten Berufsausbildungsstellen unbesetzt. Während in Donau-Ries und Neu-Ulm mehr Kaufleute im Einzelhandel gebraucht werden, benötigen Dillingen und Günzburg Verkäufer im Lebensmittelbereich. Die Interessen der Bewerber und Unternehmen gehen auseinander.  In allen Landkreisen interessierten sich die meisten unversorgten Bewerber für kaufmännische Berufe. Dahinter befinden sich in Donau-Ries der Fachinformatiker – Systemintegration, in Dillingen das Friseurhandwerk und KFZ-Mechatroniker und Günzburg und Neu-Ulm industrielle Metallberufe.

Die klaffende Schere von Angebot und Nachfrage

Was der Arbeitsmarkt anbietet entspricht nicht vollständig dem, was die Unternehmen nachfragen. So kommen in Donau-Ries in der Hotelerie nur fünf junge Leute auf zehn offene Ausbildungsstellen. In Dillingen kommen in der Lebensmittelherstellung nur zwei auf 21 Stellen und in Günzburg in der Berufsgruppe Sanitär, Heizung und Klima nur zwei auf 16 Stellen. In Neu-Ulm fehlt es ebenfalls in der Lebensmittelindustrie an Bewerbern. Hier kommen vier junge Leute auf sage und schreibe 36 leere Stellen. In allen Landkreisen herrscht ein Überangebot an Jugendlichen, die an kaufmännischen Berufen interessiert sind.

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