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Arbeitsmarkt in Nord- und Westschwaben weiterhin stabil
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Bundesagentur für Arbeit Donauwörth

Arbeitsmarkt in Nord- und Westschwaben weiterhin stabil

 Um das Handwerk weiterhin zu untersützten investiert Bayern in das neue Bildungshaus der HK Schwaben.Foto: Fotolia

Die Arbeitslosenquote in Nord-Westschwaben sinkt weiter. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigt immer noch eine positive Tendenz. Aber nicht alle Landkreise können tatsächlich weniger Arbeitslose vorweisen.

Das Arbeitsamt Donauwörth bescheinigt einen sich gesund entwickelnden Arbeitsmarkt in seinem Einzugsbereich. Die Chefin der Agentur für Arbeit Donauwörth, Claudia Wolfinger, fasst die Aktuelle Situation so zusammen: „Der Nord- und Westschwäbische Arbeitsmarkt zeigte sich auch im Juni weiterhin in einer guten Verfassung mit leicht sinkender Arbeitslosigkeit.“ Insgesamt fiel die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent. Nicht in allen Landkreisen war die Entwicklung aber durchwegs positiv. Während die Quote in Neu-Ulm, Dillingen und Donau-Ries fiel, blieb sie in Günzburg unverändert. Die Zahl der offenen Stellen ist auf 3.084 zurückgegangen.

Stammbelegschaft wird gehalten, Firmen sind zögerlich

Das Ergebnis ist jedoch immer noch schlechter als letztes Jahr. 2012 gab es 717 Arbeitslose weniger und 726 offene Stellen mehr. Auch die Zahl der neu angemeldeten Stellen hat sich in diesem Monat verringert. Es waren 94 weniger als im Vormonat und 85 weniger als im Vorjahr. Nur im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe nahm die Anzahl der Stellen zu. In allen anderen Branchen gab es weniger neue Jobs.  „Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen um gut 21 Prozent gesunken“, so Wolfinger. „Die geringere Nachfrage nach Arbeitskräften als im Vorjahr zeigt zum einen, dass die Unternehmen zurückhaltender bei zusätzlichen Neueinstellungen sind. Zum andern führt das hohe Beschäftigungsniveau in Nord- und Westschwaben dazu, dass der Bedarf der Betriebe an Arbeitskräften geringer ausfällt als ein Jahr zuvor.“

Viele Branchen benötigen noch Arbeitskräfte

In Donau-Ries fiel die Arbeitslosenquote am stärksten. Sie sank um 0,2 Punkte auf 1,8 Prozent. Der Landkreis ist auch gleichzeitig der stärkste in Nord- und Westschwaben und befindet sich sogar auf seinem Niveau von 2012. Er hat aber auch mit 27,2 Prozent den größten Anteil an Langzeitarbeitslosen. Die Arbeitslosenquote bei Ausländern ist zwar weiterhin mit 5,7 Prozent die höchste, ist aber auch mit 0,3 Prozent in diesem Monat am stärksten gesunken. Alle Landkreise konnten eine bessere Dynamik am Arbeitsmarkt vorweisen. In Günzburg und Neu-Ulm gäbe es nach Wolfinger gut qualifizierte Kräfte, bei denen Firmen öfter eine Einstellung in Erwägung ziehen sollten. In Dillingen besteht vor allem Bedarf im Handwerk an qualifizierten Kräften im Bausektor, im Tischlerbereich, Bäckereien und Metzgereien. Auch in Donau-Ries ist der Bedarf nach diesen Qualifikationen hoch. In Günzburg werden ebenfalls Fachkräfte im Bausektor und im Gesundheitssektor gebraucht. Neu-Ulm hat hohen Bedarf im Tischlerbereich und in der Nahrungsmittelbranche. Alle Märkte wären nach wie vor aufnahmefähig, so Wolfinger. 

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