Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit im Landkreis Donau-Ries leicht gesunken

Die Corona-Krise beherrscht noch immer die deutsche Wirtschaft. Wie sich diese aktuell auf die Arbeitslosenzahlen auswirkt, erklärt die Agentur für Arbeit Donauwörth Anfang Dezember.

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Donau-Ries hat sich im November leicht verbessert. Aktuell sind 1.727 Menschen arbeitslos gemeldet, 69 weniger als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent und liegt mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Arbeitslosigkeit liegt weit über dem Vorjahresniveau

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„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 44,4 Prozent beziehungsweise 531 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“, resümiert Richard Paul.

Von den 1.727 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.220 bei der Arbeitsagentur und 507 im Jobcenter gemeldet. Bei der Agentur für Arbeit handelt es sich hierbei um ein Minus von 67 im Vergleich zum Vormonat und beim Jobcenter um ein Minus von zwei verglichen zum September.

Deutlicher Anstieg der Kurzarbeit

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„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 46 Anzeigen für 652 Personen ein; im Oktober waren es noch 14 Anzeigen für 197 Beschäftigte“, berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung liegen auf Landkreisebene bis Juni dieses Jahres vor. Demnach ergeben sich 535 Betriebe und 7.599 Personen in Kurzarbeit und eine Kurzarbeiterquote von 11,9 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von zwölf Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Das sagt die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zu den Zahlen

„Die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent und ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen in Bayern um rund 7.300 Personen sind angesichts der Corona-Pandemie noch erfreulich. Die Zahlen spiegeln die reale Lage aber nicht wider. Der Teil-Lockdown ist nur partiell eingepreist. Die Zahl der offenen Stellen liegt rund 19 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden wieder steigen“, fasst Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die allgemeinen Zahlen vom bayerischen Arbeitsmarkt im November zusammen.

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