Bauarbeiten an der B 2

Anschlussstelle Monheim-Mitte auf der B 2 wieder freigegeben

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
In dieser Woche werden die Bauarbeiten an der B 2 Anschlussstelle „Monheim-Mitte“ abgeschlossen. Die Straßensperrung in Wörnitzostheim hingegen wird noch länger bestehen.

Der Ausbau der Anschlussstelle „Monheim-Mitte“ wird nach rund viereinhalb Monaten Bauzeit noch in dieser Woche weitgehend fertiggestellt. Im Laufe des Freitagnachmittags ist deshalb geplant, die Anschlussrampe zwischen der B 2 und der St 2214, die St 2214 (Wemding – Monheim) und die Gemeindeverbindungsstraße nach Flotzheim wieder für den Verkehr freizugeben.

Warum Umbaumaßnahmen um Monheim-Mitte notwendig waren

Die Bundesstraße 2 ergänzt die Nord-Süd-Autobahnen A 7 und A 9 und verbindet die Städte Augsburg, Donauwörth, Weißenburg und Nürnberg/Fürth. Während der Abschnitt zwischen Augsburg und Donauwörth bereits vier-streifig ausgebaut ist, wird der Verkehr zwischen Donauwörth und Weißenburg noch auf zwei Fahrspuren abgewickelt. Im Landkreis Donau-Ries plant das Staatliche Bauamt Augsburg einen drei-streifigen Ausbau der B 2.

Dass ein solcher notwendig ist, zeigt das hohe Verkehrsaufkommen beispielsweise im Bereich Monheim. Hier fahren rund 9.300 Fahrzeugen am Tag, über 2.000 davon sind Lkw. Die St 2214 verläuft von Fremdingen über Oettingen und Wemding bis nach Neuburg a. d. Donau. Rund 3.750 Kraftfahrzeuge passieren die Staatsstraße täglich. 10 Prozent davon sind Lkw.

Unfälle sollen durch den Kreisverkehr reduziert werden

In den vergangen viereinhalb Monaten wurde nun ein erster Schritt hinsichtlich eines geregelteren Verkehrsaufkommens gemacht. Die seit Jahren unfallträchtige Kreuzung der Verbindungsrampe „B 2/St 2214 - St 2214 - GVS Flotzheim“ wurde zu einem Kreisverkehrsplatz ausgebaut. Durch die geringeren Geschwindigkeiten werden die Unfallzahlen, aber auch die Schwere der Unfälle abnehmen, so die Erwartung des Landratsamts. In Monheim wird die Mittelinsel des Kreisverkehrs zudem zwei Meter aufgeschüttet. Dies bietet dem Autofahrer zusätzlichen Schutz, da somit eine Blendung durch den aus der Gegenrichtung kommenden Verkehr verhindert wird. Das Projekt fand im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 statt.

Beton macht den neuen Kreisverkehr 

Straßen werden heute überwiegend in Asphaltbauweise hergestellt. In besonderen Fällen, wie in Kreisverkehren, kann Beton aber eine sinnvolle Alternative sein. Denn Beton ist nicht nur wesentlich härter, sondern auch tragfähiger und unempfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen. Auch bei extremer Verkehrsbelastung, wie in Mohnheim-Mitte, ist er etwa 40 Jahre befahrbar. Gerade bei der AS Monheim-Mitte bot sich seine Verwendung also an. Realisiert wurde der Bau durch die STRABAG AG in Höchstädt, die Planung übernahm Mayr Ingenieure aus Aichach.

Bundesrepublik und Freistaat übernehmen Kosten

Die investierten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Diese schlüsseln sich in die Baukosten von circa 1,4 Millionen Euro und in Bauzubehör wie Markierungen oder Beschilderungen für rund 0,2 Millionen Euro auf. Die Gesamtkosten tragen die Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger der B 2 und der Freistaat Bayern als Baulastträger der St 2214 im Verhältnis 80 zu 20.

Verlängerung der Straßensperrung Wörnitzostheim

Ein weiteres Bauprojekt im Landkreis Donau-Ries hätte bald abgeschlossen werden sollen. Aufgrund von Verzögerungen wird die Komplettsperrung der Kreisstraße DON 15 in Wörnitzostheim in Höhe Hausnummer 5 bis zur Wörnitzbrücke aber noch bis zum 27.09.2019 anhalten. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

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Dass ein solcher notwendig ist, zeigt das hohe Verkehrsaufkommen beispielsweise im Bereich Monheim. Hier fahren rund 9.300 Fahrzeugen am Tag, über 2.000 davon sind Lkw. Die St 2214 verläuft von Fremdingen über Oettingen und Wemding bis nach Neuburg a. d. Donau. Rund 3.750 Kraftfahrzeuge passieren die Staatsstraße täglich. 10 Prozent davon sind Lkw.

Unfälle sollen durch den Kreisverkehr reduziert werden

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