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Die Airbus SE hat die Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 vorgelegt. Während der Gesamtkonzern deutliche finanzielle Zuwächse verbuchen konnte, stagnieren die Umsätze von Airbus Helicopters auf dem Niveau des Vorjahres. Eine positivere Tendenz zeigte sich hingegen beim Auftragseingang sowie -bestand der Sparte, die sich merklich füllten.
Obwohl Airbus Helicopters im ersten Halbjahr 2026 mit 144 Maschinen mehr Auslieferung verbuchte als im Vorjahreszeitraum, blieb der Umsatz mit 3,68 Milliarden Euro nahezu unverändert. Den Grund hierfür sieht das Unternehmen in einer wirtschaftlich ungünstigen Zusammensetzung der ausgelieferten Modelle. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) fiel indessen marginal von 249 Millionen auf 240 Millionen Euro ab. Ausschlaggebend hierfür gewesen seien höhere Ausgaben für Forschung sowie Entwicklung. Deutlich positiver fiel hingegen die Nachfrage aus: Der Auftragseingang von Airbus Helicopters lag bei 215 bestellten Helikoptern (Vorjahreszeitraum: 171), wodurch sich der Gesamtauftragsbestand auf insgesamt 1.108 noch auszuliefernde Einheiten erhöhte. Dies entspricht einem Plus von 20 Prozent zum Vorjahr.
Auf Ebene des Gesamtkonzerns fielen die Kennzahlen im ersten Halbjahr dynamischer aus. So stieg der konsolidierte Umsatz um zwölf Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig erreichte das bereinigte EBIT knapp 2,7 Milliarden Euro. Getragen wurde diese Entwicklung laut Airbus primär von der Auslieferung ziviler Verkehrsflugzeuge, 351 Maschinen wurden im ersten Halbjahr an Kunden übergeben.
Ein ähnliches Umsatzwachstum zeigte sich auch in der Verteidigungs- und Raumfahrtsparte „Space & Defence“. Dort kletterte der Umsatz um neun Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, während das Volumen der Vertragsabschlüsse sogar einen Wert von 9,3 Milliarden Euro erreichte.
Wie bereits nach dem ersten Quartal hält Airbus weiterhin an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Unter dem Vorbehalt, dass internationale Lieferketten und die Weltwirtschaft sich nicht mit neuen Krisen konfrontiert sehen, erwartet der Konzern bis zum Jahresende die Auslieferung von rund 870 zivile Passagiermaschinen. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten operativen Ergebnis von etwa 7,5 Milliarden Euro. Der Free Cash Flow soll sich laut Prognose auf rund 4,5 Milliarden Euro belaufen.