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Wohin bewegen Sie die Wirtschaft im Kreis Dillingen, Landrat Markus Müller?
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Interview

Wohin bewegen Sie die Wirtschaft im Kreis Dillingen, Landrat Markus Müller?

Markus Müller ist der neue Landrat von Dillingen an der Donau.
Markus Müller ist der neue Landrat von Dillingen an der Donau. Foto: P. Heinz

Seit 2004 war Leo Schrell Chef des Landratsamts in Dillingen. Doch inzwischen hat Markus Müller seine Nachfolge angetreten. Was das für die Wirtschaft in seinem Landkreis bedeutet, erklärt er im Interview.

B4BSCHWABEN.de: Herr Müller, seit wenigen Monaten sind Sie Landrat. Können Sie schon eine Einschätzung abgeben, in welche Richtung Sie den Landkreis Dillingen in wirtschaftlicher Sicht bewegen möchten?

Markus Müller: Der Landkreis Dillingen an der Donau Donau zählt heute zu den führenden und attraktiven Wirtschafts-, Kultur- und Lebensräumen in Deutschland mit führenden Unternehmen aus innovativen und zukunftsträchtigen Branchen, einer bemerkenswerten Branchenvielfalt und einer gleichzeitig sehr niedrigen Arbeitslosenquote. So nimmt der Landkreis bei verschiedenen deutschland- und bayernweiten Vergleichen zur Wirtschaftskraft sowie zur Lebensqualität Spitzenplätze ein. Insbesondere die vergangenen und aktuellen Herausforderungen wie die Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Konflikt stellen zahlreiche Unternehmen vor große Herausforderungen. Im engen Schulterschluss zwischen der Politik, der Wirtschaft sowie den Städten und Gemeinden soll der Wirtschaftsstandort weiterhin effektiv und nachhaltig gestärkt werden. Dafür müssen die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Was bedeutet das konkret?

Der Landkreis hat sich in den zurückliegenden Jahren wirtschaftlich sehr positiv entwickelt. Qualifizierte Fachkräfte bilden dabei das Potenzial, um auf Dauer einen wettbewerbsstarken Standort zu erhalten. Dabei sind die Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums eng verknüpft mit dem knapp gewordenen Potenzial an Fachkräften, nicht nur im akademischen Bereich, sondern besonders auch auf der Ebene der Handwerker, Facharbeiter, Meister und Techniker. Eine gezielte Fachkräftesicherung gehört damit zu den wesentlichen Zukunftsaufgaben im Landkreis Dillingen an der Donau. Daneben tragen der weitere, sinnvolle und nachhaltige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur (Glasfaserausbau) deutlich zur Erhöhung der Standortattraktivität bei. 

Das klingt nach einer Vorreiterstellung. Können Sie trotzdem etwas von Ihren Nachbar-Landkreisen lernen?

Der zunehmende Wettbewerb um Unternehmer, Gründer und Fachkräfte sowie die notwendige Profilierung gegenüber den Ballungszentren macht künftig eine stärkere Kooperation mit unseren umliegenden Landkreisen erforderlich. Ein kleinräumiges Denken in Landkreisgrenzen ist hierbei eher ein Hemmschuh in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises Dillingen. So wurden bereits unter Einbindung der Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes mehrere Gespräche mit den Nachbarlandkreisen geführt. Ein enger Austausch, die Schaffung von Synergieeffekten und die Koordinierung von Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der IHK Schwaben sowie der Kreishandwerkerschaft bieten gute Ansatzpunkte für die Stärkung der Gesamtregion. Gerade größere Leitprojekte, beispielsweise im Bereich der Fachkräftesicherung, können damit zielorientiert und im Wettbewerb gegenüber anderen Wirtschaftsregionen angegangen werden. 

Ob kleinteilig oder größer gedacht – was macht den Landkreis Dillingen and er Donau für Unternehmen attraktiv? 

Der Landkreis Dillingen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem attraktiven Wirtschafts-, Lebens-, Natur- und Kulturraum entwickelt. Dabei sind insbesondere die Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung ein Garant für Stabilität und für Vollbeschäftigung in der Region und bieten eine Vielfalt an zukunftsfähigen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Der nachhaltige Ausbau der Bildungseinrichtungen und Bildungsangebote hat im Landkreis deshalb seit Jahrzehnten höchste Priorität. So sind gute Aus- und Weiterbildungsangebote heutzutage mehr denn je entscheidende Standortfaktoren bei der Ansiedlung von Unternehmen, bei der Wahl des Arbeitsplatzes und letztlich auch bei der Frage des Wohnsitzes. Auch die zentrale und günstige Lage zwischen den Wirtschaftszentren München, Stuttgart, Nürnberg, Ingolstadt, Augsburg und Ulm, eine gute ärztliche Versorgung sowie die im Vergleich zu Ballungszentren günstigen Baulandpreise beziehungsweise ein günstiger Mietzins sind sehr gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

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