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Was tun als Arbeitnehmer an extrem heißen Tagen?
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Ratgeber für heiße Tage

Was tun als Arbeitnehmer an extrem heißen Tagen?

 Unsere Sonne hat es in letzter Zeit etwas zu gut mit uns gemeint - Es gibt aber Wege sich zu Schützen, Foto Public Domain

Die Sonne brennt, der Angestellte schwitzt. Die Hitzewelle im Süden von Deutschland reißt nicht ab. Viele Angestellten müssen unter den hohen Temperaturen leiden. Doch sie sind nicht ganz hilflos. Ab einer bestimmten Temperatur muss der Chef handeln.

Schon seit Wochen brennt die Sonne munter auf uns herab und das ohne Pause. Die rettenden Regenwolken lassen noch mindestens eine Woche auf sich warten. In diesen heißen Zeiten gibt es viele Angestellte, die in ihren Räumlichkeiten und Büros schwitzen müssen. Da Angestellte keinen Anspruch auf klimatisierte Räume haben, verwandeln sich Büros oft in Saunen, ohne Aussicht auf Erleichterung. Ganz hilflos sind die Arbeiter aber nicht. Der Gesetzgeber nimmt unter solch extremen Bedingungen die Arbeitgeber in die Pflicht.

Hitze vermindert die Arbeitsleistung

Arbeitnehmer bekommen grundsätzlich nicht hitzefrei, auch nicht an Sommertagen, an denen das Thermometer auf 35 Grad und mehr klettern kann. Jedoch müssen die Chefs ab einer bestimmten Temperatur Maßnahmen zur Erleichterung der Mitarbeiter ergreifen. Generell darf die Temperatur am Arbeitsplatz nach Arbeitsstätten-Regelung die 26-Grad-Grenze nicht überschreiten. Wenn sie trotzdem höher sein sollte, muss der Arbeitgeber besondere Gegenmaßnahmen einleiten oder anbieten. Zwar sind die gesetzlichen Vorschläge in einem solchen Fall wie Luftduschen oder Wasserschleier etwas kurios, doch die Chefs befinden sich hier in der Pflicht etwas zu unternehmen. Des Weiteren wird empfohlen, aktiv den Dialog zwischen Arbeitgeber und -nehmer zu suchen. Durch das Abbauen von Überstunden, Verschiebung der Arbeitszeiten durch Gleitzeit oder die Lockerung der Kleiderordnung kann die Belastung durch besonders heiße Tage reduziert werden. Das fördert auch die Produktivität der Mitarbeiter.

Der Arbeitgeber muss seinen Angestellten geeignete Arbeitsbedingungen liefern

Es gibt auch allgemeine Vorschriften, die den Arbeitnehmer vor übermäßiger Hitze schützen sollen. So muss es immer Möglichkeiten geben, konstante und direkte Sonneneinstrahlung am Arbeitsplatz zu vermeiden. Das kann durch Jalousien, Rollläden oder Vorhänge erreicht werden. Schwangere, stillende Mütter oder Mittarbeiter mit gesundheitlichen Problemen können auf eine erträgliche Raumtemperatur bestehen. Wenn dies nicht möglich ist, haben sie an besonders heißen Tagen das Recht auf Freistellung. Arbeiter in Außenberufen haben es da etwas schwerer. Der Arbeitgeber muss aber Entlastungsmöglichkeiten wie ein Sonnensegel, Schutzkleidung, Sonnencreme oder kostenlos Wasser bereitstellen. Hier wird auch empfohlen, eine Sonnenbrille zu tragen. Bei langfristiger Belastung könnten sonst die Augen einen bleibenden Schaden davontragen.

Ein paar Tipps fürs Büro

Was kann der Angestellte selbst tun, um die heißen Tage im Büro zu überstehen? Ganz wichtig ist es, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, mindestens zwei bis drei Liter pro Tag. Am besten reines Wasser oder Säfte, Frucht und Kräutertees ohne Zucker. Dabei sollten die Getränke nicht zu kalt sein. Der Körper generiert sonst selbst wieder Wärme, um den Kälteschock auszugleichen. Fettige Kost sollte an heißen Tagen gemieden werden. Wasserreiche Lebensmittel wie Obst, Salat oder Gemüse liefern wertvolle Flüssigkeit und dringend benötigte Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen. Auch kurze Nickerchen, Sprühflaschen sowie helle und vor allem luftige Arbeitskleidung helfen, die Hitzewelle zu ertragen. 

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