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Universität Augsburg feiert Raketenstarts in Unterthürheim
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Zukunftsweisende Technologien

Universität Augsburg feiert Raketenstarts in Unterthürheim

 Eine der Studierendengruppen präsentiert ihre Rakete. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Isabell Walter

Jedes Jahr stellen sich Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens (WING) am Institut für Materials Resource Management (MRM) dem Projektpraktikum „Leichtbau“. In diesem Jahr sollten sie eine landefähige Rakete aus Carbon entwickeln und diese mit einem wirtschaftlichen Nutzen verbinden. Schauplatz der Testflüge war Unterthürheim.

Ziel des neuen Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Ressourceneffizienz ist es, die Zukunftskompetenz Bayerisch-Schwabens zu stärken. Die Unternehmen der Region profitieren dann von gut ausgebildeten Hochschulabsolventen, Innovationen und neue Technologien. Das resultiert in Wettbewerbsvorsprüngen und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen. Augsburg reagiert damit auf die Herausforderungen der Zukunftsfelder Leichtbau und Elektromobilität in den Marktsegmenten Maschinenbau, Automobiltechnik sowie Luft- und Raumfahrt. Das Ganze wird unterstützt durch den aktuellen Neubau des MRM-Institutsgebäudes und der Ansiedlung der DLR- und Fraunhofer-Institutionen im Innovationspark Augsburg in enger Vernetzung mit dem Technologie-Zentrum Augsburg (TZA).

Mehrere Studentengruppen der Universität Augsburg machten ein Gelände bei Unterthürheim kürzlich zum Start- und Landeplatz von Carbon-Raketen. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Michael Heine vom Institut für Materials Resource Management der ebenfalls Innovationsmentor des Carbon Composites e.V. ist.

Fotos: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Unterstützung durch MT Aerospace

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Zuständig für das Projekt ist Prof. Dr. Michael Heine vom MRM sowie Innovationsmentor des Carbon Composites e.V. Unterstützt wird der Lehrstuhlleiter Heine von einem Ingenieur der MT Aerospace Augsburg, Dr. Tobias Dickhut, sowie dem 1. Vorstand der Raketenmodellsportgemeinschaft e.V. (RAMOG e.V.), im Luftsportverband Bayern e.V., Herbert Gründler. Mit dem RAMOG e.V. besteht seit 2017 eine enge Zusammenarbeit und ein intensiverer Erfahrungsaustausch. Die Nutzung deren Startgeländes bei Buttenwiesen / Unterthürheim und der Zugriff auf deren langjährige Erfahrung mit den luftfahrt- und naturschutzrechtlichen Randbedingungen erleichtert die Durchführung erheblich.

Wirtschaftlicher Nutzen gefordert

Aufgabe der Studierenden war es, eine landefähige Rakete aus Carbon zu bauen. Das Modell sollte nach dem Erreichen der maximalen Steighöhe in einen kontrollierten Flugzustand übergehen und eine kontrollierte Landung zulassen. Die Nutzlast, die Steighöhe und das Steuerungskonzept sollten an die Nutzung angepasst werden. Zusätzlich sollten die Raketen auch einen wirtschaftlichen Nutzen haben.

Eine der Raketen startet. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Acht Teams starteten ihre Raketen

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Insgesamt haben sich acht Gruppen mit je fünf Personen an dem Projekt beteiligt. Es handelte sich um gemischte Teams, in denen zwei Studenten aus dem Masterstudiengang zusammen mit drei Studenten aus dem Bachelorstudiengang die Projektaufgabe lösen. Die Masterstudenten übernehmen die Führung des Teams. Einer von ihnen ist die Kommunikationsschnittstelle zum Organisationsteam der Universität Augsburg.

Vorbereitungen zum Start. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Verschiedene Themenschwerpunkte

Jedes der Teams hat sich einem anderen Thema verschrieben. Die Raketen-Projekte standen unter dem Motto nachhaltige Raumfahrt, Forschungsrakete, Cargo-Einheiten für Amazon-Luftschiffe, Transport verschiedener Nutzlasten, Raketenstart mit VR-Brille, Messung von Schadstoffpartikeln, Raketengleiter zum Einsatz bei Waldbränden sowie Abregnen von Wolken.

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