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Trojaner in Bewerbungen: So können sich schwäbische Unternehmen schützen
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Polizeipräsidium Schwaben Nord

Trojaner in Bewerbungen: So können sich schwäbische Unternehmen schützen

Symbolbild. Foto: OcusFocus_iStock_thinkstock

Das Polizeipräsidium Schwaben Nord warnt mittelständische Unternehmen vor Cyberattacken. Seit einem knappen Monat erhalten Betriebe als Bewerbungen getarnte Trojaner. Bisher waren besonders Unternehmen aus dem medizinischen Bereich von den Angriffen betroffen.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Seit knapp einem Monat werden mittelständische Unternehmen, besonders aus dem medizinischen Bereich, Opfer von Cyberattacken. Sie werden mithilfe von Verschlüsselungs-Malware angegriffen und ihre Dateien damit unbrauchbar. Davor warnt das Polizeipräsidium Schwaben Nord und gibt Tipps, für den Fall eines Cyberangriffs.

Die js-Datei aus dem E-Mail-Anhang soll nicht geöffnet werden

Seit einem knappen Monat werden mittelständische Unternehmen, insbesondere im medizinischen Umfeld Opfer von Cyberattacken. Sie wurden von angeblichen Bewerbern kontaktiert, die in ihren knappen Anschreiben auf ihre Bewerbungsunterlagen im Anhang verweisen. Die E-Mails sind sehr offen formuliert und beziehen sich nicht auf eine aktuelle Stellenausschreibung. Im Anhang befindet sich eine ZIP-Datei, die erst entpackt werden muss. Darin ist eine js-Datei die nicht ausgeführt werden soll. Der darin erwartete Lebenslauf wird sich nicht öffnen.

Eine Entschlüsselung ist nur durch Mitwirkung des Täters möglich

Stattdessen beginnt ein Schadcode im Hintergrund unter anderem Office-Dateien auf allen erreichbaren Laufwerken zu verschlüsseln. Das Programm wird von einer Anti-Viren-Software nicht erkannt. Meist realisieren die Geschädigten dieses Vorgehen erst viel zu spät. Die Kriminalpolizei Augsburg führte deshalb eine Analyse des Schadcodes durch. Das Ergebnis zeigt, dass eine Entschlüsselung wohl nur unter Mitwirkung des Täters möglich sei.

Im Fall eines Cyberangriffs: Stecker ziehen!

Um einen Angriff zu vermeiden gibt die Kriminalpolizei folgende Tipps: Unternehmen sollten ein IT-Sicherheitskonzept inklusive eines Backup-Plans erstellen und umsetzen. Dieses sollte regelmäßig auf seine Wirksamkeit geprüft werden. Außerdem sollten betroffene Computer oder Netzwerke sofort abgeschalten oder der Stecker gezogen werden. Anschließend soll das Gerät oder Netzwerk nicht selbst wieder in Betrieb genommen werden. Stattdessen wird geraten, sich an Experten zu wenden. Dieser kann die Speichermedien in einem schreibgeschützten Modus betrachten und weiteren Schaden verhindern. Sollte ein Unternehmen Opfer einer solchen Cyberattacke werden, bitten die Kripo Augsburg und Dillingen um eine Meldung.

IT-Sicherheitstag der IHK Schwaben und des aitiRaums war ein voller Erfolg

Erst kürzlich veranstalteten die IHK Schwaben und aitiRaum einen IT-Sicherheitstag. Dort wurden die wichtigsten Eckdaten zu IT-Lösungen vorgestellt. So konnten sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen über die Gefahr durch Cybercrimes informieren. Es sollen weitere IT-Sicherheitstage folgen.

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