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Schwäbisches Donautal erhält LEADER-Förderung
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Donautal-Aktiv e.V.

Schwäbisches Donautal erhält LEADER-Förderung

Wichtige Vertreter bei bei der Vorstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie Schwäbisches Donautal. Foto: Donautal-Aktiv

Der Freistaat Bayern forderte zur Bewerbung um eine erneute LEADER-Förderung auf. Zahlreiche engagierte Bürger machten sich über neue Projekte Gedanken. Donautal-Aktiv e.V. koordinierte die Aktion.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Mitte 2014 bat der Freistaat Bayern seine Einwohner um Hilfe. Unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ rief er zu eine erneute LEADER-Förderung auf. Mehr als 300 Bürger aus dem Schwäbischen Donautal besuchten daraufhin eine ganze Serie von Workshops. Bei diesen machten sie sich Gedanken über die Zukunftsfähigkeit ihrer Region. Außerdem entwickelten sie Vorschläge für neue Projekte. Die ganze Aktion fand unter der Koordination von Donautal-Aktiv e.V. statt. Zur Freude der Landräte und Vorsitzenden Leo Schrell und Hubert Hafner hat sich die Mühe gelohnt. Das Auswahlgremium hat nun grünes Licht für eine weitere Förderperiode gegeben. Dem Schwäbischen Donautal stehen nun ab Herbst 2015 zunächst mindestens 1,3 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Diese erhalten sie von der EU und dem Freistaat Bayern. Verwendet werden sollen die Gelder für die Verwirklichung von Konzepten.

Lokale Entwicklungsstrategie verbindet Stadt und Land

Die vielen Ideen können nun in konkrete Projekte gegossen werden. Mit den engagierten Menschen der Region können diese dann vorangebracht werden. Die Grundlage dafür bildet die sogenannte „Lokale Entwicklungsstrategie (LES)“. Diese musste im Rahmen der Bewerbung eingereicht werden. Die LES stand im Schwäbischen Donautal unter dem Leitthema „Gut und gerne leben zwischen den Metropolen“. Durch diesen Titel wird die besondere ländliche Lage zwischen den Ballungsräumen Stuttgart und München betont. Außerdem wird eine eigenständige Entwicklung angestrebt. Die Projekte sollen dieses Potential nutzen. Sie sollen auch den Problemen einer alternden Gesellschaft gerecht werden. Darüber hinaus soll damit dem fortgesetzten Trend zur Abwanderung junger Menschen aus der Region an vielen Stellen entgegengewirkt werden. Damit rückt die Entwicklungsstrategie vom bisherigen starken Fokus ab. Dieser bezog sich auf Tourismus und Naherholung sowie Naturschutz bei Donautal-Aktiv. Nun wird die Aufmerksamkeit auf die Daseinsvorsorge gelenkt.

Startschuss für viele Projekte

Offiziell wird die Anerkennung am 12.März 2015. Die Vertreter der Region bekommen dabei von Staatsminister Helmut Brunner die Anerkennungsurkunde überreicht. Diese Feierlichkeit wird in München stattfinden. Danach geht es ab Mitte des Jahres in die Projektentwicklungsarbeit. Ganz oben steht zunächst die Unterstützung einer Mobilitätskonferenz. Diese wird von mehreren Partnern getragen. Auch ein „Entwicklungsnetzwerk Freizeitseen" im Rahmen einer Seentagung soll gegründet werden. Außerdem ist eine Fortbildungsreihe für Kommunen zu neuen Wohnformen auf dem Land geplant.

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