Aufwertung der Innenstadt

Neues Verkehrskonzept für Lauingen startet am 6. März

Benjamin Weber, Dietmar Bulling, Tobias Trebs und Helmuth Zengerle. Foto: Stadt Lauingen
14.000 Fahrzeuge rollen bisher täglich durch Lauingen. Das Verkehrs-Aufkommen soll sich nun drastisch ändern. Dazu wird der Durchgangs-Verkehr auf der neuen B16 an der Lauinger Innenstadt vorbeigeführt.

Die meisten der neuen Schilder stehen schon. Am Montag, den 6. März, werden die letzten Arbeiten vorgenommen. Ab 7 Uhr startet in der Lauinger Innenstadt dann eine komplett neue Verkehrsführung und Verkehrsordnung.

Mehr Aufenthalts-Qualität für das Zentrum Lauingens

„Unser Ziel ist es, den Durchgangs-Verkehr auf der neuen B16 an der Lauinger Innenstadt vorbeizuführen und damit die Lebens-Qualität und die Aufenthalts-Qualität im Zentrum zu erhöhen“, sagt Dietmar Bulling, Zweiter Bürgermeister Lauingens. Sein Amtskollege und Dritter Bürgermeister, Helmuth Zengerle, ergänzt: „Jeder Verkehrsteilnehmer, der innerstädtisch unterwegs ist und nach Lauingen kommt, soll von der neuen Qualität im Zentrum profitieren.“ Einkaufen, Gastronomie-Besuche, Behörden-Gänge, den Nachwuchs in den Montessori-Kindergarten bringen und abholen – das soll künftig ohne PKW-Stau auf und rund um die Herzog-Georg-Straße funktionieren.

Kontrollierte Testphase für neues Verkehrs-Konzept

„Die zuständigen Fachbehörden wie Landratsamt, Polizei und Regierung von Schwaben haben wir mit ins Boot geholt. Gemeinsam wurde ein Verkehrs-Konzept erarbeitet, das Lauingen entlastet und gute Perspektiven für die künftige Entwicklung der Altstadt bietet“, so Helmuth Zengerle. Die Verantwortlichen im Lauinger Rathaus werden die neue Verkehrs-Führung die nächsten Monate genau beobachten. „Das neue Verkehrs-Konzept geht jetzt in seine erste Probephase. Erkennen wir einen echten Handlungsbedarf, sprechen uns Bürgerinnen und Bürger an, nehmen wir je nach Sachlage Nachbesserungen und Änderungen vor“, kündigt Dietmar Bulling an.

Tempo 30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung

Das gesamte Innenstadtgebiet wird zur Tempo 30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung für alle Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer oder Radler. Seit Anfang Februar ist diese Zone bereits für den Schwerlast-Verkehr ab 7,5 Tonnen gesperrt. Ausgenommen sind Anlieger, landwirtschaftliche Fahrzeuge und der ÖPNV.

Verkehrsberuhigte Zone mit Schritt-Tempo rund um den Marktplatz

Der verkehrsberuhigte Bereich gilt künftig rund um den Marktplatz mit einem Schritt-Tempo von 4 bis 8 Kilometer pro Stunde. Die Ampelanlagen in mehreren Kreuzungs-Bereichen werden außer Betrieb gesetzt. Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt und müssen aufeinander Rücksicht nehmen. Zwei Geschwindigkeits-Messer machen Autofahrer künftig auf ihr Fahrt-Tempo aufmerksam. An jeder Einfahrtsstraße werden für das nächste halbe Jahr Hinweisschilder auf die geänderte Verkehrsführung aufmerksam machen. Danach werden die Schilder abgebaut. Zurück bleibt eine überschaubare Anzahl verständlicher Hinweistafeln zur Verkehrsregelung.

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