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Neue Hilfe bei Hochwasserschäden
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Neue Hilfe bei Hochwasserschäden

 Überall hat das Hochwasser verheerende Schäden angerichtet, wie hier in Passau, Foto: B4BSCHWABEN

Das Hochwasser geht, der Schaden bleibt. Der Freistaat Bayern hat ein weiteres Zuschussprogramm für Hochwasseropfer bewilligt. Fast alle Schäden ab einem Wert von 1.500 Euro sind förderfähig.

Obwohl das Hochwasser in unseren Breiten sich schon verflüchtigt hat bleiben die Schäden noch auf Jahre hinweg. Vor allem Gebäuden hat der angestiegene Wasserpegel enorm zugesetzt. Um den Geschädigten dieser Naturkatastrophe zu helfen, hat der Freistaat Bayern nun ein weiteres Zuschussprogramm bewilligt. Das „Zuschussprogramm zur Behebung der vom Hochwasser im Mai/Juni 2013 verursachten Schäden an überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden und an Hausrat“ soll über schon laufende Soforthilfe- und Sofortgeldprogramme hinaus noch mehr Hilfe leisten.

Fast alle Kosten der Beseitigung können erstattet werden

Geschädigte, deren Wohnräume durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser, überlaufende Regenwasser- und Mischkanalisation und die Folgen von Hangrutsch beschädigt oder zerstört worden sind, profitieren von dem Zuschussprogramm. Auch die Wiederbeschaffung von Hausrat fällt darunter. Private Eigentümer und Wohnungsunternehmen von zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden und Eigentumswohnungen sind Antragsberechtigt. Alle Maßnahmen zur Beseitigung von Schäden durch das Hochwasser, Erneuerung beschädigter oder zerstörter Bauteile sowie der baulichen Sicherung sind Förderfähig. Abriss- und Aufräumarbeiten fallen auch darunter, wenn diese im direkten Zusammenhang mit der Entfernung  von Hochwasserschäden liegen. Antragssteller müssen den Anträgen auch Kostenschätzungen beilegen. Bis zu 80 Prozent der anfallenden Kosten können übernommen werden. Anträge für die Beseitigung unter 1.500 Euro als Nutzungseinheit fallen nicht unter das Zuschussprogramm.

Baumaßnahmen und Beseitigung können gefördert werden

Private Eigentümer und Mieter von Wohnraum können ebenfalls Gebrauch von der Förderung von Hausrat machen. Reparaturen von beschädigten Hausratsgegenständen sind nur förderfähig, wenn sie den Wert der jeweiligen Sache nicht übersteigen oder eine Reparatur nicht unwirtschaftlich ist. In der Regel wird nur der Wert der Ware ersetzt und nicht der einer gleichwertigen Sache. Als Hausratsgegenstände gelten Haushalts- und Lebensführung notwenige Möbel, Geräte und sonstige Bestandteile einer Wohneinrichtung, soweit sie nicht den angemessenen Bedarf übersteigen. Hochwasserschäden, bei denen die Kosten der Beseitigung unter 1.500 Euro liegen, sind hier ebenfalls nicht förderfähig.

Ende Mai ist die Deadline

Schon gewährte Soforthilfen und Sofortgeld werden angerechnet. Es fallen keine Bearbeitungskosten an und die Zuwendungen werden komplett ausbezahlt. Maßnahmen, die insbesondere unaufschiebbare bereits laufende bauliche Sanierungsmaßnahmen enthalten, können auch gefördert werden. Sie müssen aber sparsam und zweckmäßig durchgeführt werden. Bis spätestens 30. Mai 2015 müssen die Anträge in zweifacher Ausfertigung beim Landratsamt Dillingen a.d.Donau eingereicht werden. Zuschüsse aus dem Bayerischen Zuschussprogramm können ab jetzt bei der Wohnungsbauförderstelle des Landratsamtes Dillingen unter der Telefonnummer 09071/51-175 oder -176 beantragt werden. Die Formulare selbst finden sie auf der Internetseite des Landratsamtes www.landkreis-dillingen.de unter dem Menüpunkt „Service.“

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