Großprojekt

Landgasthof Hirsch investiert rund 5 Millionen Euro in Finningen

Die Baugrube für das große Gebäude in Finningen. Foto: Ulmer Pressedienst
Der „Hirsch“ in Finningen baut im Ortszentrum zwei Wohn- und Geschäftshäuser. Ursprünglich war nur ein Anbau geplant.

In den Häusern sollen künftig auch Mitarbeiter wohnen. „Wir sehen es als Investition in die Zukunft, ein Wohnhaus zu bauen, in dem wir auch unsere Mitarbeiter unterbringen können“, erläutert „Hirsch“-Geschäftsführer Christian Epple das 4,5 Millionen Euro teure Bauprojekt. Außerdem werden im Sommer 21 Hotelzimmer für rund 500. 000 Euro modernisiert. „Wir investieren fünf Millionen Euro in die Zukunft des „Hirsch“ und seiner Mitarbeiter“, so Christian Epple.

„Hirsch“ hat mit Personal- und Fachkräftemangel zu kämpfen

Ursprünglich war ein Anbau an das „Hirsch“-Hotel geplant, das vor 30 Jahren eröffnet wurde. Doch es kam anders. „Unser wichtigstes Gut sind unsere Mitarbeiter“, so „Hirsch“-Geschäftsführer Christian Epple. Hotel und Restaurant samt Catering-Abteilung im Neu-Ulmer Ortsteil Finningen haben mittlerweile über 130 Mitarbeiter. Leider habe die Gastronomie, auch der „Hirsch“, immer stärker mit dem Personal- und Fachkräftemangel zu kämpfen. „Deswegen suchen wir unser Personal überregional oder sogar im Ausland“, berichtet Epple.

Auch Wohnungsmarkt bereitet Epple Probleme

Dazu komme dann ein weiteres Problem. „Der Wohnungsmarkt ist genauso leergefegt wie der Personalmarkt. Und leider ist Finningen mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln fast nicht zu erreichen“, weil nur zu Kernzeiten in großem Abstand ein Bus in die Stadt fahre. „Mit den Arbeitszeiten in der Gastronomie lässt sich das nicht vereinbaren“, kritisierte Epple das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Finningen. Wenn der Hirsch einen Mitarbeiter gefunden habe, dann sei das nächste Problem die Unterbringung, und dann, wie er nach Finningen und zurückkomme, verdeutlicht Epple die Schwierigkeiten.

Gebäude ist  in zwei Teilen geplant

Die zwei Gebäudeteile entstehen auf einem Grundstück eines bisherigen, nun abgerissenen Hauses. Es fügt sich gemäß der Dorferhaltungssatzung in das Umfeld ein. Konkret ist ein Gebäude in zwei Teilen geplant. Im sogenannten Haus A sind 22 Wohnungen und Appartements mit einer Größe von 24 bis 50 Quadratmetern geplant, in die dann auch „Hirsch“-Mitarbeiter einziehen können. Dazu kommt eine Gewerbefläche mit großer Terrasse, gedacht für eine Bäckerei oder einen Tante-Emma-Laden. Haus B hat insgesamt fünf Wohnungen mit jeweils etwa 90 Quadratmeter Fläche. Baubeginn war Anfang Juli, die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant.

Dinner mitten im Donaustadion

Vor kurzem hat der „Hirsch“ auch ein außergewöhnliches Projekt realisiert. Der Hotel- und Langasthof hat ein „total verrücktes Schlemmer-Dinner“ an acht Fußball-Mütter aus Ulm verlost. Das Team servierte das Drei Gänge-Menü direkt auf dem Mittelkreis mitten auf dem Spielfeld  des Donaustadions in Ulm. Weitere Schlemmer-Dinner sind  bereits geplant.

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Die Baugrube für das große Gebäude in Finningen. Foto: Ulmer Pressedienst
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In den Häusern sollen künftig auch Mitarbeiter wohnen. „Wir sehen es als Investition in die Zukunft, ein Wohnhaus zu bauen, in dem wir auch unsere Mitarbeiter unterbringen können“, erläutert „Hirsch“-Geschäftsführer Christian Epple das 4,5 Millionen Euro teure Bauprojekt. Außerdem werden im Sommer 21 Hotelzimmer für rund 500. 000 Euro modernisiert. „Wir investieren fünf Millionen Euro in die Zukunft des „Hirsch“ und seiner Mitarbeiter“, so Christian Epple.

„Hirsch“ hat mit Personal- und Fachkräftemangel zu kämpfen

Ursprünglich war ein Anbau an das „Hirsch“-Hotel geplant, das vor 30 Jahren eröffnet wurde. Doch es kam anders. „Unser wichtigstes Gut sind unsere Mitarbeiter“, so „Hirsch“-Geschäftsführer Christian Epple. Hotel und Restaurant samt Catering-Abteilung im Neu-Ulmer Ortsteil Finningen haben mittlerweile über 130 Mitarbeiter. Leider habe die Gastronomie, auch der „Hirsch“, immer stärker mit dem Personal- und Fachkräftemangel zu kämpfen. „Deswegen suchen wir unser Personal überregional oder sogar im Ausland“, berichtet Epple.

Auch Wohnungsmarkt bereitet Epple Probleme

Dazu komme dann ein weiteres Problem. „Der Wohnungsmarkt ist genauso leergefegt wie der Personalmarkt. Und leider ist Finningen mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln fast nicht zu erreichen“, weil nur zu Kernzeiten in großem Abstand ein Bus in die Stadt fahre. „Mit den Arbeitszeiten in der Gastronomie lässt sich das nicht vereinbaren“, kritisierte Epple das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Finningen. Wenn der Hirsch einen Mitarbeiter gefunden habe, dann sei das nächste Problem die Unterbringung, und dann, wie er nach Finningen und zurückkomme, verdeutlicht Epple die Schwierigkeiten.

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Die zwei Gebäudeteile entstehen auf einem Grundstück eines bisherigen, nun abgerissenen Hauses. Es fügt sich gemäß der Dorferhaltungssatzung in das Umfeld ein. Konkret ist ein Gebäude in zwei Teilen geplant. Im sogenannten Haus A sind 22 Wohnungen und Appartements mit einer Größe von 24 bis 50 Quadratmetern geplant, in die dann auch „Hirsch“-Mitarbeiter einziehen können. Dazu kommt eine Gewerbefläche mit großer Terrasse, gedacht für eine Bäckerei oder einen Tante-Emma-Laden. Haus B hat insgesamt fünf Wohnungen mit jeweils etwa 90 Quadratmeter Fläche. Baubeginn war Anfang Juli, die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant.

Dinner mitten im Donaustadion

Vor kurzem hat der „Hirsch“ auch ein außergewöhnliches Projekt realisiert. Der Hotel- und Langasthof hat ein „total verrücktes Schlemmer-Dinner“ an acht Fußball-Mütter aus Ulm verlost. Das Team servierte das Drei Gänge-Menü direkt auf dem Mittelkreis mitten auf dem Spielfeld  des Donaustadions in Ulm. Weitere Schlemmer-Dinner sind  bereits geplant.

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