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Grünbeck forscht für Nachhaltigkeit
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Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH

Grünbeck forscht für Nachhaltigkeit

 Die Mitarbeiter der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH sind stolz auf ihre neue Technik. Foto: Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH

Die Forschungsstation Grünbeck entwickelt in Höchstädt nachhaltige Produkte für die Wasseraufbereitung. Nun wird dort ein neuartiges Antiscaling-Verfahren eingesetzt. Dieses versetzt der Forschungsanlage nochmals einen innovativen Schub.

In Hochstädt wird nun ein neues patentiertes Verfahren zur Vermeidung von Deckschichtbildung auf Membranen eingesetzt – und das ohne spezielle Chemikalien. „Die Unterstützung der Behörden bei der Organisation und dem Start des ganzen Vorhabens war vorbildlich“, freut sich Hans Willbold, Leiter „Technologiemanagement“ bei der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH. Das Erzeugen nachhaltiger Produkte für die Wasseraufbereitung erhält durch die neue DVGW-AVRO-Forschungsanlage neue Dimensionen.

Umweltfreundlichkeit im Fokus

Das erste gemeinsame Forschungsprojekt zur neuen Lösungsfindung startet zwischen Grünbeck und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches. Dabei zeigt die Ausführung der Versuchsanlage die ganze Ingenieur-Kompetenz der Firma Grünbeck. Mit dieser Anlage wird untersucht, wie elektrochemische Verfahren in großtechnischen Wasseraufbereitungsanlagen chemische Substanzen ersetzen können. Damit soll die Bildung einer Deckschicht verhindert werden. Diese Methode erweist sich als umweltfreundliche und wirtschaftliche Möglichkeit. Aktuell muss jetzt noch die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH prüfen, wo sich die Potenziale und Grenzen des Verfahrens befinden.

Kristalle gegen die Ablagerung

Grundsätzlich lässt sich die Methode wie folgt erklären: Immer öfter werden Membrananlagen in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Um zu verhindern, dass schwer lösliche Salze auf der Membran Deckschichten bilden, wird bis jetzt ein Antiscalant eingesetzt. Nun befasst sich die Forschung mit dem umweltfreundlichen Verfahren von Grünbeck. Dabei werden durch den Aufwand elektrischer Spannung „Impfkristalle“ gebildet, die die Ablagerung auf der Membranoberfläche verhindern. Noch ist das Verfahren von Grünbeck nicht in der Industrie eingesetzt worden. Zuerst wird das Projekt in der ersten Phase am Grünbeck-Standort in Höchstädt optimiert. Als zweite Phase wird dann der Nachweis der Praxistauglichkeit bei einem ausgewählten Wasserversorger ausgeführt.

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