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EMM will Mobilität in der Region verbessern – auch Teile Schwabens betroffen
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Europäische Metropolregion München e.V.

EMM will Mobilität in der Region verbessern – auch Teile Schwabens betroffen

 Christoph Göbel, stellvertretender Vorsitzender EMM e.V. und Landrat Landkreis München. Foto: EMM

Auf der Metropolkonferenz 2015 am 22. Juli 2015 widmeten sich rund 300 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Planung und Wirtschaft den Zukunftsfragen der Mobilität. Die Metropolregion München erstreckt sich nach eigener Definition über weite Teile Schwabens – auch der Landkreis Dillingen gehört dazu.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am 22. Juli kamen rund 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Metropolkonferenz des Europäische Metropolregion München (EMM) e.V. zusammen. Die zentrale Frage des Treffens lauetet: Was bewegt die Metropolregion München in Zukunft? Der Ausbau der Infrastruktur bewegt derzeit auch weite Teile Bayerisch-Schwabens. Weite Teile Schwabens – so auch der Landkreis Dillingen – gehören nach der Definition ebenfalls zur EMM. „Das Thema ist absolut zentral für unsere Region. Durch Mobilität wachsen die Räume in der Metropolregion zusammen. Wenn wir dieses Problem lösen, lösen wir auch Fragen wie Siedlungsdruck, hohe Mieten oder Fachkräftemangel“, erklärte Christoph Göbel, stellvertretender Vorsitzender des EMM e.V. und Landrat des Landkreises München.

Neue Gegebenheiten, neue Lösungen, neue Mobilitätskultur

Der fachliche Hauptimpuls kam von Verkehrswissenschaftler Prof. Heiner Monheim. Er führte den Teilnehmern die veränderten Bedingungen für heutige Verkehrsplanung vor Augen. Gleichzeitig zeigte Monheim Möglichkeiten auf, diese Probleme zu lösen. Monheim sieht die allgemeine Bevölkerungszunahme in den Metropolregionen als große Herausforderung. Gleichzeitig vergrößert sich aber auch der Radius, in dem sich die Menschen heute durchschnittlich bewegen. Zusätzlich bleibt die Nahmobilität der wichtigste Verkehrsbereich. Außerdem haben sich in der Region die Distanzen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, verdreifacht. Hierdurch bekommt das Fahrrad für die Verkehrsplanung eine ganz andere Bedeutung. Zudem sind die Menschen laut Monheim heute viel „multimodaler“ unterwegs als in der Vergangenheit. Das heißt, dass viele Strecken nicht mehr mit nur einem Verkehrsmittel zurückgelegt werden, sondern sehr oft umgestiegen wird, beispielsweise vom Fahrrad in den Zug oder vom Auto in U- oder S-Bahn. „Weil wir all diese Veränderungen haben, brauchen wir eine Politik, die bereit ist, in neue Richtungen zu denken“, so Monheim.

Kommunen müssen Finanzierungsbedarf deutlich artikulieren 

Monheim fordert, öffentliche Verkehrsangebote, deren Kapazitäten teilweise heute schon ausgereizt sind, deutlich auszubauen. Auch in den Regionen müssen laut Monheim Busanbindungen verbessert, das Schienennetz erweitert und Nahverkehrspläne aktualisiert werden. Gleichzeitig sollte Car Sharing verstärkt angeboten und die Radinfrastruktur verbessert werden. Das Entscheidende dabei: All diese Maßnahmen müssen gut verzahnt sein. Monheim rief die kommunale Politik dazu auf, ihre Interessen in Sachen Verkehrsfinanzierung gegenüber Bund und Ländern sehr deutlich zu artikulieren.

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