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Zügiger Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg notwendig
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Magistrale für Europa

Zügiger Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg notwendig

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Erstmalig nach 17 Jahren traf sich die Initiative Magistrale in Europa wieder in Augsburg. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die europäische Schienenverbindung Paris-Wien-Bratislava/Budapest – die Magistrale für Europa – hat nach wie vor Lücken. Gerade im Raum Augsburg gibt es großen Aufholbedarf. Das soll sich nun ändern.

„Das Gesamtkonstrukt ist nur so stark wie das schwächste Glied der Kette. Gerade der französische Bereich weißt in den letzten Jahren eine außerordentliche Steigerung auf. Die größten Herausforderungen liegen nun auf bayerischer Gemarkung. Unter anderem deshalb findet die Hauptversammlung auch in Augsburg statt – genau in der Mitte der Magistrale. Hier warten noch große Herausforderungen“, so Dr. Frank Mentrup, Vorsitzender der Initiative Magistrale für Europa und Oberbürgermeister von Karlsruhe.

„Es liegt noch viel vor uns, wir haben aber auch schon sehr viel geschafft“

Die Initiative Magistrale für Europa ist eine Allianz aus elf Städten, acht Regionen sowie fünf Industrie- und Handelskammern entlang der Schienenverbindung Paris-Bratislava/Budapest. Ziel ist es, den Bahnausbau entlang der Strecke zügig voranzutreiben, was gerade der dort angesiedelten Wirtschaft entgegenkommen soll. „Es liegt noch viel vor uns, wir haben aber auch schon sehr viel geschafft“, fasste Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zusammen. „Die schienengebundene Verbindung der Städte treibt die Entwicklung der Wirtschaftsräume an. ‚Zeit ist Geld‘ gilt hier in besonderem Maße. Die Planungen zum Streckenausbau müssen nun zügig vorangetrieben werden.“

Schnelle Lösung für den Abschnitt Ulm – Augsburg gefordert

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„Zügig“ ist auch das Stichwort von Dr. Andreas Kopton, Präsident der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Gerade für die Verbindung Ulm – Augsburg hofft Kopton auf eine schnelle Lösung. „Das schlimmste Szenario wäre, dass 2022 in Ulm alle Züge bereit stehen, wir aber keine Trasse haben“, so Kopton. Dennoch gibt es nach wie vor keine Planung für den Trassenverlauf. Kosten soll der Abschnitt rund zwei Milliarden Euro. Damit sollen insgesamt 15 Minuten Fahrzeit eingespart werden. Laut der am 12. Juni beschlossenen „Augsburg Erklärung“ muss die Fahrzeit auf unter 30 Minuten verkürzt werden, um die Knoten Ulm und Augsburg optimal in den geplanten „Deutschland-Takt“ im Fernverkehr einpassen zu können.

„Momentan müssen wir der Bahn den Rücken stärken“

Der erste Vorschlag zum Trassenverlauf wird von der Bahn selbst kommen. Danach bringt eine Bewertungskommission ihre Vorschläge und Anmerkungen ein. Am Schluss geht der Vorschlag an die einzelnen Regionen. Noch 2019 soll in die tiefere Diskussion gegangen werden. „Momentan müssen wir der Bahn den Rücken stärken, um in die tatsächliche Trassenplanung gehen zu können“, so Mentrup abschließend.

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